BHV-Pokal: Ehlers-Team ärgert Fredenbeck – 23:29 / „Selbstvertrauen gewonnen“

Zysks Lattentreffer beendet die Morsumer Aufholjagd

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Auch Falko Winkler (am Ball) zeigte eine starke Leistung gegen Fredenbeck. ·

Morsum - Von Björn LakemannMit einer beherzten Vorstellung hat sich Handball-Verbandsligist TSV Morsum im Viertelfinale des BHV-Pokals wieder in die Herzen seiner Fans gespielt. Das nach dem 23:29 (11:13) gegen den Drittligisten VfL Fredenbeck das Final Four verpasst wurde, geriet fast schon zur Nebensache bei diesem Auftritt vor gut 250 Zuschauern in der voll besetzten Morsumer Halle.

„In den entscheidenden Momenten war der Gast cleverer. Aber wir haben bis zur 50. Minute prima mitgehalten und werden unsere positiven Lehrenn aus dem Spiel ziehen“, zeigte sich Morsums Trainer Ingo Ehlers zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Maciek Tluycynski, der allein zwölft Treffer (sieben Siebenmeter) für die Fredenbecker erzielte, befand: „Wir sind weiter. Und nur das zählt. Bei mir fehlte es nach den acht Wochen Pause etwas an der Puste.“

Zu Beginn machten die Gastgeber so ziemlich alles richtig, was einen erfolgreichen Handball ausmacht. Die Deckung funktionierte und auch Keeper Jens Rapillus hatte einen starken Tag erwischt – 5:4 (13.). Danach legten beide Teams jedoch eine kreative Pause ein. In der 17. Minute sorgte VfL-Coach Andreas Ott, zwei Tage nach seinem Amtsantritt mit der Einwechslung von Tluycinski für den entscheidenden Schachzug. Zwar vergab der Pole gleich einen Siebenmeter, doch im Anschluss drückte der ehemalige Akteur der SG Achim/Baden der Partie seinen Stempel auf. Durch fünf Treffer in Folge zogen die Fredenbecker auf 9:5 (22.) davon. Aber der Außenseiter aus Morsum zeigte sich davon unbeeindruckt. Kurz vor der Pausensirene traf Falko Winkler aus dem Rückraum mit einer „Fackel“ zum 11:13.

Nach dem Wechsel schien der Favorit seiner Rolle endlich gerecht werden – Tluyzynski traf zum 14:19. Aber wie schon in Hälfte eins bewies das Ehlers-Team Moral. Nach Toren von Jannis Elfers und Steffen Fastenau zum 18:20 (42.) waren die Morsumer wieder im Geschäft. Als Michele Zysk dann aber zum dritten Mal nur das Gebälk traf, war die Aufholjagd jäh beendet. VfL-Linksaußen Lukas Kraeft traf doppelt zum 22:18 (54.) – die Vorentscheidung. Das tat der Laune der Gastgeber aber keinen Abbruch. „Mit diesem Auftritt haben wir an Selbstvertrauen gewonnen. Weniger als 30 Gegentore gegen einen Drittligisten ist schon klasse“, war Fastenau zufrieden.

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