Neerstedts Oberliga-Handballerinnen verkaufen sich beim 25:27 gegen Friedrichsfehn teuer

Acht Albes-Tore reichen nicht zum Sieg

Ihr fünftes Tor war der Schlusspunkt: Celina Struß (beim Wurf) und der TV Neerstedt verloren nur knapp gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn. Foto: Büttner

Neerstedt – Das 20:20 gegen die SG Findorff hat den Oberliga-Handballerinnen des TV Neerstedt offensichtlich Auftrieb gegeben. Zwar reichte es auch im Heimspiel gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn am Samstag nicht zum ersehnten ersten Saisonsieg, doch nach der 18:38-Klatsche aus dem Hinspiel verkaufte sich die Crew von Trainer Maik Haverkamp nun deutlich teurer. Nur mit 25:27 (11:11) verloren die Grün-Weißen. In den entscheidenden Phasen hätten die Ammerländerinnen sich „einen Tick cleverer“ angestellt, befand der Coach des TVN: „Die Schiedsrichter haben auch schon mal vier oder fünf Schritte durchgehen lassen, dass hat der Gegner erkannt und ausgenutzt. Bei uns fehlt dann einfach eine Akteurin mit Erfahrung aus höheren Ligen.“

Wie von Haverkamp erwartet, agierte die SG Friedrichsfehn zunächst mit einer 3:2:1-Deckung. „Gegen die offensive Deckung haben wir es gut gemacht, die Abläufe haben gestimmt und Rieke von Seggern war ein starker Rückhalt im Tor“, urteilte Neerstedts Trainer. Die Folge: Sein Team führte nach elf Minuten mit drei Toren. Nadja Albes, am Ende mit acht Treffern beste Werferin der Hausherrinnen, hieß die Torschützin zum 7:4. Den Vorsprung behauptete das Ligaschlusslicht bis zum 10:7 (24.). In der Folge machten die in der Abwehr inzwischen defensiver stehenden Gäste dann innerhalb von fünf Minuten aus dem Rückstand bis zur Halbzeit noch ein Remis.

Nach Wiederanpfiff verlief die Begegnung zwischen dem Abstiegskandidaten aus der Gemeinde Dötlingen und dem Kontrahenten aus dem Mittelfeld der Tabelle weiter auf Augenhöhe. Letztmals unentschieden stand es nach einem Treffer von Talea Lösekann – 20:20 (50.) Danach kämpfte sich die Haverkamp-Sieben nach einem 20:23-Rückstand beim 22:23 (56.) und 23:24 (57.) noch zweimal auf einen Treffer heran. Schlussendlich hatten dann die Spielerinnen um Gäste-Trainerin Alexandra Hansel das bessere Ende für sich. Den Schlusspunkt zum 25:27 setzte Celina Struß mit ihrem fünften Tor.

Wie von Haverkamp angekündigt, fehlten Delia Mathieu und Ria Schnitger im Aufgebot des TV Neerstedt. Dafür war erneut die A-Jugendliche Anna Rippe dabei. Trotz einer Schnittwunde am Finger stellte sich Fenna van Dreumel in den Dienst der Mannschaft. „Vorne hat das mit einem Tapeverband ganz gut geklappt, hinten konnte Fenna aber nicht richtig zupacken“, berichtete Maik Haverkamp.

Nach zwei Auftritten vor eigenem Anhang folgt für den TV Neerstedt nun wieder ein Spiel in der Fremde. Am kommenden Sonnabend, 15. Februar, 17 Uhr, geht es für den TV in Richtung Hamburg zum MTV Tostedt.  prü

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