Zurück zu den Wurzeln

Daverdens Eigengewächs Nilas Junge verstärkt den Verbandsligisten

Zumindest bis zum Saisonende bleibt Nilas Junge dem TSV Daverden erhalten. Foto: bjl

Daverden - Von Björn Lakemann. Sowohl gegen Tabellenführer TvdH Oldenburg als auch gegen den TV Neerstedt musste sich Handball-Verbandsligist TSV Daverden geschlagen geben. Allerdings gab es dabei auch den einen oder anderen Lichtblick. Verantwortlich dafür zeichnete Linksaußen Nilas Junge, der sich im Kader des Teams von Ingo Ehlers zurückgemeldet hat.

Durch den Weggang von Erik Beuße nach Südafrika hatte es beim Aufsteiger auf der linken Außenbahn eine gewisse Vakanz ergeben. Daher passte es den Grün-Weißen bestens ins Konzept, dass Junge, den es 2013 studienbedingt nach Hamburg verschlagen hat, seine Einsatzbereitschaft signalisiert hatte. Gemeinsam mit Felix Wendt bildet der Rückkehrer, der seine komplette Jugendzeit in Daverden verbracht hat, nun wieder ein starkes Duo. Und das Junge nichts verlernt hat, unterstrich er mit einer guten Leistung bei seinem ersten Einsatz vor eigenem Publikum trotz der Niederlage gegen Neerstedt. Gleich in seinem ersten Angriff markierte er mit seinem ersten Wurf den 8:8-Ausgleich, ehe seine vierte Bude kurz nach dem Wechsel sogar die 14:13-Führung (35.) bedeutete. In der Folge baute aber auch Junge etwas ab und konnte das  spätere 26:27 nicht verhindern. „Ich denke, dass ich bis zum Sommer hierbleibe und dann meine Masterarbeit schreibe. Auf jeden Fall habe ich Daverden bis zum Saisonende meine Zusage gegeben“, verkündete der 26-Jährige. Aktuell ist Junge noch an der Technischen Universität Hamburg eingeschrieben. Sportlich war er in der Hansestadt für die HG Barmbek II in der Hamburg-Liga im Einsatz und freut sich nun, die Grün-Weißen im Kampf um den anvisierten Klassenverbleib unterstützen zu können.

„Ich freue mich, dass Nilas uns mindestens bis zum Saisonende unterstützt. In seinen beiden bisherigen Auftritten hat er einen guten Eindruck hinterlassen“, lobte Trainer Ingo Ehlers das Daverdener Eigengewächs. Dabei musste sich der schnelle Außenspieler zunächst daran gewöhnen, dass er in eigener Halle ohne Haftmittel auskommen muss. „Das war schon eine Umstellung. Aber ich denke, dass ich sie ganz gut gemeistert habe“, ließ Junge verlauten. Was sein Engagement in Daverden über den Sommer hinaus angeht – wollte sich der 26-Jährige zu diesem Zeitpunkt noch nicht festlegen. Nur so viel: „Sollte ich berufsbedingt in der Nähe bleiben, ist es nicht ausgeschlossen, dass ich auch weiter für Daverden spiele. Zumal ich auch keine Ambitionen hege, dass ich noch einmal höher spielen muss.“

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