U 18-Faustballerinnen des Ahlhorner SV sind norddeutscher Meister

Anna Keyser legt vor, Pia Neuefeind verwandelt

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Die Brettorfer Angreiferinnen Karen Kläner (l.) und Rika Meiners waren nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte – am Ende reichte es für ihr Team in Wardenburg nur zu Platz sechs. ·

Wildeshausen - WARDENBURG · Unverhofft kommt oft: Die U18-Faustballerinnen des Ahlhorner SV waren bei den Landesmeisterschaften nicht über den fünften Platz hinaus gekommen und hatten sich deshalb nur als Nachrücker für die norddeutsche Meisterschaft qualifiziert. Umso größer war die Freude bei den ASV-Mädchen und ihren Trainerinnen Edda Meiners und Sandra Wortmann nach dem überraschenden Titelgewinn.

„Wir haben ohne Fehler gespielt – die Geschlossenheit war entscheidend“, bilanzierte Edda Meiners. Ihr Team agierte sehr variabel. Überlegt erzielte Carolin Feye bereits mit ihren Angaben zahlreiche direkte Punkte. Zuspielerin Anna Keyser bediente Angreiferin Pia Neuefeind mit guten Vorlagen. „Dadurch sind wir auch ins Schussspiel reingekommen“, berichtete Edda Meiners. Dabei hatte ihre Crew keinen sonderlich guten Start hingelegt und gleich zum Auftakt gegen den Ohligser SV in drei Sätze verloren – es sollte die einzige Niederlage bleiben.

Während sich der Ahlhorner SV und der zweitplatzierte TK Hannover für die deutsche Meisterschaft am 7. und 8. September in Dennach qualifizierten, musste sich der mit großen Erwartungen gestartete Gastgeber Wardenburger TV mit der Bronzemedaille begnügen. Der dritte Landkreis-Vertreter, der TV Brettorf, belegte Platz sechs. Die Mannschaft von Dirk Meiners und Bernd Ellinghusen erwischte gegen den MTV Hammah zwar einen Superstart (11:3, 8:11, 11:4), doch danach machte sich immer mehr bemerkbar, dass Hauptangreiferin Rika Meiners (Fieber) und Karen Kläner (Bauchmuskelzerrung) nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. „Wir sind zwar enttäuscht, aber ich weiß nicht, ob wir uns sonst durchs Turnier hätten mogeln können“, sagte Dirk Meiners.

Bei den Jungen verhinderte der norddeutsche Meister Leichlinger TV einen Kreis Oldenburger Vierfachtriumph: Der SV Moslesfehn, der Ahlhorner SV, der Wardenburger TV und der TV Brettorf belegten die Ränge zwei bis fünf. „Das Halbfinale wäre drin gewesen, aber letztlich waren die anderen Mannschaften stärker und in den entscheidenden Momenten cleverer“, meinte Brettorfs Coach Jörn Kläner. Sein Team hatte im Qualifikationsspiel gegen den Wardenburger TV (11:6, 5:11, 10:12) eigentlich alles im Griff. „Aber wir haben Nerven gezeigt, und Wardenburg hat weniger Fehler gemacht“, bedauerte Kläner, der besonders mit seinen Abwehrspielern Erik Hollmann und Hauke Spille sehr zufrieden war.

Im Endspiel vergab der SV Moslesfehn im dritten Satz einen Matchball, qualifizierte sich aber wie Sieger Leichlingen für die DM in Dennach. · mar

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