VfL Wildeshausen gewinnt 3:0

Alexander Kupka knüpft an seine starke Hinrundenform an

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Alexander Kupka war beim 3:0 über GVO Oldenburg bester Wildeshauser. Der Mittelfeldspieler hat sein Formtief offenbar überwunden.

Wildeshausen - Der VfL Wildeshausen hat die Meisterfeierlichkeiten des SV Brake vorerst vertagt. Durch ihren 3:0 (1:0)-Erfolg über GVO Oldenburg haben die Krandel-Kicker zumindest noch rechnerisch Chancen auf den Titel in der Fußball-Bezirksliga.

Selbst wenn der VfL seine beiden noch ausstehenden Nachholspiele gewinnt, ist es bei dann sieben Punkten Differenz allerdings nur eine Frage der Zeit, wann Spitzenreiter Brake jubeln kann.

Doch das interessiert Marcel Bragula herzlich wenig. „Ich freue mich, dass wir gegen zwei gute Gegner sechs Punkte geholt und sieben Tore geschossen haben“, sagte der VfL-Coach. Gegen GVO wollte seine Mannschaft da anknüpfen, wo sie beim 4:0 gegen den VfB Oldenburg II aufgehört hatte. „Das ist uns nicht immer geglückt, aber 60 oder 70 Minuten haben wir es schon geschafft.“

Stärke in der Defensive

Zumindest defensiv agierte die Wittekind-Crew genauso stark wie in der Vorwoche. Die Abwehr um Thorben Schütte und Christoph Stolle ließ in den gesamten 90 Minuten nicht eine einzige GVO-Chance zu. Stattdessen hatten die beiden Innenverteidiger sogar Muße, im Angriff Akzente zu setzen: Eckstoß Stolle, Kopfball Schütte – 1:0 (4.). So einfach ist Fußball!

Die Gastgeber spielten wie gegen die VfB-Reserve erneut in einer 4:2:3:1-Formation. Michael Eberle ersetzte den verletzten Sebastian Bröcker auf der Zehnerposition. Eberles Aufgaben auf der rechten offensiven Flanke übernahm Andreas Kari. Im Angriff spielte René Tramitzke anstelle von Jannis Oberbörsch, der sich am Freitag beim Unisport das Knie verdreht hatte. 

„Das sieht gar nicht gut aus“, berichtete Bragula. Für die Partie gegen GVO war der Tausch in der Sturmspitze kein Nachteil. So köpfte Torjäger Tramitzke nach Eberle-Flanke und Stolle-Freistoß das 2:0 (53.) und das 3:0 (61.). „21 Treffer in 25 Saisonspielen – das ist schon eine geile Quote“, meinte Bragula anerkennend.

Kupka bester Wildeshauser

Ein Lob zollte er auch Mittelfeldspieler Alexander Kupka, der zusammen mit Sascha Görke die Wildeshauser Doppelsechs bildete. „Das war wieder der Alexander Kupka aus der Hinrunde! Alex hat sein kleines Formtief überwunden und war der beste Wildeshauser“, erklärte Bragula. Kupka bestach durch faire Balleroberungen, gutes Laufverhalten und konstruktives Aufbauspiel. GVO kam in der Schlussphase zwar nochmal etwas stärker auf, konnte sich im vorderen Drittel des Feldes aber nicht entscheidend durchsetzen.

Bereits am Mittwoch, 9. Mai, 20 Uhr, empfängt der VfL Wildeshausen den FC RW Sande. Das Schlusslicht steht seit dem 1:6 beim SV Baris Delmenhorst am Sonntag als Absteiger fest. „Da muss ein Dreier her. Wenn wir wieder so auftreten, bin ich davon überzeugt, dass wir ihn holen“, betonte Bragula.

mar

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