Ahlhorner SV und TV Brettorf vor Pflichtaufgabe gegen TV Kredenbach-Lohe

Die DM rückt näher: Gibt Johannes das Go?

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Derzeit im Urlaub: Brettorfs Abwehrspieler Timo Kläner.

Ahlhorn/Brettorf - Endspurt! Auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft am 28. Februar und 1. März in der Oldenburger EWE-Arena müssen die Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV und des TV Brettorf an diesem Wochenende eine Pflichtaufgabe lösen. Der TV Kredenbach-Lohe gastiert heute um 18 Uhr zunächst beim drittplatzierten ASV. Morgen, 11 Uhr, macht der Tabellenvorletzte dann Station beim ungeschlagenen Spitzenreiter in Brettorf.

„Ein Sieg ist Pflicht“, sagt ASV-Trainer Thomas Neuefeind, dessen Crew sich auf dem Weg zur DM keinen Ausrutscher mehr erlauben darf. Das Hinspiel kurz vor Weihnachten gewannen die Ahlhorner souverän mit 5:1. „Daran wollen wir anknüpfen“, fordert Neuefeind. Gut möglich, dass Schlagmann Christoph Johannes, der in dieser Saison noch gar nicht mitmischen konnte, nach seiner Fingerverletzung aufs Feld zurückkehrt. „Ich denke, dass er ein oder zwei Sätze spielen kann, wenn er das Go gibt“, berichtet der ASV-Coach.

Die Mannschaft von Kredenbachs Spielertrainer Nils Brombach verfügt über eine recht stabile Abwehr, allerdings fehlen dem Aufsteiger aus dem Siegerland die Qualität und die Cleverness im Angriff. „Aber wenn man nicht aufpasst und denen das Spiel überlässt, können die schon mal einen Satz holen“, warnt Neuefeind.

Das ist auch Klassenprimus TV Brettorf beim 5:1 im Hinspiel schon widerfahren. Trotzdem hegt dessen Übungsleiter Ralf Kreye keine Zweifel, dass seine Mannschaft ihre Siegesserie weiter ausbauen wird, „auch wenn jetzt jeder versucht, uns als Erster ein Bein zu stellen“. Dafür müssen die Brettorfer allerdings ausgeschlafen sein: Nachdem sie ihre Heimspiele in dieser Hallenrunde bislang immer sonnabendabends ausgetragen haben, treten sie erstmals an einem Sonntagvormittag zu Hause an.

Während Kapitän Christian Kläner heute Nachmittag aus dem Skiurlaub zurück erwartet wird, bleibt dessen Bruder Timo noch eine Woche länger in Österreich. „Aber wir haben einen guten Kader – jeder ist flexibel einsetzbar“, sagt Ralf Kreye. So überlegt er beispielsweise, mit Tim Lemke in der Mitte zu beginnen. Aus der Zweitliga-Mannschaft rücken Jörn Kläner und Dominik von Seggern auf. „Dominik hat konstant gute Trainingsleistungen gezeigt und wird auch spielen“, kündigt Ralf Kreye an.

mar

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