Auch der SC Colnrade qualifiziert sich für die Hallenkreismeisterschaft in Hude

Hahn und Utech ballern Hockensberg zur Endrunde

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Duell an der Bande: Beckelns Jonas Evers (l.) im Zweikampf mit Dünsens Bastian Kanli.

Ganderkesee - Von Sven Marquart. Der FC Hockensberg hat beim Qualifikationsturnier zur Hallenkreismeisterschaft für eine faustdicke Überraschung gesorgt: Mit vier Siegen und einer Niederlage löste das Team aus der 4. Fußball-Kreisklasse das Ticket für die Endrunde in Hude (7. bis 11. Januar). „Da wollen wir dann auf jeden Fall den VfL Wildeshausen ärgern“, kündigte der zweite Vorsitzende Lars Harder grinsend an. Der Landesligist aus der Kreisstadt und Titelverteidiger TV Munderloh werden unter anderem Gruppengegner des FC Hockensberg sein.

Außerdem qualifizierten sich der Vorjahresvierte TV Falkenburg, der SC Colnrade, der TuS Hasbergen (alle 1. Kreisklasse), der SV Rethorn (5. Kreisklasse) und der TuS Döhlen (3. Kreisklasse) für den Budenzauber am Huder Bach.

Obwohl erst wenige Tage zuvor Trainer Karl-Heinz Kusche seinen Rücktritt erklärt hatte, spielten die Hockensberger unter der Regie von Thomas Hoppe wie aus einem Guss. „Wir sind als Mannschaft aufgetreten und haben sehr gut nach hinten gearbeitet“, erläuterte Lars Harder. Außerdem hatte seine Crew in Carsten Hahn (6 Treffer) und Kevin Utech (3) zwei zielsichere Knipser in ihren Reihen.

Der Tabellenneunte der 4. Kreisklasse bezwang die SG Bookhorn (4:0), den Adelheider TV (4:2) den SC Rote Teufel Ganderkesee (3:0) sowie den SV GW Kleinenkneten (1:0) und war auch gegen den TV Falkenburg nicht weit von einem Erfolg entfernt. Nach acht Minuten stand es 0:0. „Dann haben wir nicht aufgepasst und uns ein dummes Tor gefangen“, ärgerte sich Lars Harder. Am Ende der zehnminütigen Spielzeit stand es 0:2. Aufrund des direkten Vergleichs ging der Gruppensieg an die „Falken“.

Mit dem SC Colnrade, dem SC Dünsen (2. Kreisklasse) und den Beckeln Fountains (4. Kreisklasse) kämpften in der überaus ausgeglichenen Gruppe B gleich drei Clubs aus der Samtgemeinde Harpstedt ums Weiterkommen. Während Dünsen und Beckeln auf der Strecke blieben, wurde Colnrade Erster. „Es lief ganz gut. Alle haben sich gegenseitig die Punkte weggenommen, deshalb waren wir schnell durch – dabei sind wir überhaupt keine Hallenmannschaft“, sagte Colnrades Fußballabteilungsleiter und Abwehrchef Johannes Kirchhoff.

Nach Siegen über den SC Dünsen (2:0), den Delmenhorster BV (4:2) und den SV Rethorn (5:0) gewann das Team von Trainer Werner Kohls durch ein Tor des überragenden Patrick Baltasar auch das Derby gegen Beckeln mit 1:0. Dadurch hatte Colnrade den Gruppensieg sicher und konnte sich im abschließenden Spiel gegen die SF Littel-Charlottendorf sogar eine 2:3-Niederlage leisten.

In Gruppe C setzte sich hinter dem erstplatzierten TuS Döhlen der favorisierte TuS Hasbergen nur aufgrund des direkten Vergleichs gegen die punktgleiche Borussia aus Delmenhorst durch (2:1).

Abgesehen von einer Zeitstrafe gegen Beckelns Keeper Till Gralheer hatten die Schiedsrichter Uwe Hense (TSV Ippener), Julian Maskow (VfR Wardenburg), Conrad Ammermann (SF Wüsting), Fynn Hehr (SC Dünsen), Sven Schlickmann (SV Tungeln) und Jens Meenen (Bookholzberger TB) in den überaus fair geführten Partien überhaupt keine Mühe. „Das ist das Wichtigste“, betonte Tim Kirchhoff. Auch sonste wollte sich der Vorsitzende der Kickers Ganderkesee „nicht beklagen“. Nach den Erfahrungen aus dem Vorjahr und von der Hallenkreismeisterschaft der Frauen meisterten die Gastgeber ihre Aufgaben erneut „ganz entspannt“.

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