Zum TSV Bierden / Fischerhudes Schoepe sauer / Trainerfrage in Oyten geklärt

Zoff um Breselge-Wechsel

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Sauer ob des Breselge-Wechsels: Fischerhudes Gregor Schoepe.

Achim - Von Frank von StadenIn der Winterpause hat sich auch in der Fußball-Kreisliga so einiges getan. So gab es bereits einige Wechsel (wir berichteten) zu vermelden, wurden beim TV Oyten schon früh die Weichen für die Zukunft gestellt. Nach verbrannter Erde riecht es indes in Fischerhude, nachdem sich Keeper Scott Breselge dem Ligakonkurrenten TSV Bierden angeschlossen hat. Hier ein kurzer Auszug noch nicht vermeldeter „News“.

Mit einem leicht runderneuerten Kader wird Fußball-Kreisligist TSV Bierden das erste Pflichtspiel im Jahr 2014 bestreiten. So konnte Coach Thomas Pfau in Scott Breselge vom Klassenpartner TSV Fischerhude-Quelkhorn einen erfahrenen Schlussmann loseisen. Zudem wurde Andre Daszenies aus der Reserve zurückgeholt, Thomas Fangerog steigt ebenso wie Dennis Falk nach langer Pause wieder voll ein.

„Wir hatten schon in der Vergangenheit einen losen Kontakt zu Scott. Da es in Fischerhude nicht mehr ganz so gepasst hat, er zudem von der Arbeit her einen kürzeren Anfahrtsweg zu uns hat, ist sein Wechsel zu uns jetzt keine große Überraschung“, so Pfau, der in Pierre Granig dann auch einen neuen Torwarttrainer hat. Granig, erst zu Saisonbeginn als doch recht erfolgreicher Stürmer zum TSV Bassen II gewechselt, will als frisch gebackener Vater erheblich kürzer treten und meldete sich beim TSV Bassen bereits ab. „Sein Pass liegt aber noch bei uns“, erklärt da Bassens Fußball-Boss Adrian Liegmann auf Nachfrage. „Pierre wird bei uns auch nur 14-tägig das Torwarttraining übernehmen“, fügt Pfau an, der allerdings auch einen Weggang verzeichnen muss. So schloss sich Oliver Ipekoglu in der Winterpause dem klassentieferen TSV Achim an.

Bei Fischerhudes Trainer Gregor Schoepe hinterlässt der Breselge-Wechsel einen faden Beigeschmack. „Charakterlich muss dieser Abgang hinterfragt werden. Zeitpunkt sowie Art und Weise waren alles andere als gut. Gerade in unserer Situation. Personell sind wir derzeit unglaublich gebeutelt, auch wenn Felix Pinnow nach seinem Studium jetzt wieder zurückgekehrt ist. Momentan habe ich gerade einmal noch zehn Feldspieler, zudem fällt unser Stammkeeper Andy Wilkens verletzungsbedingt noch länger aus“, zeigt sich Schoepe vor dem Punktspielstart am 9. März doch leicht besorgt. Und fügt dann noch an: „Wir stecken im Abstiegskampf. Da kann man nicht einfach den Verein wechseln!“

Frühzeitig Nägel mit Köpfen hat dagegen der TV Oyten gemacht. So teilte er seiner 1. Herren bereits zu Beginn des Jahres mit, dass die zweite Saison von Trainer Torsten Krieg-Hasch auch die letzte für ihn sein wird. „Torsten muss bald beruflich ein anderes Anforderungsprofil erfüllen, kann deshalb der Mannschaft nicht mehr die Aufmerksamkeit geben, die sie benötigt. Sein Nachfolger wird in der kommenden Saison Hamid Kashiri sein, der bei uns derzeit noch die U19 sowie die U14 der JSG Backsberg coacht. Um unserem Nachwuchs zu halten und eine gute Perspektive zu bieten, war das ein logischer und richtiger Schritt“, klärt da Oytens 2. Vorsitzender Detlef Meyer auf.

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