Kompetenzteam stellt auf Vereinsbedürfnisse zugeschnittenes Programm vor

App hilft bei der Kontaktverfolgung

Torsten Kröger (v. l.), Dirk Emmerich, Inga Marbach, Heiko Janssen, Dirk Wintermann, Jörg Skatulla, Jörg Niemann, Philipp Metschulat und Sascha Franke stellten vor dem Kreishaus in Wildeshausen die neue Kontaktverfolgungs-App vor.
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„Ein Meilenstein für die Vereinsdigitalisierung“: Torsten Kröger (v. l.), Dirk Emmerich, Inga Marbach, Heiko Janssen, Dirk Wintermann, Jörg Skatulla, Jörg Niemann, Philipp Metschulat und Sascha Franke stellten die neue Kontaktverfolgungs-App vor.

Wildeshausen – Die Arbeit des „Kompetenzteams Sport“ trägt erste Früchte: Am Mittwoch stellte die auf Initiative des Kreissportbundes (KSB) Landkreis Oldenburg eingerichtete Gruppe im Rahmen eines Pressetermins vor dem Wildeshauser Kreishaus die neue Kontaktverfolgungs-App für Vereine vor.

Landrat Carsten Harings begrüßte die Anwesenden mit einer frohen Botschaft. „Die Inzidenz ist heute unter 70 gesunken“, verkündete der Verwaltungschef. „Es wurde auch Zeit, dass viele Bereiche wie die Gastronomie und insbesondere auch der Sport von Lockerungen profitieren können“, stellte Harings fest. Er lobte die intensive und konstruktive Arbeit des „Kompetenzteams Sport“ bei der Entwicklung der Kontaktverfolgungssoftware für Smartphones.

Die Arbeitsgruppe war Mitte März mit dem Ziel aus der Taufe gehoben worden, allen Sportvereinen im Landkreis mehr Unterstützung und Handlungssicherheit während der Coronakrise zu bieten. Einmal pro Woche trafen sich seitdem die KSB-Vertreter Inga Marbach (Sportreferentin) und Holger Kreye (stellvertretender Vorsitzender) mit Martin Ahlrichs (Leiter Jugendamt), Dirk Emmerich (Jugendamt) und Sabine Düver (Beratungsstelle Ehrenamt) von der Kreisverwaltung sowie den Vereinsvertretern Dirk Wintermann (TSV Großenkneten), Ingo Kühling (TSG Hatten-Sandkrug), Marco Loewenstein (Schwimmverein Ganderkesee) und Tim Gersner (TV Neerstedt).

„Im Sport sind kleine Schritte zurück zur Normalität möglich. So ist Vereinssport in Gruppen für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene unter Auflagen wieder erlaubt. Bei einer zentralen Anforderung, der Kontaktnachverfolgung, will der Kreissportbund gemeinsam mit dem Unternehmen Club Hero und dem Gesundheitsamt des Landkreises für eine Vereinfachung der Bürokratie sorgen“, erklärte Marbach. Club Hero ist ein junges Start-up aus Emden. Gründer Robin Dünnwald und Sascha Franke entwickeln Apps für Sportvereine, die Trainern und Betreuern die Arbeit erleichtern sollen.

„Das Tool der Kontaktnachverfolgung ist ein Meilenstein für die Vereinsdigitalisierung. Wir hoffen, dass es unsere Vereine dabei unter-stützt, Sportangebote zu ermöglichen.

KSB-Vorsitzender Jörg Skatulla

In Kooperation mit dem Kompetenzteam ist nun das zusätzliche Modul der Kontaktverfolgung entwickelt worden. „Die Bedürfnisse der Vereine bei der digitalen Kontaktnachverfolgung unterscheiden sich von denen der Gastronomie. Daher haben uns die Vereine und der Kreissportbund gebeten, dass wir uns dieses Themas annehmen“, berichtete Franke.

Die Anforderungen an den Datenschutz wurden mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. „Bei einem Coronaverdachtsfall werden nur die Daten in die Cloud der Behörde hochgeladen, die wir für die Kontaktverfolgung innerhalb der betreffenden Sportgruppe benötigen“, betonte Torsten Kröger, Technikspezialist des Landkreises. „Der Account für Kinder und Jugendliche wird über die Eltern eingerichtet und verwaltet“, ergänzte Franke.

Vier Vereine haben das Tool bereits in den letzten Wochen testen können, darunter der TV Hude. „Wir konnten die Kontaktnachverfolgung in den vergangenen Wochen vorab mit unserer weiblichen Handball-C-Jugend testen, die aufgrund der Kaderregelung unter besonderen Maßnahmen trainieren durfte“, erzählten die beiden Social-Media-Beauftragten des Vereins, Heiko Janssen und Philipp Metschulat.

„Die Kontaktnachverfolgung steht allen Sportvereinen, die die App nutzen, zur Verfügung“, sagte Marbach. „Und auch allen anderen Vereinen können wir nun das Angebot machen, auf eine kostenlose Variante der App zugreifen zu können. Drei Monate lang können sie das Angebot kostenlos nutzen, um alle Daten sicher zu erfassen und im Bedarf mit nur einem Knopfdruck an das Gesundheitsamt weiterzuleiten“, ergänzte sie. Gefördert wurde die Entwicklung der Vereins-App durch die Landessparkasse zu Oldenburg. „Für die ersten 16 Vereine im Kreis, die die App bereits nutzen, haben wir 7500 Euro dazugegeben“, sagte Jörg Niemann, LzO-Direktor für das Privatkundengeschäft.

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