Ahlhorner SV trotz 0:2 beim VfL Wildeshausen so gut wie gerettet

Blancke lässt Torverhältnis nicht aus den Augen

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Leidenszeit beendet: Zehn Minuten vor Schluss feierte Rene Tramitzke (r.) nach auskuriertem Kreuzbandriss sein Comeback.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Der Ahlhorner SV kann trotz der gestrigen 0:2 (0:1)-Niederlage beim VfL Wildeshausen für ein weiteres Jahr in der Fußball-Bezirksliga planen. Dagegen steht der 1.FC Nordenham nach dem 1:6 gegen den FC Rastede als zweiter Absteiger neben dem TV Jahn fest.

Beim bitteren Gang in die Kreisliga wird das Duo mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom SV Eintracht Wiefelstede begleitet. Die Crew von Trainer Ralf Brumund hat vor dem Saisonfinale drei Punkte Rückstand auf den ASV, das um 13 Treffer schlechtere Torverhältnis und muss am letzten Spieltag das Ammerland-Derby bei Meister Kickers Wahnbek bestreiten. Ahlhorn ist beim STV Voslapp gefordert.

Apropos Voslapp: Die Wilhelmshavener hatten sich bereits am Freitagabend durch ihren 2:1-Erfolg über den SV Tur Abdin aus dem Abstiegskampf verabschiedet und so den Druck auf den Ahlhorner SV noch einmal erhöht. Doch das schien der Mannschaft von ASV-Trainer Detlef Blancke im Landkreisderby nichts auszumachen. In der ersten Viertelstunde waren die Gäste das bessere Team – bis Sebastian von Behren den heranrauschenden Jan Lehmkuhl von den Beinen holte und Schiedsrichter Tim Otten (SF Littel) gar nicht anders konnte, als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Tobias Düser verwandelte sicher zum 1:0 (18.).

Anschließend hätte Jannik Wallner erhöhen können, traf aber nur das Außennetz (31.). Kurz vor der Pause bot sich Ahlhorn zwei Mal die Chance zum Ausgleich, doch beide Male war Sebastian Pundsack auf dem Posten. Zunächst warf sich der VfL-Keeper wagemutig Lennart Feldhus vor die Füße (44.), dann lenkte er einen Schuss von Sören Schröder mit den Fingerspitzen über die Latte (45.+1).

Mit Blick auf das Torverhältnis lockerte Detlef Blancke seine Abwehr trotz des Rückstandes auch in der zweiten Hälfte nicht. Zu allem Überfluss schied in Swen Arkenbout (zwölf Saisontore) der treffsicherste Ahlhorner verletzt aus (57.). „Man hat klar gesehen, welche Mannschaft oben steht und welche unten – insgesamt sind wir zu wenig torgefährlich“, monierte Detlef Blancke. Seine Elf hatte im zweiten Abschnitt keine nennenswerte Chance.

Anders der VfL Wildeshausen. Allerdings konnte lediglich Jan Lehmkuhl Kapital daraus schlagen: Der Mittelfeldspieler verwandelte einen Freistoß aus etwa 23 Metern zum 2:0 (68.). Sebastian von Behren machte dabei keine glückliche Figur. „Den muss er haben“, meinte auch Detlef Blancke.

Zehn Minuten vor Schluss feierte VfL-Torjäger Rene Tramitzke nach siebenmonatiger Verletzungspause (Kreuzbandriss) sein Comeback. „Schön, dass ich diese Saison nochmal spielen konnte – ich habe mich riesig gefreut“, strahlte Tramitzke nach dem Abpfiff. „Eigentlich hätte ich lieber André Hesselmann gegen seinen Ex-Verein eingewechselt, aber weil Rene in den letzten beiden Spielen nicht da ist, hat André ihm den Vortritt gelassen“, berichtete VfL-Trainer Jörg Peuker.

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