Bezirksligist holt Torjäger vom FC Huntlosen

VfL angelt sich André Hesselmann

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Torjäger André Hesselmann wechselt zum VfL Wildeshausen. ·

Wildeshausen - Mit 33 Treffern war André Hesselmann vom FC Huntlosen hinter RW Hürriyets Ausnahmestürmer Marco Prießner (50) der zweitbeste Torjäger der 1. Fußball-Kreisklasse. Diese starke Quote weckte auch bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten.

„Er hat mir berichtet, dass sein Telefon glüht“, erzählt Huntlosens Trainer Reiner Woitzyk. Das Rennen um Hesselmann machte: Bezirksliga-Vizemeister VfL Wildeshausen. Gestern Morgen vermeldete VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel den 23-jährigen Angreifer als Neuzugang für die kommende Saison.

Im Krandel trifft André Hesselmann auf einen alten Bekannten: Unter Trainer Klaus Ebel spielte der Stürmer beim Ahlhorner SV bereits zwei Jahre in der Bezirksliga. Anschließend wechselte der Huntloser für eine Saison zum Cloppenburger Kreisligisten SC Sternbusch. An diese Zeit erinnert er sich allerdings weniger gern: „Ich war fast ein Jahr verletzt“, berichtet André Hesselmann. Anschließend kehrte er zu seinem Heimatverein zurück, wo er zu großer Form auflief.

„André hat einen unglaublichen Torriecher  – er steht immer am richtigen Fleck“, sagt Reiner Woitzyk. Obwohl er eher schmächtig und mit 1,77 Metern kein Riese ist, sei Hesselmann sehr kopfballstark und überdies äußerst intelligent im Zweikampfverhalten: „Er weiß, wo er stehen muss.“ Den Großteil seiner Tore erzielt Hesselmann – wie es sich für einen Stürmer gehört – von innerhalb des Strafraums.

„Ich kenne in Wildeshausen viele Spieler und finde die Mannschaft sehr sympathisch – außerdem haben sie eine tolle letzte Saison gespielt“, erläutert André Hesselmann, warum er sich für den Bezirksliga-Vizemeister entschied. Den Zwei-Klassen-Sprung aus der 1. Kreisklasse traut er sich nach seinen Erfahrungen beim Ahlhorner SV jedenfalls zu.

„Der VfL freut sich über den Zugang dieses torgefährlichen Stürmers, der mit Sicherheit auch charakterlich und menschlich gut in unsere Mannschaft passen wird“, freute sich VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel.

Dagegen hätte Reiner Woitzyk den Angreifer „gerne noch ein Jahr bei uns gesehen“. Doch Woitzyk macht sich Mut: „Ich bin jetzt drei Jahre in Huntlosen. Ohne André sind wir zwei Mal Dritter geworden, mit ihm Fünfter – jetzt müssen es halt andere richten.“ · mar

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