Weibliche B-Jugend der HSG Harpstedt/Wildeshausen bezwingt Elsfleth

18:17-Heimsieg dank starker Abwehrleistung

Inken Schaper erzielte sechs Tore für die weibliche B-Jugend der HSG. ·
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Inken Schaper erzielte sechs Tore für die weibliche B-Jugend der HSG. ·

Wildeshausen - Mit diesem Erfolg war im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen: Gegen den bisherigen Tabellenzweiten Elsflether TB gewann die weibliche B-Jugend der HSG Harpstedt/Wildeshausen in der Handball-Landesliga mit 18:17 (10:12). Damit erwischten die HSG-Mädchen nicht nur einen optimalen Start ins neue Jahr, sondern revanchierten sich auch nachhaltig für die klare 14:24-Hinspielniederlage und rückten gleichzeitig mit 11:11 Punkten auf den sechsten Rang in der Tabelle auf.

Es sollte ein Spiel der Abwehrreihen werden. HSG-Trainer Udo Steinberg hatte seine Mädchen scheinbar gut auf den torhungrigen Angriff der Elsfletherinnen eingestellt. Ein Sonderlob gehörte dennoch der Torfrau Christine Martinkowski, die nicht nur mit zahlreichen Paraden auf sich aufmerksam machte, sondern auch noch fünf von insgesamt acht Siebenmetern zunichte machte.

Ein wenig Kritik des Trainers musste sich derweil der Angriff gefallen lassen: „Da kam zu wenig Druck zum Tor, und bei einer extrem defensiven Deckung müssen Würfe aus dem Rückraum kommen.“ Ansonsten war Steinberg aber mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden.

Neben sechs Unentschieden hatten die Gäste in der ersten Halbzeit stets mit ein bis zwei Toren die Nase vorne. Den größten Rückstand hatten die Gastgeberinnen um Haupttorwerferin Inken Schaper (6) beim 4:7 wettzumachen, um dann mit zwei Toren Differenz (10:12) in die Kabine zu gehen.

Im zweiten Durchgang herrschte eine noch größere Torarmut. Die HSG-Abwehr mit Keeperin Christine Martinkowski hielt die Heimmannschaft im Rennen. Absolut spannend wurde es dann in der Endphase. Thea Hübner (4) verkürzte auf 16:17 (47.). Ein glückliches Händchen hatte der HSG-Trainer, als er die zunächst lange Zeit auf der Bank sitzende Hannah Bäumler brachte. Per Siebenmeter glich sie erst zum 17:17 aus, markierte dann per Tempogegenstoß fast mit der Schlusssirene den 18:17-Siegtreffer und wurde so zur Matchwinnerin. · ll

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