Die Ahlhorner drehen einen 0:1-Satzrückstand im Eiltempo zum 5:1-Sieg um

Als Johannes kommt, geht es Schlag auf Schlag

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Wuchtig, trickreich und mit Auge: Ahlhorns Christoph Johannes glänzte beim 5:1-Sieg gegen den VfK Berlin.

Ahlhorn - Von Daniel Wiechert. Ratzfatz zum 5:1-Erfolg. Die Ahlhorner Bundesliga-Faustballer hatten es gestern eilig, schlugen in nur 70 Minuten den VfK Berlin und sind damit auf dem besten Weg zur Endrunde der Deutschen Meisterschaft in Oldenburg (28.Februar und 1.März). „Hinten raus war das wirklich sehr stark von uns“, freute sich ASV-Trainer Thomas Neuefeind.

Die Aussage lässt es schon erahnen: Richtig gut fanden die Blau-Weißen gestern Vormittag nicht in die Partie – schnell lag Ahlhorn mit 1:5 und dann 3:8 hinten. Zwar kamen sie noch einmal auf 7:10 heran, doch per Ass entschieden die Berliner den ersten Satz für sich – 11:7.

Der zweite Durchgang fing ausgeglichen an, bis ASV-Coach Neuefeind nach dem 4:5 eine Änderung vornahm: Steffen Lüdtke ging herunter, Christoph Johannes kam. Und wie: Über 6:6 und 9:7 holten sich die Gastgeber den Satz mit 11:8.

Der dritte Durchgang wurde dann zu „Johannes-Festspielen“. Der nach einer langwierigen Handverletzung wieder genesene ASV-Hauptschlagmann zeigte seine ganze Klasse: Mal mit voller Kraft, mal mit viel Gefühl und trickreich – über 6:1 und 9:2 ging der Durchgang souverän mit 11:4 an Ahlhorn.

Und diese erste Satzführung gab den Gastgebern spürbar Selbstvertrauen. Nun war es nicht mehr nur Johannes, der groß aufspielte. Tim Albrecht rettete im vierten Satz ein ums andere Mal scheinbar unerreichbare Bälle – und vorne punktete jetzt auch häufiger Sören Dahms. So gingen die Durchgänge vier und fünf jeweils mit 11:5 an Ahlhorn.

Doch trotz einer 4:1-Satzführung tigerte Trainer Neuefeind am Spielfeldrand herum, rief seinen Akteuren immer wieder zu, dass sie die Konzentration hochhalten müssten. Sie folgten der Anweisung. Mit einem Zwischenspurt zogen die Ahlhorner von 5:3 auf 10:3 davon – die Entscheidung. Und wem war der erfolgreiche Matchball vorbehalten? Klar, Christoph Johannes. Der Hüne beendete per kurzem Diagonalball den Satz und die Partie.

„Christoph Johannes hat wirklich einen sauberen Tag erwischt“, freute sich Neuefeind nach dem Sieg: „Es war wichtig, dass wir mit ihm beim Rückschlag besser gepunktet haben.“ Doch auch Lüdtke vergaß der Trainer nicht. „Er hat das ganz gut gemacht, nur einige Möglichkeiten ausgelassen.“ Insgesamt freute sich Neuefeind über „eine geschlossene Mannschaftsleistung, die uns Selbstvertrauen für das Derby gibt“.

Bereits am Freitag (20 Uhr) muss der ASV beim TV Brettorf ran. „Wir haben noch etwas gut zu machen“, erinnerte der Trainer an die 2:5-Pleite im Hinspiel: „Wir werden Dampf machen.“

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