Ahlhorner SV besiegt Aufsteiger VfL Kellinghusen ungefährdet mit 5:1

Neuefeind-Team zurück in der Erfolgsspur

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Mit vereinten Kräften wehren die Ahlhorner Karsten Bilger (v.l.), Patrick Baues und Sören Dahms diesen Angriff des VfL Kellinghusen ab. Im Hintergrund beobachten Steffen Lüdtke und Tim Albrecht die Aktion ihrer Teamkollegen.

Ahlhorn - Von Sven Marquart. Die Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV haben nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Gestern feierte der Tabellenzweite gegen den VfL Kellinghusen ein 5:1 (11:9, 11:7, 11:4, 11:7, 7:11, 11:7), wurde dabei vom Aufsteiger aber auch kaum gefordert.

„Das Spiel und das Ergebnis sind in Ordnung. Die Form reicht allerdings für eine deutsche Meisterschaft noch nicht aus – da muss noch ein bisschen mehr kommen“, bilanzierte ASV-Trainer Thomas Neuefeind nach dem ungefährdeten Erfolg.

Im Hinblick auf die anstehende Nominierung des deutschen Kaders für die Europameisterschaft im schweizerischen Olten (29. bis 31. August) hatte sich Bundestrainer Olaf Neuenfeld ein Mal mehr auf den 120 Kilometer langen Weg von seinem Wohnort Schneverdingen begeben, um die drei Ahlhorner Kandidaten Tim und Mats Albrecht sowie Christoph Johannes zu beobachten.

World-Games-Sieger Tim Albrecht erlebte Neuenfeld nicht in Aktion – der 21-Jährige litt an einem Magen- und Darmvirus und durfte sich schonen. Für ihn spielte Patrick Baues in der Abwehrmitte. „Mit Patrick stehen wir defensiver. Mir hat gut gefallen, dass unsere Vordermannschaft da gut mitgeholfen hat“, lobte ASV-Coach Thomas Neuefeind seine Angreifer Christoph Johannes und Steffen Lüdtke.

„Christoph Johannes hat sich anfangs ein paar Fehler geleistet. Dann hat er gut durchgezogen“, sagte Thomas Neuefeind über den etwas holprigen Start. Sein Team humpelte im ersten Durchgang zunächst einem Rückstand hinterher, glich zum 8:8 aus und machte mit dem ersten Satzball den Sack zu. Die Sätze zwei und drei wurden ebenfalls eine sichere Beute der Gastgeber, die mit einer beruhigenden 3:0-Führung in die Pause gingen.

Zu Wiederbeginn übernahm Sören Dahms die Position vorne rechts von Steffen Lüdtke. Nach einem schnellen 5:0-Start hieß es wenig später 11:7. Doch im fünften Durchgang geriet das ASV-Spiel ins Stocken. „Es ist schwer die Spannung hochzuhalten, wenn man merkt, dass der Gegner nicht dagegenhalten kann“, meinte Thomas Neuefeind, der beim Stand von 3:6 eine Auszeit nahm. „Männer, von alleine geht das nicht!“, ermahnte er seine Crew. Doch vergebens: Sascha Heidrich verwandelte Kellinghusens ersten Satzball zum 11:7.

Anschließend rissen sich die Ahlhorner aber wieder zusammen, marschierten im sechsten Durchgang über 5:0 auf 8:5 davon und nutzten ihren zweiten Matchball zum 11:7.

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