Janna Meiners und Co. kämpfen in der Schweiz um den Europapokal

Ahlhorns Faustballerinnen mit verhaltenem Optimismus

Janna Meiners kämpft mit dem Ahlhorner SV um den Europapokal im Hallenfaustball
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Janna Meiners kämpft mit dem Ahlhorner SV um den Europapokal im Hallenfaustball

Ahlhorn - Als amtierender Deutscher Meister starten die Frauen des Ahlhorner SV am Wochenende auf dem Hallenfaustball-Europapokal in Schlieren in der Schweiz. Das Turnier beginnt für den ASV mit der Halbfinalpartie gegen Gastgeber STV Schlieren morgen Nachmittag um 16 Uhr.

Nach Platz zwei beim Heim-Europacup vor einem Jahr – damals unterlag der ASV im Finale dem Österreich-Meister Union Arnreit – stehen die Ahlhornerinnen morgen zunächst dem Schweizer Titelträger aus Schlieren gegenüber. „Wir sind natürlich höchst motiviert, das Halbfinale zu gewinnen, das wird erst einmal schwer genug“, glaubt Janna Meiners. Die 49-fache Nationalspielerin gehört seit Jahren als Zuspielerin zu den Leistungsträgerinnen im ASV-Team und bringt viel Erfahrung mit. Eine Prognose zum Europapokal fällt ihr aber nicht leicht. „Ich kann ganz schwer einschätzen, wie es am Wochenende laufen wird“, gibt die 30-Jährige zu. „Wir haben keine Winterpause gemacht, sondern normal durchtrainiert. Allerdings hatte unsere Angreiferin Marie Warnick nicht die Möglichkeit, in den Ferienzeiten zu trainieren, da die Hallen bei ihr in Vaihingen geschlossen waren – was natürlich nicht gerade vorteilhaft ist.“

Die Ahlhornerinnen treten morgen im zweiten Halbfinalspiel an, zuvor stehen sich um 14 Uhr im Österreich-Duell der Vizemeister TV Neusiedl/Zaya sowie Titelverteidiger und Topfavorit Union Arnreit gegenüber. Am Sonntag folgen das Spiel um Platz drei (10 Uhr) sowie das Finale (12 Uhr). Alle Spiele gehen über vier Gewinnsätze. An eine Neuauflage des Vorjahresendspiels denkt Meiners nicht sofort, denn das Halbfinale dürfte bereits eine ganz schwere Aufgabe werden. „Wir haben nur eine Chance, wenn wir zu 100 Prozent unsere Leistung bringen und es schaffen, den Gegner aus der Angabe und aus dem Rückschlag unter Druck zu setzen. Doch genau das ist momentan unser größtes Problem.“

In der Bundesliga liegt Serienmeister Ahlhorn derzeit „nur“ auf dem zweiten Rang. Auf den Umbruch innerhalb des Teams will die Nationalspielerin diese Situation aber nicht schieben: „Den Umbruch hatten wir schon vor der Feldsaison. Natürlich steht mit Sarah Reinecke ein Jungspund in der Starting-Five. Sie hat aber, wie auch Celina Minx, bei der Feld-DM eindrucksvoll bewiesen, dass auch sie einen entscheidenden Beitrag leisten kann. Es geht gerade darum, dass wir Routiniers im Angriff und Aufbau endlich zu unserer Leistung finden – das hat in den vergangenen Spielen noch nicht so geklappt.“

Die besten Titelchancen hat für die Ahlhornerin der Titelträger: „Arnreit ist natürlich haushoher Favorit mit seiner absoluten Ausnahmeschlägerin Magdalena Lindorfer.“ Und genau diese Spielerin führte die ASV-Frauen bereits vor einem Jahr im Europapokalendspiel bei der 1:4-Niederlage über weite Strecken vor. Eine erfolgreiche Revanche würden sich die Faustballerinnen aus Ahlhorn jetzt wünschen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, und auf diesem muss der Deutsche Meister zunächst einmal den STV Schlieren ausschalten. Weitere Infos im Internet. · bec

http://www.faustballschlieren.ch

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