Zufriedenheit bei allen Mannschaften

Landesliga: TSV Daverden wird seinen Titelambitionen gerecht

Daverdens Trainer Ingo Ehlers ist mit seinem Team auf einem guten Weg und geht als Landesliga-Tabellenführer ins neue Jahr.

Verden - Von Björn Lakemann. Obwohl Handball-Landesligist TSV Daverden vor der Saison einige hochkarätige Abgänge zu verzeichnen hatte, ist das Team von Ingo Ehlers aktuell das Maß aller Dinge und führt die Tabelle an. Doch auch beim TV Oyten, der in Lauerstellung zur Spitze liegt, herrscht eitel Sonnenschein. Dritter im Bunde ist die HSG Verden-Aller, die mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis im gesicherten Mittelfeld rangiert und mit dem Abstieg nichts zu tun haben sollte.

Mit 22:4-Punkten rangieren die Daverdener aktuell dort, wo sie auch am Saisonende stehen wollen – auf einem Aufstiegsplatz. Damit das gelingt, hat sich Neu-Coach Ingo Ehlers in seinem Premierenjahr die Verbesserung der Abwehr auf die Fahnen geschrieben. Als zusätzlichen Anreiz hat er seinem Team für jedes Spiel, das unter 20 Gegentreffern bleibt, eine Belohnung versprochen. Diese musste Ehlers bis dato allerdings erst einmal einlösen. Nach dem 40:19 gegen Spaden. „Wir halten uns eben nicht lange im Angriff auf. Da kann es dann auch schon mal den einen oder anderen Gegentreffer geben“, schmunzelte Lajos Meisloh, mit 115 Treffern Daverdens erfolgreichster Torschütze. „Entscheidend für die Meisterschaft dürfte ohnehin die Partie in Schiffdorf werden.“ Seine Zuversicht schöpft Meisloh daraus, dass sein Team von oben platzierten Mannschaften nicht nur über die schlagkräftigste Offensive verfügt, sondern sich auch in der Deckung schon enorm verbessert hat. Daher ist den Grün-Weißen nach dem vierten Rang in der Vorsaison der Aufstieg definitiv zuzutrauen. „Wir sind auf jeden Fall eine Tormaschine und haben in der Deckung dank Trainer Ingo Ehlers den nächsten Schritt gemacht. Zwar ist unser Kader nicht so groß, aber das trägt zum guten Zusammenhalt bei“, ist Meisloh überzeugt.

TVO-Trainer Jürgen Prütt blickt dem weiteren Saisonverlauf in der Landesliga relativ entspannt entgegen. Foto: Lakemann

Auch beim TV Oyten läuft es diese Saison richtig gut. Sehr zur Freude des Trainerduos Jürgen Prütt und Thomas Cordes. „Wir haben ja nur vier Punkte Rückstand und somit nach wie vor Kontakt zu den Spitzenplätzen. Außerdem waren wir bis dato mit jeder Truppe auf Augenhöhe“, lässt Prütt wissen. Das ist auch dem gemeinsamen Training mit der A-Jugend geschuldet, da dadurch das Niveau gesteigert wird. Dennoch ist der TVO-Trainer froh, dass es nun eine längere Pause gibt. „Zuletzt mussten wir uns schon ziemlich durchkämpfen.“ Sicher auch der Doppelbelastung der beiden A-Jugend-Leistungsträger Timo Blau und Chris Ole Brandt geschuldet, die längst fest bei den Herren integriert sind. Das komplette Gegenstück bildet das Torhütergespann Harald Lüthje und Stephan Meiners. „Beide sind doch schon im Spätherbst ihrer Karriere. Aber dennoch eine sichere Bank zwischen den Pfosten“, weiß Prütt um die Qualität des Duos und verschwendet keinen Gedanken hinsichtlich des anvisierten Klassenerhalts. Prütt: „Die Punkte, die ich holen wollte, haben wir geholt. Geärgert habe ich mich nur über die Heimniederlage gegen Sulingen.“

Verden-Allers Trainer Sascha Kunze (rechts), der hier ein paar Worte an Torhüter-Youngster Marten Kante richtet, rangiert mit seinem Team im Mittelfeld der Tabelle. Fotos: Lakemann

Grundsätzlich zufrieden ist auch Sascha Kunze, der im zweiten Jahr für die HSG Verden-Aller verantwortlich ist. „Mich ärgern nur die Klatsche gegen Stuhr und der vermeidbare Punktverlust gegen die SVGO Bremen“, so Verdens Trainer. „Sonst kann sich die bisher erzielte Punktausbeute im vermeintlich schwierigeren zweiten Jahr sehen lassen“, betont Kunze. Zumal die Integration der jungen Talente wie Jannik Rosilius, Lars Koröde oder Mario Pegesa auf einem guten Weg ist. Schließlich ist es nicht so einfach Neuzugänge für die Landesliga zu bekommen. Daher war der Wechsel von Glenn Rade aus Oyten für Kunze auch Gold wert. „Er ist bestens integriert und für uns ein echter Glücksgriff. Hoffen wir nur, dass er seine Verletzung bald auskuriert hat.“ Dass die Verdener auch Ausfälle kompensieren können, bewiesen sie nachhaltig mit dem 24:24 beim Tabellenzweiten Schiffdorf.

Alles in allem ist es eine leistungsstarke Landesliga in diesem Jahr mit einer dicht gedrängten Spitzengruppe. Es ist noch lange nicht entschieden, wer sich am 11. Mai als Meister und Aufsteiger in die Verbandsliga feiern lassen darf.

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