Ahlhorner SV bestreitet in Brettorf erstes von drei Endspielen auf dem Weg zur DM

„Wer im Derby nicht heiß ist, hat etwas verkehrt gemacht“

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Ahlhorns Tim Albrecht musste im Hinspiel zeitweise am Schlag aushelfen.

Brettorf/Ahlhorn - Cheforganisator Arnold von der Pütten dürfte am vergangenen Sonntag ein Stein vom Herzen gefallen sein: Durch das 5:0 über den TSV Hagen 1860 ist mit dem TV Brettorf ein Landkreis-Team sicher für die Faustball-DM der Männer in Oldenburg qualifiziert.

Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass mit dem Ahlhorner SV am 28. Februar und 1. März noch ein zweiter Vertreter in der EWE-Arena dabei ist. Nachdem der ASV in dieser Hallenrunde lange um die Qualifikation bangen musste, gelang der Crew von Thomas Neuefeind durch das überraschend deutliche 5:1 über den VfK 01 Berlin nun sogar der Sprung auf Rang zwei der Bundesliga Nord.

Doch ist diese Platzierung überhaupt erstrebenswert? Schließlich erwartet den Nord-Zweiten bei der DM eine Vorrundengruppe mit Süd-Meister und Titelverteidiger TSV Pfungstadt. „Grundsätzlich ist das egal. Dabei glaube ich, dass man Pfungstadt eher in der Vorrunde schlagen kann als im Endspiel. Wichtig ist aber erst einmal, dass wir einen der ersten drei Plätze belegen und uns für die DM qualifizieren“, sagt ASVCoach Neuefeind. Bis dahin muss das Team des frischgebackenen C-Lizenzinhabers aber noch „drei Endspiele“ absolvieren – das erste heute Abend, 20 Uhr, beim ungeschlagenen Lokalrivalen in Brettorf.

, sagt Thomas Neuefeind. Und auch sein Brettorfer Kollege demonstriert „Siegeswillen hoch drei“. Außerdem sei er „ein ganz schlechter Verlierer“, meint Ralf Kreye. Zumal der Klassenprimus unbedingt seine „weiße Weste wahren“ möchte. Schließlich ist in Brettorf morgen Sponsorenabend, und die Gastgeber wollen sich bei ihren Förderern natürlich mit einem Erfolg für die Unterstützung bedanken.

Bislang gewannen die Brettorfer alle elf Saisonpartien. Beim 5:2 im Hinspiel mussten sie allerdings einem 0:2-Satzrückstand hinterher laufen. Damals waren die Vorzeichen aber auch völlig andere, denn der ASV musste ohne Christoph Johannes auskommen. Inzwischen hat der Hauptangreifer seine Fingerverletzung auskuriert. Im jüngsten Match gegen Berlin zeigte der 25-Jährige, wie wertvoll er ist: Nach dem 7:11 im ersten Durchgang wurde Johannes Mitte des zweiten Satzes eingewechselt – und trumpfte groß auf. „Das war sehr überzeugend, fast schon zu gut. Ich hoffe, dass Christoph diese Form auch gegen Brettorf zeigen kann“, sagt Thomas Neuefeind. Er kann – wie auch Ralf Kreye – seine Bestbesetzung aufs Feld schicken.

mar

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