Ein Tor und zwei Assists – 3:0 über Ritterhude / Tim Neumanns starkes Debüt

Austermann – er ist wieder einmal Dörverdens Perle

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Nichts anbrennen ließ die Dörverdener Abwehr um Mauro Rosebrock, der die Kugel in dieser Szene vor Ritterhudes Kapitän Niklas Kutz aus der Gefahrenzone schlug. Die Pohlner-Elf gab durch einen 3:0-Sieg die rote Laterne ab.

Dörverden - Von Ulf von der Eltz. Die rote Laterne der Bezirksliga – sie leuchtet nicht mehr beim TSV Dörverden: Mit einem 3:0 (1:0)-Erfolg über die TuSG Ritterhude verließ die Pohlner-Elf am Sonntag nach über einem halben Jahr den letzten Rang und reichte ihn an den FC Ostereistedt/Rhade weiter. „Das war doch mal ein guter Auftakt“, quittierte Coach Nils Pohlner das Ergebnis gelassen.

Mit dem ersehnten Dreier im ersten Match nach der Winterpause verkürzten die Grün-Weißen den Rückstand zum Relegationsplatz, den die Ritterhude inne haben, auf sieben Zähler – die Aufholjagd hat begonnen. Denn es war ein überaus verdienter Sieg der Platzherren, die vor allem über ungeheures Engagement kamen. „Die Jungs haben Laufbereitschaft, Kampf und Einsatz gezeigt. Nur mit diesen Tugenden können wir Spiele gewinnen“, lobte Pohlner seine Schützlinge. Im gleichen Maße kritisierte TuSG-Coach Julian Geils die eigene Truppe: „Es hat an allen Ecken und Enden gefehlt. Keiner konnte heute seine Normalform bringen und das abrufen, was gefordert gewesen ist.“

Zwei Chancen in 90 Minuten – das untermauert schon, wie unterlegen die Ritterhuder das Match gestalteten. Marcel Meyer, von der Dörverdener Innenverteidigung mit Philipp Sielemann und Christian Schünemann komplett an die Kette gelegt, fand mit einem Freistoß-Kracher in Keeper Simon Bogutzky seinen Meister (35.), Kenneth Klose setzte die Kugel aus 20 Metern knapp neben den Kasten (69.) – mehr hatten die Gäste nicht zu bieten.

Ganz anders das bisherige Schlusslicht: Bereits nach 18 Minuten verlängerte Onur Kaya einen Austermann-Freistoß geschickt per Kopf zum 1:0 an Torhüter Meik Jeschin vorbei in die Maschen. Mit einem weiteren Freistoß, der noch leicht abgefälscht wurde, traf Finn Austermann den Außenpfosten (29.). Der 20-Jährige vergab 60 Sekunden später die dicke Chance zum 2:0, als er glänzend von Ferat Gören freigespielt wurde, sich die Kugel aber im letzten Moment vom Fuß spitzeln ließ.

Dennoch war Austermann wieder einmal Dörverdens Perle: Nachdem Dennis Neumann blank an Jeschin gescheitert war, verwertete der Mittelfeld-Mann im Anschluss ein feines Stamikow-Zuspiel zum entscheidenden 2:0 (77.). Und auch ein zweiter Assist gelang Austermann, als er Mirko Cordes zum 3:0 (80.) auflegte. Einziger Punkt zum Nörgeln für Pohlner: „Wir hätten das zweite Tor ruhig früher machen können, das wäre wesentlich für besser für mein Nervenkostüm gewesen.“

Ein dickes Lob hatte der Trainer für Neuzugang Tim Neumann, der für den am Knie verletzten Jecky Paloshi, die Linksverteidiger-Position bekleidete: „Tim hat die guten Eindrücke aus der Vorbereitungszeit bestätigt und das für sein Alter schon richtig abgezockt gespielt.“ Auch der zweite Winter-Neuzugang Thu-Al-Fekar Al-Hamadini aus Langwedel kam noch zu einem Kurzeinsatz. Fest im Bezirksliga-Kader ist auch Philipp Möckel aus der Zweiten, der im Herbst schon eingesetzt worden war.

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