Zwei schnelle Tore pro Halbzeit garantieren Uphusen am Freitagabend 3:1-Erfolg

Osei und Yücel wie der Blitz in Ottersbergs Nachthimmel

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Hoch das Bein: Ottersbergs Syuleyman Shakirov (r.) gewinnt diesen Zweikampf gegen Uphusens Kerem Sahan.

Ottersberg - Von Ulf von der Eltz. Auch beim Markt-Auftakt reichte es nicht zum ersten Heimpunkt: Fußball-Oberligist TSV Ottersberg kassierte am Freitagabend in einem heftig umkämpften Derby gegen den TB Uphusen eine 1:3 (1:2)-Niederlage und kann nach den weiteren Partien des Spieltages wieder auf einen Abstiegsplatz rutschen.

Eitel Sonnenschein herrschte im Nachthimmel an der Wümme hingegen beim Turnerbund – mit sieben Punkten aus den vergangenen drei Begegnungen gelang vorerst der Sprung auf den achten Rang. „Wir haben den Sieg verdient, weil unsere Taktik voll aufging“, freute sich Coach Andre Schmitz wie ein Schneekönig.

Niedergeschlagen wirkte natürlich sein Pendant Axel Sammrey – auch der erste Heimtreffer seiner Elf konnte die Miene nicht aufhellen: „Es hat heute nicht die schlechtere Mannschaft verloren, sondern die dusseligere. Die Gegentore waren eine Katastrophe, wir haben unsere eigenen Chancen nicht genutzt. Da kann ich immer wieder die gleiche Platte auflegen. Aber ich mache dem Team keinen Vorwurf von der Einstellung her.“

Mit zwei Blitztreffern pro Halbzeit legten die Uphuser den Grundstein zum Prestige-Triumph. Bereits nach fünf Minuten köpfte der äußerst starke Marvin Osei nach langem Ball von Mateusz Peek zum 0:1 ein. Dass dabei Ottersbergs Keeper Tim Eggert daneben griff, wunderte Schmitz indes nicht: „Wir haben häufig gesehen, wie er rauskommt. So waren diese langen Bälle an den Fünfer Teil unserer Taktik.“ Nach der Führung dominierte der TBU mit schnellem Spiel, vergab aber weitere Chancen. Und als sich die Wümme-Kicker einigermaßen erholt hatten, kassierten sie den nächsten Nackenschlag: Thomas Celik verlängerte mit dem Kopf eine Spitzer-Flanke zum 0:2 ins Netz (34.).

Ottersberg schlug jedoch sofort zurück: Auf Schmude-Flanke und Kopfball-Vorlage bugsierte Dennis Thüroff die Kugel an den Pfosten, blieb auch im Nachstochern erfolglos – aber Mirko Peter traf aus spitzem Winkel unter die Latte zum 1:2 (36.). Die Hoffnung auf eine Wende zerdonnerte Sedat Yücel kurz nach Wiederanpfiff mit dem zweiten Blitztor, aus 18 Metern schoss der Verteidiger zum 1:3 ein (48.). Nun entwickelte sich ein reines Kampfspiel, technisch Ansehnliches blieb total auf der Strecke. Während die Sammrey-Elf Pech hatte, dass sie nach Peek-Foul an Thüroff keinen Strafstoß bekam (61.), gerieten die Gäste nicht mehr richtig in Bedrängnis. Schmitz: „Vor allem, weil Bah vor der Abwehr wesentlich stärker agierte als in der ersten Hälfte.“

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