U18 des Ahlhorner SV Niedersachsenmeister / Fünf Medaillen für Landkreis-Teams

Erik Grotelüschen geht hohes Risiko – und wird belohnt

Landesmeister: Richard Bögershausen (h.v.l.), Erik Grotelüschen, Jan Gißler, Trainer Thomas Neuefeind, Dennis Stoll (v.v.l.), Rafael Drenske, Paul Barklage und Andrej Macht vom Ahlhorner SV.
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Landesmeister: Richard Bögershausen (h.v.l.), Erik Grotelüschen, Jan Gißler, Trainer Thomas Neuefeind, Dennis Stoll (v.v.l.), Rafael Drenske, Paul Barklage und Andrej Macht vom Ahlhorner SV.

Ahlhorn/Brettorf - Der Umbruch nach der Feldsaison war nicht gerade klein. In Arne Grotelüschen, Lucas Overberg und Marius Muhle mussten die U18-Faustballer des Ahlhorner SV gleich drei Leistungsträger in den Herrenbereich ziehen lassen. Doch diesen Aderlass hat der ASV-Nachwuchs offenbar gut verkraftet. Die Crew von Trainer Thomas Neuefeind sicherte sich in Lehre durch den 2:0 (11:9, 11:9)-Finalerfolg über den TV Brettorf den Landestitel und die Qualifikation für die norddeutsche Meisterschaft am 20. und 21. Februar in Voerde.

Als Nachfolger von U18-Weltmeister Arne Grotelüschen beorderte Neuefeind dessen Bruder Erik auf die Position des Schlagmanns. „Erik hat sonst eher in der Abwehr gespielt, aber er kann das. Er hat eine gute Übersicht und eine geringe Eigenfehlerquote“, erläuterte der ASV-Coach.

Diese Einschätzung untermauerte der neue Hauptangreifer in den ersten beiden Vorrundenspielen gegen den SV Moslesfehn (11:9, 13:11) und den TSV Bardowick (11:4, 11:4) sowie im ersten Durchgang gegen den MTSV Selsingen (11:3), nach dem die Ahlhorner den Gruppensieg bereits in der Tasche hatten.

Dann wechselte Neuefeind und betraute Richard Bögershausen und Jan Gißler mit dem Angriff. Doch die beiden B-Jugendlichen leisteten sich zu viele Eigenfehler, so dass der zweite Satz mit 5:11 verloren ging. „Jan Gißler hatte eigentlich zwei ganz andere Aufgaben: Er hat hinter Erik Grotelüschen in der Defensive gespielt und außerdem den Zweitschlag übernommen – das hat er für einen 15-Jährigen ganz hervorragend gemacht“, lobte Neuefeind.

Im Halbfinale gegen Gastgeber TuS Essenrode (11:7, 11:1) und im Endspiel gegen die favorisierten Brettorfer agierte der ASV dann wieder in gewohnter Formation. „Erik musste hohes Risiko gehen und ist oftmals dafür belohnt worden“, freute sich Neuefeind. Durch das 11:4, 11:5 über den TuS Essenrode im Spiel um Platz drei machte der SV Moslesfehn den totalen Triumph der Landkreis-Teams perfekt.

Immerhin zwei von drei Medaillen blieben bei den Titelkämpfen der weiblichen U18 in Ahlhorn im Oldenburger Land. Die goldene entführte allerdings der TV Jahn Schneverdingen durch das 11:5, 7:11, 15:13 im Finale über den Ahlhorner SV in den Heidekreis.

Dritter wurde der TV Brettorf, der im Bronzematch den TSV Essel mit 11:7, 11:13, 12:10 niederrang. Im Halbfinale hatte Brettorf mit 10:12, 11:7, 6:11 gegen Schneverdingen den Kürzeren gezogen.

mar

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