Werner Spinning in der Handballregion künftig für Spieltechnik verantwortlich / Schiedsrichterschwund macht Sorgen

Amtsinhaber setzt sich durch: Sasse bleibt HRO-Vorsitzender

Der neue Vorstand der Handballregion Oldenburg (v.l.): Wolfgang Sasse (Vorsitzender), Claus-Dieter Dürselen (Jugend), Hans-Werner Henning (Finanzen), Hildegard Niemann (Schriftführerin), Frank Holbein (Ausbildung) und Werner Spinning (Spieltechnik). Auf dem Bild fehlt Wolfgang Schmidt (Recht). Foto: Quahs

Kirchhatten – Wolfgang Sasse lenkt weiterhin die Geschicke der Handballregion Oldenburg (HRO). Der Wildeshauser wurde beim Regionstag in Kirchhatten in seinem Amt als Vorsitzender bestätigt. Dabei hatte Sasse in Detlef Teubner (Hude) erstmals einen Gegenkandidaten. Das Votum der geheimen Abstimmung fiel mit 33:6 jedoch deutlich zugunsten des alten und neuen HRO-Chefs aus.

Während des vorangegangenen HRO-Jugendtages hatte sich der für die Jugend verantwortliche stellvertretende Vorsitzende Claus-Dieter Dürselen (Rastede) in geheimer Abstimmung mit 23:8 Stimmen gegen Sabine Kalla (Hude) durchgesetzt.

Einstimmig wurden die Vorstandsmitglieder Wolfgang Schmidt (Recht), Hans-Werner Henning (Finanzen), Claus-Dieter Dürselen (Jugend), Frank Holbein (Lehrwesen) und Hildegard Niemann (Schriftführerin) bestätigt. Neu im Gremium ist Werner Spinning (Hoykenkamp), der künftig für den Bereich Spieltechnik verantwortlich ist. Auch er erhielt keine Gegenstimme.

Als Bindeglieder zu den Sportbünden und Vereinen in den Kreisen fungieren weiterhin die örtlichen Vertreter Dieter Popken (Ammerland), Anton Stindt (Wesermarsch), Heinz Meier (Oldenburg-Stadt) und Marco Roreger (Oldenburg-Land). Sie alle wurden einstimmig wiedergewählt. Zu Kassenprüfern ernannten die Vereinsvertreter Friedel Schulenberg (TV Neerstedt), Maik Bitter (Harpstedter TB) und Werner Lingenau (HSG Hude/Falkenburg). Der Bookholzberger Hajo Dirks wurde zum Vorsitzenden des HRO-Ehrenrates gewählt.

Stefan Hüdepohl, der Präsident des Handball-Verbandes Niedersachen (HVN), informierte über die geplante Strukturreform des Deutschen Handball-Bundes (DHB), die sich bis in die Regionen auswirken wird. Im Hinblick darauf, dass HVN-Geschäftsführer Gerald Glöde seinen Posten in zwei Jahren abgeben wird, sei angedacht, die Geschäftsstelle neu zu organisieren. Dabei werde geprüft, was ehrenamtlich und was hauptverantwortlich erledigt werden kann, denn die Aufgaben seien deutlich vielfältiger geworden, erläuterte Hüdepohl.

Mit großem Interesse verfolgten die Vereinsverteter den Bericht der HVN-Referentin für Mitgliederentwicklung, Sarah Borchers, über die Möglichkeiten, Mitglieder zu halten und neue zu gewinnen. Die Zahlen bescheinigen der HRO eine stabile Entwicklung: Statistisch verlieren die Vereine pro Jahr jeweils nur ein Mitglied.

Immense Probleme hat der HRO-Schiedsrichterausschuss, nachdem Andreas Giebert, Hennes Alberding und Thomas Voigt das Gremium aus verschiedenen Gründen verlassen haben. Der Vorstand hofft, in Mattes Heerwagen einen Schiedsrichterwart gefunden zu haben, mit dem die Arbeit kontinuierlicher läuft.

Überhaupt ist die Situation bei den Unparteiischen alles andere als zufriedenstellend. Stand Mai 2019 hatten insgesamt 205 Schiedsrichter in der abgelaufenen Saison kein Spiel geleitet. Ihre Lizenzen wurden daher nicht verlängert. So bleiben noch 448 Referees für 213 Mannschaften.

Der für die Ausbildung zuständige stellvertretende HRO-Vorsitzende Frank Holbein bemängelte, dass es nicht genügend Meldungen für die Lehrgänge gegeben habe und somit nach zwei Kinderhandball-Grundkursen im vergangenen Jahr in diesem Jahr keine weiteren Lehrgänge stattfinden konnten. 2020 wird die C-Trainer-Ausbildung umgestellt – künftig gibt es nur noch zwei Blöcke mit je drei Ausbildungsbausteinen.

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