Kapitän des TV Brettorf verletzt sich bei Sieg über Leichlinger TV am Arm

5:0 – aber Sorgen um Malte Hollmann

Malte Hollmann liegt verletzt auf dem Hallenboden. Seine Teamkollegen vom TV Brettorf stehen um ihn herum.
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Schrecksekunde: Malte Hollmann blieb nach einem Zusammenprall mit Hauke Spille (Nummer 6) verletzt liegen. Nach dem Spiel fuhr Brettorfs Kapitän ins Krankenhaus, um seinen linken Arm untersuchen zu lassen.

Brettorf – Versöhnlicher Jahresabschluss für die Erstliga-Faustballer des TV Brettorf: Im letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause fertigte der Tabellendritte den Leichlinger TV mit 5:0 (13:11, 11:4, 11:8, 11:6, 12:10) ab und baute seine Bilanz auf jetzt 10:6 Punkte aus, ohne sich dabei großartig verausgaben zu müssen.

Allerdings sorgen sich die Brettorfer nun um Malte Hollmann. Der Angreifer war beim Stand von 2:1 im dritten Satz mit seinem Teamkollegen Hauke Spille zusammengeprallt. Dabei erwischte das Knie des Zuspielers Hollmanns linken Oberarm. Zwar spielte der Kapitän der Gastgeber den Durchgang noch zu Ende. Doch nach der Satzpause nahm er dann auf der Tribüne Platz, um seinen lädierten Arm zu kühlen. Weil er ihn nicht mehr richtig beugen konnte, fuhr der 25-Jährige im Anschluss an die Partie ins Krankenhaus. „Besser, die gucken mal hin. Ich hoffe, dass es nur eine saftige Prellung ist“, sagte Brettorfs Trainer Klaus Tabke.

Abgesehen von diesem Malheur erlebten die Gastgeber einen ziemlich gelungenen Faustballnachmittag. „Vom Ergebnis her bin ich natürlich zufrieden. Aber zwischendurch hatten wir immer mal wieder Phasen, in denen wir nicht konzentriert waren und Leichlingen dadurch ins Spiel geholt haben, was unnötig war“, meinte Tabke.

Der erste Abschnitt verlief äußerst ausgeglichen. Nach dem 8:8 besorgten sich die Brettorfer Hauke Rykena, Malte Hollmann, Tom Hartung, Hauke Spille und Marcel Osterloh dann zwei Satzbälle. Den ersten wehrte LTV-Schlagmann Christian Weber mit einem Ass ab, den zweiten durch ein gewonnenes Blockduell gegen Rykena. Schließlich verwandelte Weber den vierten Brettorfer Satzball ungewollt mit einer Ausangabe.

Durchgang zwei war dann eine klare Sache zugunsten der Hausherren, die gleich ein 6:0 vorlegten. Leichlingen nahm eine Auszeit, zudem servierte Chris Dabringhaus nun die LTV-Angabe. Ohne Erfolg: Wenig später machte Tom Hartung mit seinem schwächeren linken Arm das 11:4 perfekt.

Trotz der Schrecksekunde durch Hollmanns Verletzung ging Brettorf im dritten Satz zunächst mit 5:2 in Führung. Doch die Gäste drehten den Spieß mit fünf Punkten am Stück zum 7:5 um. In der Folge hatten die Brettorfer zweimal Glück: Schiedsrichter Axel Hundertmark entschied bei einem Blockduell und einem hart an die Außenlinie gespielten Angriffsschlag von Rykena jeweils für den TVB. Mit vier Zählern am Stück besorgten sich die Schwarz-Weißen schließlich die 3:0-Satzführung.

„Leute kommt: gleich wieder wach sein!“, forderte Tabke seine Crew nach der zehnminütigen Pause auf. Für Hollmann war Vincent Neu in die Partie gekommen. Weil der Linkshänder aber immer noch an Ellenbogenproblemen laboriert, übernahm Tom Hartung den Zweitschlag. Vom 4:4 zog Brettorf auf 10:5 davon und tütete durch einen Angabenwinner von Rykena Satz vier mit 11:6 ein.

Auf der rechten Abwehrposition ersetzte Moritz Cording mit Beginn des fünften Durchgangs Marcel Osterloh. Die Rheinländer stemmten sich nun noch einmal mit all ihren Kräften gegen die drohende Niederlage, glichen nach dem 5:8 zum 8:8 aus und wehrten auch die ersten beiden Matchbälle ab. Doch nach einem kurz geschlagenen Ass von Rykena besiegelte ein Übertritt von Weber nach knapp anderthalb Stunden die Leichlinger Niederlage.

Für den TV Brettorf geht es nach einer dreiwöchigen Pause bereits am Sonnabend, 8. Januar, 16 Uhr, mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht VfL Kellinghusen weiter. Die Partie hätte eigentlich am vierten Advent über die Bühne gehen sollen, war auf Bitten der Gastgeber aber ins neue Jahr verlegt worden. „Das ist gut, um wieder reinzukommen“, findet Tabke. Die Zeit zwischen den Feiertagen will er nutzen, um in Kleingruppen „gewisse Sachen einzustudieren und Routine reinzubringen“, erläutert der Coach.

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