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Abels Verletzung schockt VfL Wildeshausen

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Von: Sven Marquart

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Musste ins Krankenhaus gebracht werden: VfL-Angreifer Lucas Abel zog sich in Schüttorf eine Sprunggelenkverletzung zu.
Musste ins Krankenhaus gebracht werden: VfL-Angreifer Lucas Abel zog sich in Schüttorf eine Sprunggelenkverletzung zu. © Sven Marquart

Wildeshausen – Platz fünf hatten sich die Landesliga-Fußballer des VfL Wildeshausen vor dem Start in die Aufstiegsrunde zum Ziel gesetzt. „Aber das ist jetzt Makulatur. Ich weiß gar nicht, wen ich nächste Woche noch aufstellen soll“, ächzte Trainer Marcel Bragula nach dem 1:4 (1:2) beim FC Schüttorf 09.

Bereits am Morgen hatten sich Christopher Kant und Steven Müller-Rautenberg, zusammen mit Michael Eberle bester VfL-Torschütze der Qualirunde (je 5), krank abgemeldet. In der Grafschaft Bentheim schlug dann auch noch das Verletzungspech unbarmherzig zu – wieder einmal. Es waren gerade erst fünf Minuten gespielt, da ging Lucas Abel schreiend zu Boden. „Es hat laut geknackt. Wahrscheinlich ist das Sprunggelenk gebrochen“, berichtete Bragula. Sein Angreifer sei hart im Nehmen, habe aber so starke Schmerzen gehabt, dass er nach seiner Auswechslung in der Kabine kollabiert sei und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Nordhorn gebracht werden musste.

Nach gut einer halben Stunde konnte auch Robin Ramke wegen einer Oberschenkelverletzung nicht mehr weitermachen. Für ihn kam A-Junior Noah Richter ins Spiel. Abels Platz hatte der gerade erst genesene Fynn Theuser eingenommen und prompt ganz stark das Wildeshauser 1:0 durch René Tramitzke vorbereitet (24.). „Eigentlich müssen wir nach einer halben Stunde mit 3:0 führen“, meinte Bragula. Doch Tramitzke, Ramke, Theuser und Christoph Stolle nutzten ihre Chancen nicht. Stattdessen sorgte Steffen Hilberink für das schnelle 1:1 (27.). Dass Sam Martrons Treffer zum 2:1 zählte (38.), empfand Bragula als „Frechheit“. Nicht nur er hatte zuvor ein Foul an Fyonn Rothe und ein zu hartes Einsteigen gegen Torhüter Nico Prieto-Falk gesehen. Doch Schiedsrichter Donik Ibrahimi (SV Kosova Osnabrück) zeigte dessen ungeachtet zur Mitte.

„Ich kann der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen. Sie hat leidenschaftlich gekämpft“, erklärte Bragula. Er monierte lediglich, dass seine Elf „ein, zwei Vorgaben nicht eingehalten“ hatte. Dazu gehörte auch das Defensivverhalten gegen Steffen Hilberink, der nach dem 1:1 auch für das 3:1 sorgte (82.). „Beide Treffer erzielt er genau aus den Räumen, die wir verteidigen wollten.“

Jesko Bühring erhöhte dann sogar noch auf 4:1 (87.). „Ein 2:1 oder 3:1 hätte dem Spielverlauf mehr entsprochen“, fand Bragula. Bei seiner Crew war in der zweiten Halbzeit der Tank leer. Chancen zur Resultatsverbesserung gab es nicht.

Stenogramm

FC Schüttorf 09 – VfL Wildeshausen 4:1 (2:1)

FC Schüttorf 09: Möring - Befort, Martron, Neesen (70. Maschmeier), Baier (78. L. Klümper), Krabbe, F. Klümper (62. Pollmann), Bühring, Draber, Hilberink (87. Grothuus), Wilde

VfL Wildeshausen: Prieto-Falk - Rothe, Ramke (33. Richter), Hehr, Abel (7. Theuser), Radke, Eberle, Kupka, Stolle, Ostendorf, Tramitzke (81. Finger)

Tore: 0:1 (24.) René Tramitzke, 1:1 (27.) Steffen Hilberink, 2:1 (38.) Sam Martron, 3:1 (82.) Steffen Hilberink, 4:1 (87.) Jesko Bühring

Schiedsrichter: Donik Ibrahimi (SV Kosova Osnabrück).

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