Erster Sieg für Wildeshauser Volleyballerinnen

An Lea Gebken ist kein Vorbeikommen

Kaum zu überwinden: VfL-Mittelblockerin Lea Gebken agierte in beiden Spielen bärenstark.
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Kaum zu überwinden: VfL-Mittelblockerin Lea Gebken agierte in beiden Spielen bärenstark.

Wildeshausen – Der ganz große Druck ist erstmal weg, die Erleichterung spürbar: Nach der klaren 0:3-Auftaktniederlage beim SV Dimhausen haben die Landesliga-Volleyballerinnen des VfL Wildeshausen mit dem 3:1 über die BTS Neustadt II ihren ersten Saisonsieg gelandet. Den positiven Gesamteindruck konnte auch die folgende 0:3-Pleite gegen den Wilhelmshavener SSV nicht trüben. „Wichtig war überhaupt erstmal, dass wir in der neuen Konstellation ein Spiel gewinnen konnten“, bestätigte VfL-Coach Gunther Wieking.

VfL Wildeshausen – BTS Neustadt II 3:1 (20:25, 25:20, 25:22, 25:21): Im ersten Durchgang hatte die Crew um VfL-Kapitänin Sina Meyer noch mit einigen Abstimmungsproblemen zu kämpfen. „Das war aber schon deutlich besser als in Dimhausen. Deshalb hatte ich ein ganz gutes Gefühl“, meinte Wieking. Und er täuschte sich nicht. Mit zunehmender Spieldauer agierte seine Mannschaft immer sicherer und steuerte einem letztlich ungefährdeten Erfolg entgegen. Lediglich im vierten Satz ließ es der VfL etwas zu locker angehen. „Das war aber nur eine kurze Phase. Danach waren alle wieder fokussiert“, erläuterte Wieking. So kam er umhin, Ina Diephaus einzuwechseln, die für alle Fälle bereit stand: „Das war auch psychologisch wichtig, mal ein Spiel ohne sie zu gewinnen.“

VfL Wildeshausen – Wilhelmshavener SSV 0:3 (18:25, 21:25, 23:25): In der zweiten Partie machte sich negativ bemerkbar, dass die Huntestädterinnen keine vernünftige Saisonvorbereitung hatten. „Alle waren konditionell ziemlich platt – das haben die Spielerinnen selbst gesagt“, erklärte Wieking. Meistens reagierte sein Team nur, anstatt selbst Druck zu erzeugen. „Mit etwas mehr Fitness hätte es vielleicht anders ausgesehen“, mutmaßte Wildeshausens Trainer. Um zumindest einen vierten Durchgang zu erzwingen, wechselte er kurz vor Ende des dritten Satzes doch noch Ina Diephaus ein – ohne Erfolg.

Die Bestnote beim VfL verdiente sich Lea Gebken. „Lea war in beiden Spielen bärenstark! An ihr ist kaum jemand vorbeigekommen“, lobte Wieking die 18-jährige Mittelblockerin. Auch Außenangreiferin Roxy Hillmann wusste ein Mal mehr zu gefallen: „Roxy hat unheimlich viel Verantwortung übernommen und in der Abwehr toll gekämpft.“

VfL Wildeshausen: Monika Blömer, Klara Schütte, Roxy Hillmann, Lea Vosteen, Ina Diephaus, Florentina Schweinefuß, Zornitsa Kostadinova, Sina Meyer, Emily Wedermann, Katrin Schröder, Lea Gebken, Angela Bleyle.  mar

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