VfL Wildeshausen Dritter

Ahlhorn erklimmt den Futsal-Thron

+
Ahlhorn außer Rand und Band: Der Kreisligist sicherte sich die Futsal-Kreismeisterschaft auch dank einer disziplinierten Abwehrleistung.

Sandkrug - Von Cord Krœger. Onno Bolling drückte sein Gesicht an die Seitenwand der Sporthalle Sandkrug, die tröstenden Schulterklopfer seiner Teamkollegen schien er gar nicht wahrzunehmen.

Harpstedts Coach Jörg Peuker konnte mit dem zweiten Platz gut leben - selbst wenn er nach dem Krimi gegen den Kreisliga-Konkurrenten einräumte: „Im Finale zu verlieren, ist immer bitter. Spielerisch waren wir meiner Meinung nach besser - aber unser Hauptziel haben wir erreicht: Niemand hat sich verletzt.“

Dritter wurde Bezirksligist VfL Wildeshausen, der Ahlhorn im Halbfinale mit 0:1 durch ein Tor von Liridon Stublla unterlag, das Sechsmeterschießen um Platz drei gegen Ligagefährte FC Hude aber gewann. „So ein 0:1 kann passieren“, bilanzierte Wildeshausens Co-Trainer Patrick Meyer, der das Team auf diese Meisterschaft vorbereitet und in Sandkrug betreut hatte: „Als Dritter haben wir uns in diesem Feld gut verkauft. Aber vorn fehlte uns am Ende die Durchschlagskraft. Kein Tor aus den letzten drei Spielen - das ist zu wenig.“

Kompliment an die TSG Hatten-Sandkrug: Alles war perfekt organisiert - vom Ankommen in den Kabinen bis hin zum Catering.

Engin Akcay, Co-Trainer des Ahlhorner SV

Wildeshausen und Harpstedt waren ungeschlagen durch ihre Vorrundengruppe marschiert und als Spitzenreiter ihrer Gruppe in die Zwischenrunde eingezogen. Lediglich gegen den jeweiligen Tabellenzweiten - in Wildeshausens Gruppe A war dies Ahlhorn und in Harpstedts Gruppe B Oberligist Atlas Delmenhorst - gab es ein 1:1. In der Gruppe C kamen der FC Hude und der TSV Ganderkesee weiter, die Beckeln Fountains mussten als Dritter die Koffer packen. Auch der FC Huntlosen schied als Tabellenfünfter aus. Nichts zu holen gab es in Gruppe D für den TSV Ippener. Beckelns Ligagefährte aus der 2. Kreisklasse landete punktlos auf Platz sechs.

Die größte Überraschung ereignete sich in Gruppe E, in der Titelverteidiger Tur Abdin Delmenhorst als Schlusslicht der Tabelle scheiterte.

Dritter: Elias Schröder (am Ball) und der VfL Wildeshausen scheiterten im Halbfinale am Ahlhorner SV (hier mit Bassel Ibrahim (l.) und Bartosz Drozdowski).

In der Zwischenrunden-Gruppe A strich dann Favorit Atlas Delmenhorst früh die Segel - nach seinen drei Auftaktniederlagen gegen Wildeshausen, Baris und Hude. Die Wildeshauser wiederum lieferten sich nach dem 2:0 gegen Atlas und dem 1:0 gegen Großenkneten mit Hude einen spannenden Fight um Platz eins. Letztlich reichte in der letzten Zwischenrunden-Partie ein 0:0 gegen Baris zu Platz zwei - angesichts der Hochkaräter hätte es jedoch auch 3:3 ausgehen können.

Fußballkreis-Vorsitzender Erich Meenken wertete diese und die meisten anderen Begegnungen als Beleg der Attraktivität von Futsal. Er dankte allen 24 Mannschaften zudem für die Fairness während des dreitägigen Ereignisses, unterstrich aber in Richtung des ersten Schiedsrichters Michael Koch und seiner Kollegen: „Du hast die richtigen Leute ausgewählt.“

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

20. Diepholzer Berufsmesse

20. Diepholzer Berufsmesse

Hollands Sozialisten bei EU-Wahlauftakt überraschend stark

Hollands Sozialisten bei EU-Wahlauftakt überraschend stark

Finale mit Signalwirkung: FCB will Leipzig-Angriff abwehren

Finale mit Signalwirkung: FCB will Leipzig-Angriff abwehren

Ein Rundgang durch den Weltvogelpark Walsrode

Ein Rundgang durch den Weltvogelpark Walsrode

Meistgelesene Artikel

Dittrichs Verletzung schockt VfL

Dittrichs Verletzung schockt VfL

Peuker hofft auf Siegenthaler

Peuker hofft auf Siegenthaler

Rykena haut zum Schluss einen raus

Rykena haut zum Schluss einen raus

Jannik Wallner darf Meisterschale in Empfang nehmen

Jannik Wallner darf Meisterschale in Empfang nehmen

Kommentare