Ahlhorner ohne Trainerduo auf Berlin-Tour / TV Brettorf im Westen unterwegs

Tim Albrecht soll ASV-Spiel „von außen steuern“

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Fehlen dem Ahlhorner SV in Berlin: Coach Thomas Neuefeind (l.) und Co-Trainer Nils-Christoffer Carl.

Brettorf/Ahlhorn - Auf eigene Faust gehen die Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV an diesem Wochenende auf Berlin-Reise. Auch für den TV Brettorf hält der Spielplan eine Auswärtstournee bereit.

Weil Coach Thomas Neuefeind dienstlich verhindert ist und Co-Trainer Nils-Christoffer Carl die Ahlhorner Regionalliga-Mannschaft zu den Aufstiegsspielen führen soll, muss der Tabellenzweite beim VfK 01 Berlin (heute, 16 Uhr) und bei der SG Stern Kaulsdorf (morgen, 11 Uhr) ohne „Bankpersonal“ auskommen. Deshalb nimmt Thomas Neuefeind seinen Kapitän Karsten Bilger besonders in die Verantwortung. Zudem soll der verletzte Nationalspieler Tim Albrecht das ASV-Spiel „von außen steuern“.

Beim ungeschlagenen Spitzenreiter VfK wollen sich die Ahlhorner unbedingt besser verkaufen als beim Hinspiel-Debakel. „Das war ein Grottenkick! Da haben wir in 1:10 Stunden mit 0:5 einen an den Baffi gekriegt“, erinnert sich Thomas Neuefeind nur ungern. Beim Schlusslicht SG Stern Kaulsdorf muss natürlich ein Sieg her. 2:2 Punkte hat Neuefeind daher als „Mindestziel“ ausgegeben. Abgesehen von Tim Albrecht sind alle Ahlhorner fit und hinterließen im Training einen guten Eindruck.

Während der ASV also den Osten der Republik abgrast, ist der TV Brettorf diesmal tief im Westen unterwegs. Zunächst steht heute, 16 Uhr, das Rückspiel beim TSV Hagen 1860 an. Den ersten Vergleich hatten die Brettorfer locker mit 5:0 gewonnen. Dabei präsentierte sich die Hagener Abwehr antrittsschnell und laufstark. Besonders Nationalspieler Olaf Machelett fischte etliche Bälle weg. „Aber er allein kann das Spiel auch nicht entscheiden“, sagt Ralf Kreye. Dagegen war Brettorfs Trainer von TSV-Angreifer Florian Sonfeld enttäuscht: „Seine Angaben hatten keine Power – so ist er keine Gefahr für uns.“ Mit einem Sieg über den direkten Konkurrenten könnten die Gäste das DM-Ticket endgültig buchen.

Auch die Partie beim Tabellenfünften TuS Dahlbruch (Sonntag, 11 Uhr) bestreiten die Brettorfer lediglich mit ihrem sechsköpfigen Stammaufgebot. „Die zweite Mannschaft hat ihren letzten Punktspieltag in Wardenburg. Die Jungs wollen gerne zu den Aufstiegsspielen – da will ich ihnen niemanden wegnehmen“, erläutert Ralf Kreye.

mar

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