Ahlhorner SV kämpft heute mit dem MTV Hammah um das letzte DM-Ticket

„Die Mannschaft ist heiß!“

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Fokussiert auf das Endspiel in Hammah: die Faustballer des Ahlhorner SV.

Ahlhorn/Brettorf - Spannender könnte die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag in der Faustball-Bundesliga kaum sein: Der drittplatzierte Ahlhorner SV und Verfolger MTV Hammah kämpfen um das letzte noch freie DM-Ticket im Norden. Heute um 16 Uhr treffen die beiden punktgleichen Konkurrenten in Hammah aufeinander – ein echtes Endspiel also.

„Wir hätten es einfacher haben können“, bekennt Thomas Neuefeind. Dabei denkt der ASV-Trainer vor allem an das 0:5-Debakel gegen den TSV Hagen 1860 Ende November. „Dieses Spiel hängt uns immer noch nach – das hätte nicht passieren dürfen.“ Doch es ist nun mal, wie es ist: „Jetzt haben wir ein echtes Endspiel, was gar nicht mal schlecht ist. Die Mannschaft ist heiß!“

Das dürfte auch auf die Gastgeber zutreffen. Zumal es für die MTV-Routiniers Björn Hoff (31), Hinnerk Holst (28), Marco Isernhagen (36) und Jan Heitmann (28) eine der, wenn nicht die letzte Chance auf eine DM-Teilnahme sein dürfte. „Das sind Showspieler, die in solchen Situationen über sich hinaus wachsen“, weiß Thomas Neuefeind. „Damit müssen wir umgehen können. Aber wir haben konsequent und konzentriert gearbeitet, und wenn wir unsere Nerven im Griff haben, dürfte nichts schiefgehen.“ So wie beim 5:1 im Hinspiel.

Fehlen wird Angreifer Steffen Lüdtke, der sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hat. „Er hat am Mittwoch trainiert, aber wir wollen nichts riskieren“, sagt Thomas Neuefeind. Stattdessen wird sein Co-Trainer Nils-Christoffer Carl ins Trikot schlüpfen. Begleitet werden die Ahlhorner von einem Bus mit 50 Schlachtenbummlern. „Und ich hoffe, dass sie auf der Rückfahrt feiern können“, wünscht sich Thomas Neuefeind.

Dass es für den ASV heute um alles oder nichts geht, hat auch ein bisschen der TV Brettorf mit zu verantworten. Der bis dato ungeschlagene Spitzenreiter kassierte seine einzige Saisonniederlage ausgerechnet vor zwei Wochen beim MTV Hammah (2:5). „Ich dachte, ich bin im falschen Film“, meint Brettorfs Trainer Ralf Kreye. Zur „Strafe“ bat er seine Spieler am vergangenen Wochenende zur Sonderschicht und scheuchte sie vier Stunden durch die Halle.

Kein Wunder, dass Kreye sein Team für die DM-Generalprobe beim VfL Kellinghusen „gut gerüstet“ sieht. Heute ab 16 Uhr werde sich zeigen, „ob sich der Mehraufwand gelohnt hat“ – schließlich wollen die Brettorfer am kommenden Sonnabend mit einem Erfolgserlebnis nach Oldenburg fahren. Das Hinspiel gewann die Kreye-Crew locker mit 5:1.

Für die Partie beim Tabellenfünften vertraut Kreye auf seine Stammsechs (Tobias, Timo und Christian Kläner, Tim Lemke, Marc Lange und Malte Hollmann). Bei der DM werden dann auch Jörn Büsselmann und Jens von Seggern zum Kader gehören.

mar

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