D-Junioren des VfL Wildeshausen besiegen VfL Stenum im Pokalfinale mit 3:0

„Es war alles perfekt!“

Verdienter Sieger: Die D-Junioren des VfL Wildeshausen bejubeln den Gewinn des Kreispokals. Fotos: Marquart

Großenkneten/Wildeshausen - Von Sven Marquart. Eigentlich enden die tollen Tage in Wildeshausen mit dem Kinderschützenfest. Doch die D-Junioren des VfL Wittekind hatten vom Feiern offenbar immer noch nicht genug. Nach dem 3:0 (3:0)-Erfolg über den VfL Stenum im Endspiel des Fußball-Kreispokals wurde der Partymarathon kurzerhand um einen weiteren Tag verlängert. Abends trafen sich die Krandel-Kicker mit ihren Trainern Bernd Kinzel und Helge Cordes sowie Eltern und Geschwistern am Marktplatz, um gemeinsam zu essen und den Triumph auszukosten.

„Es war alles perfekt!“, jubelte Kinzel. Seine Crew war „auf den Punkt voll da“ und lieferte im Endspiel ihre beste Saisonleistung ab. Die Wildeshauser bestimmten in der Großenkneter Energie-Concept-Arena von Beginn an das Geschehen und wurden oft über ihre starke linke Seite mit Theis Altscher und Joel Werner gefährlich. Der erste Torschuss von Bosse Tonn wurde allerdings eine sichere Beute von Stenums Torhüter Lewin Borchers (12.). In der 17. Minute lag der Ball dann im Stenumer Kasten, doch Schiedsrichter Felix Kratz (SV Atlas) gab den Treffer nicht, weil sich Torschütze Finn Cordes etwas zu robust gegen Borchers eingesetzt hatte.

Wenig später durften die Kreisstädter aber jubeln: Bosse Tonn hatte aus zentraler Position abgezogen. Borchers bekam zwar noch die Finger an den Ball, doch der Schuss des Wildeshauser Mittelfeldspielers war zu wuchtig und trudelte zum 1:0 über die Linie (23.). Keine 60 Sekunden später erzielte Joel Werner mit der Picke das 2:0 – wieder war Borchers dran, ohne die Kugel entscheidend ablenken zu können (24.). Und es kam noch besser: Dion Meier setzte energisch nach und grätschte das Spielgerät zum 3:0 ins Netz (28.). Für Kinzel „ein Tor des Willens“.

Kreisliga-Meister Stenum, der den Punktspielvergleich der beiden Finalisten knapp mit 1:0 für sich entschieden hatte, brachte kaum etwas zustande. „Wildeshausen war ganz klar besser. Darüber müssen wir nicht diskutieren. Aber wir haben trotzdem eine geile Saison gespielt“, sagte Stenums Coach Harald Hoffmann.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten verhinderte Wildeshausens Schlussmann Fynn Wolter mit einem Riesenreflex den möglichen Anschlusstreffer (36.). Auf der Gegenseite hätte der Kreisliga-Dritte seinen Vorsprung noch weiter ausbauen können. Zunächst parierte Jan Patrice Einemann, der nach der Pause das Stenumer Tor hütete, eine schöne Direktabnahme von Theis Altscher (42.). Dann verpasste es Joel Werner bei einer Doppelchance für den beruhigenden vierten Treffer zu sorgen (48.). Doch auch so brachten die Wildeshauser ihre Führung über die Zeit und durften nach dem Abpfiff die „Humba“ anstimmen.

„Ich denke, der Sieg geht auch in der Höhe in Ordnung“, bilanzierte Kinzel nach der Pokalübergabe durch Kreisjugendobmann Knut Hinrichs. Für Cordes, der als Trainer aufhört, war es „der krönende Abschluss“. Doch so ganz ist die Saison für die Wildeshauser D-Junioren noch nicht zu Ende: Am kommenden Sonnabend stehen lockere Spielchen und ein gemeinsames Grillen auf dem Programm. Am darauffolgenden Wochenende geht es auf Abschlussfahrt nach Jever.

VfL Wildeshausen: Fynn Ole Wolter - Laurin Yannis Smolna, Dion Meier, Finn Cordes, Joel Werner, Theis Altscher, Bosse Tonn, Paul Kürbis, Elias Nachtigal, Niklas Lüken, Clemens Kurth, Dilxwaz Akan, Jan-Linus Lübbe, Lukas Ackermann, Fabian Klein; Trainer Bernd Kinzel, Helge Cordes.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Von der Leyen appelliert an kritisches EU-Parlament

Von der Leyen appelliert an kritisches EU-Parlament

Mehrere Rechtsverstöße am Rande von Merkel-Besuch in Dresden

Mehrere Rechtsverstöße am Rande von Merkel-Besuch in Dresden

In diesem Nationalpark gibt es Wölfe und Wisente zu sehen

In diesem Nationalpark gibt es Wölfe und Wisente zu sehen

Chemikalien illegal entsorgt

Chemikalien illegal entsorgt

Meistgelesene Artikel

Müller setzt auf Tempo und Kolpack

Müller setzt auf Tempo und Kolpack

Heinrich meldet Ansprüche an

Heinrich meldet Ansprüche an

Webers Titeltraum wird Wirklichkeit

Webers Titeltraum wird Wirklichkeit

Weber und Kienast auf Goldmission

Weber und Kienast auf Goldmission

Kommentare