13. Niederlage im 13. Saisonspiel: TV Neerstedt verliert mit 22:33 gegen SV Werder Bremen II

Anna Rippe trifft bei ihrem Oberliga-Debüt

Im Anflug: Neerstedts Lisa Rangnick (beim Wurf) erzielt einen ihrer drei Treffer. Foto: Büttner

Neerstedt – Dass die Handballerinnen des TV Neerstedt ihren Negativlauf nach zwölf Pleiten nicht unbedingt gegen den SV Werder Bremen II beenden würden, war durchaus abzusehen – immerhin belegt die Bremer Zweitliga-Vertretung in der Oberliga den dritten Tabellenplatz. Und so überraschte das Ergebnis wohl auch niemanden: Das Schlusslicht unterlag den Hansestädterinnen mit 22:33 (12:15).

„Wir wussten, dass die Trauben gegen Werder hoch hängen würden. Wenn dann zusätzlich noch eine Spielerin wie Agnieszka Blacha die vergangenen drei Wochen krankheitsbedingt nicht trainieren konnte, wird es nicht leichter“, berichtete Maik Haverkamp, der den TV Neerstedt gemeinsam mit Michael Kolpack noch bis zum Ende der Saison coacht.

Die Gastgeberinnen erwischten einen holprigen Start, blieben in den ersten acht Minuten ohne Torerfolg. Weil die Haverkamp-Sieben in der Deckung jedoch gut arbeitete, hielt sich der Rückstand in Grenzen – 0:2 (7.). „Nach dem schwierigen Beginn haben wir es gut gemacht. Unsere Abwehr hat gerade im gebundenen Spiel funktioniert“, lobte Haverkamp. So lag seine Crew nach 21 Minuten gegen den großen Favoriten gerade mal mit 7:8 im Hintertreffen. Zur Halbzeitpause leuchtete ein 12:15-Rückstand von der Anzeigetafel. „Gegen den Tabellendritten und nach so einer Hinrunde ist ein Drei-Tore-Rückstand in Ordnung“, meinte Haverkamp.

An die gute Leistung aus der ersten Halbzeit knüpften die Neerstedterinnen nach der Pause allerdings nicht an. Nach dem 13:15 (31.) durch Stefanie Hanuschek erzielte die Werder-Reserve gleich neun Treffer in Folge und machte so bereits nach 40 Minuten den Deckel drauf – 13:24. „Wir haben einfache Gegentore und Treffer durch Tempogegenstöße bekommen. Und wir sind noch nicht so gefestigt, um dann zurückzukommen“, erläuterte Haverkamp.

So verdient und deutlich die Niederlage gegen die Zweitliga-Reserve auch wahr, etwas Positives konnte ihr der Coach trotzdem abgewinnen. Gerade die Deckungsarbeit in der ersten Halbzeit stellte ihn zufrieden, wenngleich bei Weitem nicht alles perfekt lief. „Einfache Treffer und die schnelle Mitte müssen wir besser verteidigen. Werder hat 15 Tore auf diese Art und Weise erzielt“, sagte Haverkamp.

Ein Lob sprach der Coach zudem Anna Rippe aus. Die A-Jugendliche sammelte gegen Werder ihre ersten Oberliga-Minuten und tauchte mit einem Treffer und zwei Assists auch auf dem Statistikbogen auf. „Es ist gut, wenn wir jetzt junge Spielerinnen hochziehen und ihnen Minuten geben. Das eröffnet Möglichkeiten für das neue Jahr“, sagte Haverkamp. Ziel sei es, der künftigen Trainerin Cordula Brockshus-Schröder eine gute Basis für die neue Saison zu hinterlassen.  nn

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