Ressortarchiv: Wildeshausen

Jacobs ein ständiger Gefahrenherd

Jacobs ein ständiger Gefahrenherd

Wildeshausen – Einer durfte am Freitagabend natürlich nicht fehlen: Selbstverständlich wollte sich Klaus Ebel das Landesliga-Spiel zwischen dem BV Cloppenburg und dem VfL Wildeshausen nicht entgehen lassen. Schließlich wohnt er nur einen Steinwurf vom Stadion an der Friesoyther Straße entfernt. Insgesamt elf Jahre trainierte der Fußballlehrer die erste Herrenmannschaft des BVC. Von 2012 bis 2014 fungierte Ebel dann bei den Krandel-Kickern als Chefcoach. Inzwischen lässt es der 72-Jährige als Übungsleiter der Cloppenburger D-Junioren ruhiger angehen.
Jacobs ein ständiger Gefahrenherd
Imke Schröder erwartet „spannende DM“

Imke Schröder erwartet „spannende DM“

Ahlhorn – „Klein trifft Groß“ lautet in diesem Jahr das Motto der deutschen Faustball-Meisterschaft. Denn an diesem Wochenende kämpfen in Kellinghusen nicht nur die jeweils sechs besten Frauen- und Männermannschaften um den DM-Titel, sondern auch 18 Mädchen- und 24 Jungenmannschaften der Altersklasse U 12.
Imke Schröder erwartet „spannende DM“
Wiedersehen mit Andrej Kunz und Niklas Planck

Wiedersehen mit Andrej Kunz und Niklas Planck

Neerstedt – Eine Woche vor dem Punktspielauftakt gegen den Wilhelmshavener HV II (Freitag, 6. September, 20.30 Uhr) unterziehen sich die Verbandsliga-Handballer des TV Neerstedt in der ersten Runde des HVN/BHV-Pokals einem echten Härtetest: Am Sonnabend um 19.30 Uhr geht es für die neu formierte Mannschaft vor eigenem Anhang gegen den Oberligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen. Ein Wiedersehen gibt es für die Crew des neuen Trainers Andreas Müller mit Torhüter Niklas Planck und Spielmacher Andrej Kunz. Beide Akteure hatten sich bekanntlich nach der vergangenen Saison dem Verbandsliga-Meister angeschlossen.
Wiedersehen mit Andrej Kunz und Niklas Planck
Dreher trifft auf seine alte Liebe

Dreher trifft auf seine alte Liebe

Wildeshausen – Als der Spielplan der Fußball-Landesliga fertig war, suchte Alexander Dreher sofort nach einer ganz bestimmten Partie. Schnell wurde er fündig. Bereits am fünften Spieltag muss der Rechtsverteidiger mit seinem neuen Verein VfL Wildeshausen bei seinem Ex-Club BV Cloppenburg antreten. An diesem Freitag, 19.30 Uhr, ist es soweit. „Ich freue mich auf das schnelle Wiedersehen und dass wir nicht im Winter, sondern bei guten Bedingungen spielen“, fiebert Dreher der Begegnung entgegen. Die Fußblessur, an der er seit einiger Zeit laboriert, blendet er dabei aus. „Ich hoffe natürlich, dass ich in der Startelf stehe“, sagt der Blondschopf.
Dreher trifft auf seine alte Liebe
Materialtest für Eilks’ Torwarthandschuhe

Materialtest für Eilks’ Torwarthandschuhe

Landkreis – Das Programm des sechsten Spieltags in der Fußball-Kreisliga ist um eine Partie geschrumpft. Das Aufsteigerduell zwischen dem VfL Wildeshausen II und dem KSV Hicretspor wurde auf Wunsch der personell arg dezimierten Gäste aus Delmenhorst auf Dienstag, 24. September, 19.30 Uhr, verlegt.
Materialtest für Eilks’ Torwarthandschuhe
Tasyer wird zum Albtraum – 1:3

Tasyer wird zum Albtraum – 1:3

Wildeshausen – Der Name Ilhan Tasyer dürfte die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen noch eine ganze Weile beschäftigen. Mit seinen drei Treffern beförderte der 19-jährige Mittelfeldspieler des Bezirksligisten SV Brake die Krandel-Kicker in der dritten Runde des Bezirkspokals praktisch im Alleingang aus dem Wettbewerb. „Das ist ärgerlich, weil wir uns einiges vorgenommen hatten“, sagte VfL-Coach Marcel Bragula nach dem 1:3 (0:0).
Tasyer wird zum Albtraum – 1:3
Helmut Rang glaubt an den erneuten Klassenerhalt

Helmut Rang glaubt an den erneuten Klassenerhalt

Wildeshausen – Tischtennis-Bezirksoberligist VfL Wildeshausen droht auch in der neuen Saison ein Ritt auf der Rasierklinge: Schon in der vergangenen Spielzeit profitierten Spitzenspieler Guido Grützmacher und Co. als Relegationsverlierer von Rückzügen anderer Teams, um nach langem Zittern doch den Klassenerhalt feiern zu können. Nun blüht den Huntestädtern ein ähnliches Schicksal.
Helmut Rang glaubt an den erneuten Klassenerhalt
Baustelle Viererkette

Baustelle Viererkette

Wildeshausen – Fußball-Landesligist VfL Wildeshausen hat den 3:1-Erfolg über Mitaufsteiger SV Union Lohne teuer bezahlt. Wie bereits befürchtet, hat sich Steven Müller-Rautenberg einen doppelten Außenbandriss im Sprunggelenk zugezogen und wird den Krandel-Kickern sechs bis acht Wochen fehlen. Damit verpasst der 26-Jährige auch die Drittrundenpartie im Bezirkspokal beim Titelverteidiger SV Brake (Mittwoch, 19.30 Uhr).
Baustelle Viererkette
Natascha Helms belohnt sich selbst

Natascha Helms belohnt sich selbst

Gleich zum Bezirksliga-Auftakt haben die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen den Kreislauf ihres Trainers Sven Flachsenberger einem massiven Belastungstest unterzogen. Während der Auswärtspartie beim SV Fortuna Einen schnellte der Puls des 30-Jährigen immer wieder in die Höhe. Bei brütender Hitze lieferten sich beide Mannschaften „ein wildes Hin und Her mit vielen Fehlern“. Aus einem 2:4-Rückstand machten die Krandel-Kickerinnen eine 6:4-Führung, mussten sich aber schließlich mit einem 6:6 (4:4) begnügen.
Natascha Helms belohnt sich selbst
Volleyballer des VfL Wildeshausen wollen sich weiter in der Oberliga etablieren

Volleyballer des VfL Wildeshausen wollen sich weiter in der Oberliga etablieren

Kurze Fahrten zu ihren Auswärtsspielen erwarten die Volleyballer des VfL Wildeshausen in ihrem zweiten Oberliga-Jahr. Lediglich nach Tecklenburg und Hollern-Twielenfleth wird die Crew von Trainer Frank Gravel etwas länger unterwegs sein. Dafür freuen sich die Huntestädter auf die Derbys gegen die DJK Füchtel Vechta und die VG Delmenhorst-Stenum.
Volleyballer des VfL Wildeshausen wollen sich weiter in der Oberliga etablieren
Stefan Rupprecht macht im Derby den Unterschied

Stefan Rupprecht macht im Derby den Unterschied

Landkreis – Durch zwei vermeintliche Fehlentscheidungen fühlte sich der Harpstedter TB nach dem 3:3 beim VfR Wardenburg in der Fußball-Kreisliga um die Früchte seiner Arbeit gebracht. Dabei hatte der HTB zur Pause mit 3:0 geführt.
Stefan Rupprecht macht im Derby den Unterschied
Joker Schröder und Kant stechen

Joker Schröder und Kant stechen

Wildeshausen - Von Nico Nadig. Die Premiere von Steven Müller-Rautenberg im Dress des VfL Wildeshausen hätte zweifelsohne besser verlaufen können: Zwar bejubelte er mit dem Fußball-Landesligisten einen 3:1 (1:1)-Heimerfolg über Mitaufsteiger SV Union Lohne, doch die zweiten 45 Minuten verfolgte der 26-Jährige mit bandagiertem Knöchel von der Bank aus. Was war passiert? Kurz vor dem Pausenpfiff hatte ein Lohner den Neuzugang vom Oberligisten SV Atlas Delmenhorst gefoult. „Stevo“ bleib anschließend in der Kabine. „Ich hatte zwei Außenbandrisse innerhalb von anderthalb Jahren. Nun hoffe ich, dass es nicht wieder einer ist“, sagte Müller-Rautenberg.
Joker Schröder und Kant stechen
Wolken freut sich auf seine neue Aufgabe

Wolken freut sich auf seine neue Aufgabe

Neerstedt – Dass Björn Wolken bei den Handballern des TV Neerstedt nach zwei Spielzeiten als Trainer zum Ende der Saison 2018/2019 seinen Abschied nehmen würde, stand früh fest. Bereits nach der Hinrunde der vergangenen Serie hatte der gebürtige Wilhelmshavener die Verantwortlichen des Verbandsligisten über seinen Ausstieg informiert. Er wollte ein wenig kürzer treten. Im Hause Wolken sollte sich nicht mehr alles um Handball drehen. Doch so ganz ohne geht es beim 37-Jährigen aber auch nicht. Inzwischen hat Wolken eine neue Aufgabe gefunden: In der Saison 2019/2020 wird er Spielertrainer Marten Franke beim Oberligisten HC Bremen unterstützen.
Wolken freut sich auf seine neue Aufgabe
Mikkel Grotelüschen mit toller Quote

Mikkel Grotelüschen mit toller Quote

Wildeshausen – Wie bereiten sich Schwimmer aus Wildeshausen auf norddeutsche Freiwasser-Meisterschaften vor? Natürlich in der Hunte! Die vielen Kilometer, die Mikkel Grotelüschen, Enno Brahms und Thore Meyer wochenlang im Flussabschnitt zwischen Pestrup und der Burgwiese heruntergespult hatten, beschrieb ihr Trainer Wolfgang Grotelüschen als ganz spezielle Erlebnisse: „Je länger der Sommer dauerte, desto mehr bekamen wir den sinkenden Wasserpegel zu spüren, sodass wir teilweise stehen konnten – aber wir haben viele neue Freundschaften geschlossen“, berichtete der Coach, der seinen für die SG Region Oldenburg startenden Sohn Mikkel sowie Enno Brahms und Thore Meyer vom SV Wildeshausen im Wasser begleitete. Die Kontakte mit den Ruderern des Wassersportvereins Wildeshausen, die diese Strecke nutzen, intensivierten sich. Sogar einige Bürger schlossen sich den Sportlern mit der Zeit an. „Mit manchen Anglern war das Verhältnis nicht so innig, weil sie befürchteten, dass wir ihnen die Fische vertreiben“, schilderte Grotelüschen schmunzelnd.
Mikkel Grotelüschen mit toller Quote
Müller-Rautenberg schon im Kader

Müller-Rautenberg schon im Kader

Wildeshausen – Die fünf Aufsteiger haben sich in der Fußball-Landesliga offenkundig in Windeseile akklimatisiert. Nach den ersten drei Spieltagen belegt keiner der Neulinge in der Tabelle einen Abstiegsplatz. Schlechtestes Team aus diesem Quintett ist aktuell der SV Falke Steinfeld auf Rang zehn. Der VfR Voxtrup (4.), der VfL Wildeshausen (5.) und der VfL Germania Leer (7.) sind sogar allesamt noch unbesiegt. Direkt dahinter folgt der SV Union Lohne. Der Tabellenachte aus der Gemeinde Wietmarschen (Grafschaft Bentheim) gastiert an diesem Sonnabend, 17 Uhr, im Wildeshauser Krandel.
Müller-Rautenberg schon im Kader
Döner hat mehr Abwehr-Alternativen

Döner hat mehr Abwehr-Alternativen

Dötlingen – „Jetzt laufen die fiesen Wochen“, beschreibt Huntlosens Trainer Maik Seeger das Paket, das in der nächsten Zeit die Fußball-Kreisligisten aus der Region schultern müssen. Nacheinander stehen ihnen der VfR Wardenburg, Ahlhorner SV und Atlas Delmenhorst II bevor. „Allesamt Teams, die oben mitspielen werden“, verdeutlicht Seeger – und bezieht da auch den Harpstedter TB mit ein. Während der HTB heute in Wardenburg ran muss, reist Seegers FCH morgen nach Ahlhorn. Spannung verspricht zudem das heutige Derby zwischen dem TV Dötlingen und dem VfL Wildeshausen II.
Döner hat mehr Abwehr-Alternativen
Ahlhorn bereitet Tim Albrecht ganz großen Bahnhof

Ahlhorn bereitet Tim Albrecht ganz großen Bahnhof

Weltmeisterlicher Empfang für Tim Albrecht: Ob Mützen, Fahnen oder Pompoms – etwa 100 Fans hatten am Montagabend die Tribüne der Faustball-Arena an der Katharinenstraße in Ahlhorn in Schwarz-Rot-Gold getaucht.
Ahlhorn bereitet Tim Albrecht ganz großen Bahnhof
Volkmer beim 0:2 kein Faktor

Volkmer beim 0:2 kein Faktor

Die A-Junioren der SG DHI Harpstedt haben den Start in der Fußball-Bezirksliga verpatzt. Zum Auftakt musste sich die Crew von Interimscoach Alexander Geisler der JSG Emstek/Höltinghausen mit 0:2 (0:1) geschlagen geben.
Volkmer beim 0:2 kein Faktor
Evers sorgt für Punkteteilung

Evers sorgt für Punkteteilung

Wie gewonnen, so zerronnen: Durch das 1:1 gegen den SV Achternmeer mussten die Beckeln Fountains die gerade erst eroberte Tabellenführung in der 1. Fußball-Kreisklasse schon wieder abgeben. An der Tabellenspitze thront nun der FC Hude II, der den Harpstedter TB II mit 4:3 besiegte.
Evers sorgt für Punkteteilung
Drozdowski krönt turbulente Dötlinger Aufholjagd

Drozdowski krönt turbulente Dötlinger Aufholjagd

Landkreis – Vier Rote Karten, zweimal Gelb-Rot, drei Foulelfmeter und dann noch sieben Treffer – Schiedsrichter Nico Menke (TV Munderloh) hatte im Spiel zwischen den Fußball-Kreisligisten TuS Hasbergen und TV Dötlingen alle Hände voll zu tun. Dass die Dötlinger nach einem 1:3-Rückstand noch mit 4:3 gewannen und so ihren ersten Saisonsieg feierten, geriet angesichts der Ereignisse fast schon zur Nebensache.
Drozdowski krönt turbulente Dötlinger Aufholjagd
Albrecht komplettiert Titelsammlung

Albrecht komplettiert Titelsammlung

Ahlhorn – Die Titelsammlung ist komplett! Nachdem Tim Albrecht mit der deutschen Faustball-Nationalmannschaft je zweimal die Europameisterschaft (2016 und 2018) sowie die World Games (2013 und 2017) gewonnen hatte, darf sich der Zuspieler des Erstligisten Ahlhorner SV nun auch Weltmeister nennen. Bei der WM im schweizerischen Winterthur holte die Crew von Bundestrainer Olaf Neuenfeld durch den 4:0 (11:4, 11:4, 11:9, 11:5)-Finalerfolg über Österreich die Goldmedaille. Nicht erst seit diesem zwölften Triumph bei der insgesamt 15. WM-Auflage ist Deutschland Rekordweltmeister. Bronze sicherte sich Brasilien durch das 4:0 (11:8, 11:9, 11:8, 11:9) über die Schweiz.
Albrecht komplettiert Titelsammlung
Chabo steigt aus, Schuetzmann übernimmt

Chabo steigt aus, Schuetzmann übernimmt

Neerstedt – Die Regionsoberliga-Handballer des TV Neerstedt II haben einen neuen Trainer. Weil der bisherige Coach Ninos Chabo bereits während der vergangenen Spielzeit beruflich und privat stark eingespannt war, hat er seinen Posten nun an Thomas „Tomek“ Schuetzmann übergeben. „Dieser Wechsel stand bereits vor dem Ende der letzten Saison fest“, teilte der Verein jetzt mit. Zugleich dankte der TV Neerstedt Chabo für sein Engagement und die geleistete Arbeit.
Chabo steigt aus, Schuetzmann übernimmt
Beckmann kommt diesmal als Gegner

Beckmann kommt diesmal als Gegner

Landkreis – Mit Ausnahme des SV Atlas II, der seine ersten drei Saisonspiele allesamt souverän gewonnen hat, haben sich die Favoriten in der Fußball-Kreisliga bislang noch recht bedeckt gehalten. Zum Zirkel der Titelanwärter zählt auch der Ahlhorner SV. Der amtierende Vizemeister muss am vierten Spieltag daheim gegen Spitzenreiter Atlas II Farbe bekennen.
Beckmann kommt diesmal als Gegner
Fynn Theuser trifft und verletzt sich

Fynn Theuser trifft und verletzt sich

Wildeshausen – Das Aus in der ersten Runde des Fußball-Bezirkspokals empfand Diemo Spitz als gar nicht mal so schlimm. Etwas anderes wurmte den Trainer des B-Junioren-Bezirksligisten SG DHI Harpstedt viel mehr. „Niederlagen sind nie schön, aber in einem Derby noch ein bisschen weniger“, sagte der 29-Jährige nach dem 0:2 (0:1) beim Ligarivalen VfL Wildeshausen. Allerdings musste Spitz „eingestehen, dass das Ergebnis über das ganze Spiel gesehen verdient war“.
Fynn Theuser trifft und verletzt sich
Aufsteiger punktet auch in Oythe

Aufsteiger punktet auch in Oythe

Oythe - Von Sven Marquart. Viel fehlte nicht, und die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen hätten dem VfL Oythe am Mittwochabend den Gang zum Stoppelmarkt kräftig vermiest. Die Krandel-Kicker hatten durch einen Treffer von Lennart Feldhus mit 1:0 geführt, mussten durch einen abgefälschten Schuss von Süleyman Odabasi aber noch den Ausgleich hinnehmen. Das 1:1 (1:0) stuften Wildeshausens Trainer Marcel Bragula und sein Oyther Kollege Raphael Dornieden unisono als gerechtes Ergebnis ein.
Aufsteiger punktet auch in Oythe
Gibt Görke grünes Licht?

Gibt Görke grünes Licht?

Wildeshausen – In Vechta steht die fünfte Jahreszeit unmittelbar bevor. An diesem Donnerstag beginnt auf der Westerheide der 721. Stoppelmarkt. „Der eine oder andere aus der Mannschaft wird sicher hingehen, aber sonst ist das nicht unsere Veranstaltung“, sagt Marcel Bragula. Dem Trainer des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen ist das heimische Gildefest natürlich bedeutend näher. Allerdings hat er durchaus Verständnis für die Bitte des VfL Oythe, nicht am Stoppelmarkt-Wochenende spielen zu müssen. Stattdessen empfängt der Vechtaer Stadtteilclub den Aufsteiger bereits an diesem Mittwoch, 19 Uhr, zum Nachbarschaftsduell.
Gibt Görke grünes Licht?
Femke Krumdieks Pech mit dem letzten Schuss

Femke Krumdieks Pech mit dem letzten Schuss

Wildeshausen - Von Cord Krüger. Viel genauer konnte Femke Krumdiek nun wirklich nicht zielen. Die Kapitänin des VfL Wildeshausen lief im Elfmeterschießen als fünfte Schützin des Fußball-Bezirksligisten an, schoss nach oben rechts – und die Kugel klatschte ans Lattenkreuz. Damit war das bittere Aus in der ersten Runde des Bezirkspokals gegen den Landesligisten 1. FC Ohmstede besiegelt, der sich mit 5:4 (3:3, 1:1) beim klassentieferen Club im Krandel durchsetzte.
Femke Krumdieks Pech mit dem letzten Schuss
Das Spiel seines Lebens

Das Spiel seines Lebens

Wildeshausen – Der Alltag hatte Tom Schmidt ganz schnell wieder eingeholt. Bereits am Montagmorgen saß der 20-Jährige wieder an seinem Arbeitsplatz in der Kreditabteilung der Volksbank Wildeshauser Geest. Doch noch immer war er von seinen Gefühlen überwältigt. „Das ist ein einmaliger Moment in einem Fußballerleben“, schwärmte der Mittelfeldspieler des SV Atlas Delmenhorst zwei Tage nach der 1:6 (1:4)-Niederlage gegen den Bundesligisten SV Werder Bremen in der ersten Runde des DFB-Pokals. Schmidt, von klein auf Werder-Fan, hatte im mit 41 500 Zuschauern ausverkauften Weserstadion den Ehrentreffer für den tapfer kämpfenden Oberligisten erzielt.
Das Spiel seines Lebens
Wildeshausens Trainer Bragula bangt um Bruder-Duo und weitere Verletzte

Wildeshausens Trainer Bragula bangt um Bruder-Duo und weitere Verletzte

Wildeshausen – Am Tag nach dem Zweitrunden-Sieg im Bezirkspokal beim FC Hude war die Freude von Marcel Bragula über den Sieg fast verflogen. Denn den Trainer des VfL Wildeshausen erreichten nach dem 3:0-Sieg zu viele schlechte Nachrichten aus seinem Kader. Jan Lehmkuhl musste wegen starker Schulterschmerzen zum Arzt, sein Zwillingsbruder Ole Lehmkuhl hatte nach einem Sturz aufs Steißbein während der ersten Halbzeit zur Pause in der Kabine bleiben müssen. Ihr Mittelfeldkollege und Kapitän Sascha Görke klagt über Hüftbeschwerden. „Wir müssen abwarten“, sagt Bragula mit Blick auf das zweite Landesliga-Spiel am Sonntag ab 15.00 Uhr im eigenen Krandelstadion gegen Mitaufsteiger Germania Leer: „Aber nach jetzigem Stand sind wir schon zu Beginn der Saison in keiner guten Situation.“
Wildeshausens Trainer Bragula bangt um Bruder-Duo und weitere Verletzte
Eberle ist der Super-Joker

Eberle ist der Super-Joker

Hude – 3:0 – es scheint derzeit so etwas wie das Lieblingsergebnis des VfL Wildeshausen zu sein. Erst war der Aufsteiger am Sonntag mit diesem Resultat furios in die Landesliga-Saison gestartet, gestern Abend gewannen die Krandelkicker dann mit ebendiesem Endstand beim Bezirksligisten FC Hude. Die Fußball-Mannschaft von Trainer Marcel Bragula steht damit in der dritten Runde des Bezirkspokals. Der Coach war jedoch mit dem gestrigen Auftritt nicht komplett einverstanden: „Es war nicht das Gelbe vom Ei. Wir hatten stellenweise zu wenig Tempo im Spiel, haben viele falsche Entscheidungen getroffen.“ Gerade im Spielaufbau agierten die Wildeshauser häufiger zu unkonzentriert.
Eberle ist der Super-Joker
„Zweieinhalb Pflichtspiele pro Woche“

„Zweieinhalb Pflichtspiele pro Woche“

Wildeshausen – Normalerweise hätte Marcel Bragula keinen Grund, sein Team nach dem eindrucksvollen 3:0-Sieg bei Landesliga-Konkurrent BV Essen zu verändern. Weil aber in diesen zwei englischen Wochen mit Sonntags- und Mittwochs-Spielen längst nicht alles normal ist, „denke ich daran, ordentlich rotieren zu lassen“, verrät der Trainer des VfL Wildeshausen vor dem Zweitrunden-Duell im Bezirkspokal heute Abend ab 19.00 Uhr beim Bezirksligisten FC Hude.
„Zweieinhalb Pflichtspiele pro Woche“
Essen schmeckt den Wildeshausern

Essen schmeckt den Wildeshausern

Essen - Von Cord Krüger. Nach 93 Minuten gab’s die Zugabe von der Haupttribüne des BV Essen. Ein Trommler und ein Flötist – beide in dieser Melodie überaus geübt – spielten den Siegern des Landesliga-Duells noch einmal das „Wildeshauser Lied“. Schon vor dem Anstoß und nach dem 1:0 für den VfL Wildeshausen hatten sie die Hymne zum Besten gegeben. „Da bekommt man Gänsehaut“, gestand VfL-Trainer Marcel Bragula ziemlich gerührt. Seine Fußballer dankten ihren gut 90 mitgereisten Fans für die Unterstützung – und die bejubelten einen ganz großen Auftritt ihres Teams. Mit 3:0 (3:0) hatte der Aufsteiger dieses favorisierte Essen abgefrühstückt, die Südoldenburger mehrfach überrannt, in der Defensive teils blamabel ausgetanzt und sich zum Liga-Auftakt an die Tabellenspitze gesetzt. „Unsere Hausaufgaben stehen an der Anzeigetafel“, deutete Essens Trainer Mohammad Nasari auf das 0:3 im großen Display: „Hinten muss die Null stehen, nicht vorn!“
Essen schmeckt den Wildeshausern
Bereit für das „Haifischbecken“

Bereit für das „Haifischbecken“

Wildeshausen - Von Cord Krüger. Sonntag, Mittwoch, Sonntag, Mittwoch: Der Pflichtspiel-Start für die Fußballer des VfL Wildeshausen hält gleich zwei englische Wochen parat. Doch Marcel Bragula hat trotz dieser kurzen Regenerationsphasen keine Bedenken. „Die Mannschaft ist fit“, sagt der Trainer des Bezirksliga-Meisters vor dem Landesliga-Auftakt am Sonntag ab 15.00 Uhr bei BV Essen, dem Zweitrunden-Duell im Bezirkspokal am Mittwoch (19.00 Uhr) beim FC Hude sowie der Landesliga-Heimpremiere am 11. August gegen Germania Leer. „Die Vorfreude auf die Saison ist bei allen riesig, das merkt man an der guten Stimmung in der Truppe“, verdeutlicht der VfL-Coach. Dass das erste Derby beim nur gut 20 Kilometer entfernten Oberliga-Absteiger VfL Oythe schon für Mittwochabend, 14. August, ansteht, nährt die Euphorie. Defensivmann Alexander Dreher nennt einen weiteren Vorteil des eng gefassten Terminplans: „Jetzt spielen wir eben öfter – und das macht mehr Spaß, als nur zu trainieren. Dafür lieben wir doch alle diesen Sport.“
Bereit für das „Haifischbecken“
Ein dickes Brett für Bragulas Kollektiv

Ein dickes Brett für Bragulas Kollektiv

Wildeshausen – Es gibt angenehmere Aufgaben für einen Aufsteiger, als zum Auftakt in die neue Saison gleich bei einem derart aufgerüsteten Gegner anzutreten. Doch es hilft nichts – die Fußballer des VfL Wildeshausen müssen am Sonntag ab 15.00 Uhr als erstes Team beim BV Essen im Kreis Cloppenburg ran, der stolze 14 Akteure – darunter den Ex-Delmenhorster Lars Scholz vom TuS BW Lohne und Vafing Jabateh als zweitbesten Knipser von Bremen-Liga-Meister Bremer SV – ins Südoldenburgische lotste. Hinzu kommen unter anderem fünf Albaner mit höherklassigen Erfahrungen aus ihrem Heimatland und einige Talente aus der U 19 des JFV Nordwest.
Ein dickes Brett für Bragulas Kollektiv
Felix Dalichaus spätes Siegtor

Felix Dalichaus spätes Siegtor

Huntlosen – Maik Seeger hatte schon im Vorfeld des Kreisliga-Auftakts ein hartes Stück Arbeit gegen den TV Falkenburg erwartet – und der Trainer des FC Huntlosen sollte Recht behalten: Dank eines Treffers von Felix Dalichau in der vierten Minute der Nachspielzeit setzte sich seine Mannschaft am Donnerstagabend mit 2:1 (1:0) gegen den TV Falkenburg durch. Die Bestnote vergab Seeger an Falkenburgs Torwart Tobias Westermann, der einige Paraden zeigte: „Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir brutal überlegen, gefühlt stand jeder einmal frei vorm Tor – aber der Keeper hat alles gehalten.“
Felix Dalichaus spätes Siegtor