Zwei Tore beim verdienten Sieg in Langwedel / Lindhorst hadert gleich doppelt

Wahlers wirbelt Verden zum Wintermeister – 3:1

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Untypische Szene: Marco Wahlers hechelte hinter Langwedels Tino Heimbruch (am Ball) her – mit zwei Treffern machte der Routinier den FC Verden 04 beim 3:1-Erfolg im Bezirksliga-Derby praktisch zum Wintermeister.

Langwedel - Von Ulf von der Eltz. Für die Fans des FC Verden 04 hat sich das lange Frieren gelohnt – ihnen wurde richtig warm ums Herz: Mit einem 3:1 (2:1)-Erfolg im Derby beim FSV Langwedel-Völkersen kletterte die Leilo-Elf am Sonntag im letzten Punktspiel des Jahres auf den Bezirksliga-Thron.

Dank des 1:1 der Rotenburger Reserve in Heeslingen gehen die Allerstädter mit zwei Zählern Vorsprung in die dreimonatige Pause. Und sie können das Jahr krönen, wenn sie am nächsten Sonnabend in Zeven auch noch das Halbfinale des Bezirkspokals erreichen. „Wir haben Langwedel die Grenzen aufgezeigt und bewiesen, dass wir zurecht oben stehen“, freute sich Trainer Ziad Leilo.

Ein wenig Trotz schwang in den Worten mit, nachdem Sascha Lindhorst gehadert hatte: „Wir lassen in der ersten Halbzeit nur eine Chance zu und liegen 1:2 hinten. Das ist natürlich katastrophal.“ Der FSV-Coach ärgerte sich maßlos über die beiden Gegentreffer. Beim 0:1 (6.) durch Philipp Breves’ Freistoß aus 25 Metern stand Patrick Mannig zu weit vorm Tor und musste den Ball über sich hinweg segeln lassen – und auch am 1:2 (30.) besaß der Keeper seinen Anteil: Patrick Zimmermanns Flachschuss ließ er abklatschen, so dass Marco Wahlers nur noch abzustauben brauchte. Zwischendurch hatte Frederik Bormann bei seinem Solo die FC-Innenverteidiger Wahlers sowie Mirco Temp alt aussehen lassen und Keeper Stefan Wöhlke zum 1:1 (26.) getunnelt. In Bezug auf die frühe Führung frohlockte Leilo: „Inzwischen weiß doch die ganze Liga, dass wir einen Freistoß-Künstler haben.“

Matchwinner für die Blau-Weißen war aber ein anderer: Hatte Wahlers mit dem 2:1 schon seinen Fehler vom Ausgleich wettgemacht, setzte der Routinier nur acht Minuten nach dem Wechsel noch einen drauf: Langer Ball von Zimmermann, Kopfball-Ablage von Nicolas Brunken – Wahlers musste nur noch zum 1:3 ins leere Tor schieben. Damit wirbelte er Verden praktisch zum Wintermeister. Gleichzeitig haderte Lindhorst ein zweites Mal: „Uns war der Zahn gezogen, danach habe ich nicht gesehen, dass wir uns noch einmal wehren wollten.“

Während nur noch Tino Heimbruch mit seinem Schuss aus zehn Metern über den Kasten (62.) für Gefahr sorgte, hätten die Domstädter bei mehreren Kontern erhöhen können: Zimmermann köpfte frei vorbei (56.), Tarek Leilo (83.) scheitere ebenso an Mannig wie Simon Kirsch (90.). Somit erwärmten sich der FC-Fans am verdienten Sieg.

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