Andreas Helms gibt Traineramt bei VfL-Fußballerinnen aus gesundheitlichen Gründen ab

Uwe Vossel soll neue Impulse setzen

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Stabwechsel: Der bisherige Coach Andreas Helms (v.l.) übergibt das Ballnetz an seinen Nachfolger Uwe Vossel und dessen Vater Harald, der als Co-Trainer fungieren wird.

Wildeshausen - Einen schöneren Abschied hätte sich Andreas Helms nicht wünschen können: Wie erhofft, haben die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen als Kreisliga-Vizemeister den Bezirksliga-Aufstieg geschafft. Allerdings wird Helms aus gesundheitlichen Gründen in der neuen Saison nicht mehr auf der Trainerbank sitzen. Seinen Platz nimmt Uwe Vossel ein. Der neue Coach bringt seinen Vater Harald als Co-Trainer mit.

„Es zeichnete sich bereits im März ab, dass ich aufhören werde“, berichtet Andreas Helms. VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel habe ihm jedoch gesagt, dass er erst einen Nachfolger suchen müsse. Helms suchte und ist nun glücklich, so ein „super Gespann“ gefunden zu haben.

Für Uwe Vossel ist es die erste Trainerstation. „Ich bin froh, dass ich diese Chance bekommen habe“, sagt der 30-Jährige. Als Aktiver hütete er unter anderem das Tor beim VfB Oldenburg, Brinkumer SV und TuS Emstekerfeld. Zum Ende der abgelaufenen Saison versuchte Vossel, seinem Heimatverein FC Huntlosen „aus der Bredouille zu helfen“, konnte den Abstieg aus der 1. Kreisklasse aber auch nicht verhindern. Erklärtes Ziel des C-Lizenzinhabers ist es, „jede einzelne Spielerin ein Stückchen besser zu machen“. Wenn Not am Mann sei, hält es Vossel außerdem für „denkbar, dass ich meinen Spielerpass beim VfL abgebe“.

Andreas Helms findet es „gut, dass die Mannschaft neue Impulse bekommt und es nicht langweilig wird“. Im ersten seiner drei Trainerjahre wurden die Krandel-Kickerinnen Kreispokalsieger, im letzten Zweiter bei der Hallenkreismeisterschaft und eben Vizemeister in der Kreisliga. „Das sind tolle Erfolge“, schwärmt Helms, der zumindest als Anprechpartner im Hintergrund bleiben wird.

Uwe Vossel dürfte es nicht leicht haben, an die Erfolgsgeschichte seines Vorgängers anzuknüpfen. Denn mit lediglich 15 Spielerinnen ist sein Kader ziemlich dünn besetzt. Katrina Bätcher (Studium in Berlin) steht nicht mehr zur Verfügung, und Janina Uhl (Verdacht auf Hüftgelenksdysplasie) droht das Karriereende. „Ich bin froh, wenn wir den Klassenerhalt schaffen – das ist unser primäres Ziel“, sagt Uwe Vossel. In seiner Mannschaft stecke „viel Potenzial“.

mar

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