Kreisliga: Harpstedt startet gegen Dötlingen / Huntlosen bei Favorit Munderloh gefordert / Wildehausen II stapelt tief

„Alle haben mega Bock“

Hofft auf einen erfolgreichen Saisonstart: Harpstedts Timo Höfken (li.) empfängt heute Abend zum Auftakt der Kreisliga den TV Dötlingen an der Schulstraße.
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Hofft auf einen erfolgreichen Saisonstart: Harpstedts Timo Höfken (li.) empfängt heute Abend zum Auftakt der Kreisliga den TV Dötlingen an der Schulstraße.

Am Freitagabend geht es endlich wieder los. Dann startet die Fußball-Kreisliga in ihre Spielzeit 2021/22. Mit dabei sind auch der Harpstedter TB, der TV Dötlingen, der FC Huntlosen sowie der VfL Wildeshausen II. Und der erste Spieltag hält mit der Partie der Harpstedter gegen Dötlingen gleich einen richtigen Leckerbissen bereit.

Wildeshausen – Harpstedter TB - TV Dötlingen (Freitag, 19.30 Uhr): Marcel Metschulat kann den Saisonstart kaum noch abwarten. „Alle haben mega Bock“, sagt der Trainer des Harpstedter TB wenige Stunden vor dem Saisonstart. Doch mit dem TV Dötlingen wartet alles andere als ein leichter Gegner auf die Metschulat-Schützlinge: „Ich schätzte Dötlingen als einen sehr starken Gegner ein. Sie haben eine körperlich robuste Mannschaft beisammen, die einen aggressiven Fußball spielt.“

Daher gilt es, den Gegner auf gar keinen Fall zu unterschätzen. „Wir müssen uns auf jeden Fall darauf einstellen, dass wir die Zweikämpfe annehmen. Und dementsprechend dagegenhalten. Das ist das A und O“, betont der Harpstedter Coach, der sieben Spieler ersetzen muss. „Wir haben aber einen 24er-Kader zusammen. Daher können wir gerade noch so antreten“, scherzt Metschulat.

Dass seine Spieler durch den hohen 25:1-Sieg vergangene Woche in der ersten Runde des Kreispokals bei der TSG Hatten-Sandkrug (5. Kreisklasse) eine Extra-Motivation gezogen haben, glaubt der HTB-Trainer („So hoch habe ich als Herrentrainer auch noch nicht gewonnen“) indes nicht. „Der Klassenunterschied war am Ende dann doch einfach zu groß“, erklärt er: „Hätten wir gegen eine Mannschaft antreten müssen, die nur eine Klasse tiefer spielt, dann hätten wir sicherlich Motivation daraus ziehen können. Aber die Begegnung gegen Hatten-Sandkrug ist jetzt kein Maßstab für den Kreisliga-Auftakt.“

TV Munderloh - FC Huntlosen (Freitag, 19.30 Uhr): Zum Saisonauftakt gibt es definitiv leichtere Gegner als den TV Munderloh. Immerhin zählt der Trainer des FC Huntlosen, Jan Schindler, den TVM neben dem VfR Wardenburg zu den beiden heißesten Kandidaten auf die Meisterschaft. Und gleich gegen einen Titelfavoriten antreten zu müssen, ist nicht unbedingt eine dankbare Aufgabe. Zumal der FCH alles andere als eine optimale Vorbereitung hinter sich hat.

Bisher überzeugte das Schindler-Team weder in den Testspielen (ein Sieg aus drei Partien) noch in der ersten Runde des Kreispokals (5:6-Niederlage nach Elfmeterschießen beim SC Colnrade aus der 1. Kreisklasse). „Wir haben uns vorgenommen, an die gute zweite Halbzeit vom Colnrade-Spiel anzuknüpfen. Vor allem, was das Spiel mit dem Ball angeht“, blickt Schindler auf das erste Ligaspiel der neuen Saison voraus.

Doch gerade Defensiv wurden die Huntloser im Pokal wenig gefordert. Das dürfte gegen den TVM anders sein. „Munderloh ist der klare Favorit. Das heißt für uns, dass wir aus einer sicheren Defensive heraus agieren werden. Wir müssen sehen, dass wir hinten sicher stehen und dann so ein gutes Spiel mit dem Ball haben, wie wir es gegen Colnrade hatten. Das muss die Benchmark sein“, gibt der Huntlosen-Coach die Marschrichtung vor.

VfL Wildeshausen II - TSV Großenkneten (Freitag, 19.30 Uhr): Die Vorfreude auf das erste Ligaspiel der neuen Saison ist „riesig“, gesteht Georg Zimmermann, Trainer des Kreisligisten VfL Wildeshausen II: „Das letzte Ligaspiel liegt gefühlt fast ein Jahr zurück. Nur leider verlief die Vorbereitung nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Sie war doch sehr auseinandergerissen. Und dann kam ja auch noch die Quarantäne hinzu.“ Noch seien „sechs, sieben Spieler im Kader nicht geimpft. Aber am Wochenende findet in Wildeshausen eine Sonderimpfaktion statt. Da werde ich meine Spieler, die bisher keinen Schutz haben, noch mal darauf hinweisen, damit endlich wieder Normalität einkehrt“, betont Zimmermann.

Davor steht aber erst mal der Ligaauftakt gegen den TSV Großenkneten an. Und der erste Gegner hat es laut Zimmermann, der gleich acht Spieler ersetzten muss, in sich. „Es ist eine junge Mannschaft mit viel Erfahrung, die über die Jahre eng zusammengewachsen ist. Zudem haben sie mit Kai Pankow und Klaus Delbanco ein klasse Trainergespann. Ich gehe davon aus, dass sie am Ende der Serie unter den ersten vier, fünf Teams landen“, orakelt der VfL-Coach: „Demzufolge sind wir der klare Außenseiter. Großenkneten kann mit breiter Brust auftreten, während wir erst mal schauen müssen, was da auf uns zukommt. Dennoch wollen wir versuchen, zu punkten.“ Das setze aber voraus, erklärt Zimmermann, „dass wir in der Defensive stabil stehen müssen. Und falls wir es schaffen, die Null oder die Eins zu halten, dann sehe ich auch die Möglichkeit auf ein Unentschieden.“

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