Dressurtalent aus Prinzhöfte absolviert letztes Jahr bei den Ponyreiterinnen

Antonia Busch-Kuffner hat hohe Ziele

Hohe Ziele: Antonia Busch-Kuffner (hier auf Reitland’s Obama) möchte ihren Platz im Bundeskader behalten.
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Hohe Ziele: Antonia Busch-Kuffner (hier auf Reitland’s Obama) möchte ihren Platz im Bundeskader behalten.

Prinzhöfte – Bronze mit der Mannschaft bei der Europameisterschaft 2019 in Polen, Sieg beim Preis der Besten, mehrere Landesmeistertitel: Dressurtalent Antonia Busch-Kuffner hat in der Pony-Altersklasse viele Erfolge gefeiert. Mit dem Jahreswechsel ist die Schülerin aus Prinzhöfte nun allerdings in ihr finales Jahr bei den Ponyreiterinnen gestartet.

Dafür hat sich die für den RV Ganderkesee startende Schülerin aber nochmal hohe Ziele gesteckt. So möchte sie ihren Platz im Bundeskader behalten, nachdem sie kurz vor Weihnachten mit ihrem Pony Kastanienhof Cockney Cracker wieder in das Aufgebot berufen worden war. Ansonsten steht vor allem der Spaß an oberster Stelle, sie will das Jahr genießen. „Es wäre toll, wieder in Hagen zu starten. Aber noch weiß man ja gar nicht, welche Turniere überhaupt stattfinden“, sagt Antonia Busch-Kuffner.

Zum Auftakt des Jahres sind ihr jedenfalls schon einige Erfolge geglückt. Am ersten Januar-Wochenende feierte die Schülerin einen Doppelsieg in der L**-Dressur bei einem Turnier der Serie „Urban classX“ in Holle-Wüsting. „Es ist total schön hier. So früh sind wir noch nie in ein Jahr gestartet. Ansonsten war das erste Turnier immer erst Ende Januar“, erzählt Antonias Mutter Silvia Busch-Kuffner.

Nach dem von Turnierabsagen geplagten Jahr 2020 kostete die Prinzhöfterin die Möglichkeit voll aus, wieder Prüfungen zu reiten. Wie hat die Familie Busch-Kuffner diese schwierige vergangene Saison wahrgenommen? Silvia Busch-Kuffner erklärt: „Es war alles ein bisschen entschleunigt. Im Sommer haben dann ja aber doch noch einige schöne Turniere stattgefunden.“ Als Beispiel nennt sie das Bundeschampionat in Warendorf. Ihre Tochter siegte dort im Finale der fünfjährigen Dressurponys. Sich mit möglichst vielen Pferden und Ponys für das Turnier zu qualifizieren, steht auch in diesem Jahr wieder ganz oben auf der Liste. Im besten Fall könnte die Familie Busch-Kuffner dann zum dritten Mal in Folge einen Bundeschampion stellen.

Damit es mit den angestrebten Erfolgen klappt, wird das Dressurtalent mit seinen Ponys vor allem etwas an Routine sammeln müssten. Das fiel im vergangenen Jahr schwer, was sich vor allem bei den Hengsten bemerkbar machte. Da kommt es gelegen, dass Antonia Busch-Kuffner mit ihren Ponys in diesem Jahr bereits etwas Turnierluft schnuppern konnte. Auf welchen Turnieren sie in den nächsten Wochen und Monaten startet, wird sich allerdings noch zeigen müssen.

Ihren Fokus allein auf die Ponys legen wird Antonia Busch-Kuffner aber keineswegs. Schließlich ist es der Plan, sich in diesem Jahr schon auf die Junioren-Altersklasse vorzubereiten – so startete sie in Holle-Wüsting etwa auch in der S*-Dressur. Ein passendes Pferd, das eine ähnlich erfolgreiche Zeit bei den Junioren ermöglichen könnte, ist aber noch nicht gefunden. Die Suche gestaltet sich tatsächlich schwierig, wie Silvia Busch-Kuffner berichtet. Ein bisschen Zeit bleibt ihnen aber ja noch.

Von Nico Nadig

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