Ziel erreicht: TVO-Damen im DHB-Pokal

Schaffte mit dem TVO den Einzug in den DHB-Pokal: Julia Otten.
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Schaffte mit dem TVO den Einzug in den DHB-Pokal: Julia Otten.

Oyten – Großer Erfolg für die Oberligadamen des TV Oyten II: In Heidmark sicherte sich das Team von Kai Flathmann im nachgeholten Final Four des NHV/BHV-Pokal den Einzug in die erste Runde des DHB-Pokals. Damit haben die TVO-Damen ihr gestecktes Ziel erreicht. Entscheidend war der abschließende 25:14 (13:5)-Erfolg über die Gastgeberinnen der HSG Heidmark. „In diesem Spiel hat unsere starke Abwehrleistung der HSG den Zahn gezogen“, bilanzierte Flathmann sichtlich zufrieden.

Im kleinen Finale ließ die Drittligareserve von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Nach gerade einmal fünf gespielten Minuten hieß es nach einem Treffer von Rückraumschützin Susanne Tauke 4:1. Auch im Anschluss diktierte der TVO in der gleichen Intensität weiter den Takt. Dabei gab vor allen Dingen der bestens funktionierende Mittelblock den Gastgeberinnen einige Rätsel auf. Mit einem Doppelschlag zum 9:3 (13.) sorgte Julia Otten frühzeitig für die Vorentscheidung, ehe es mit einem 13:5 in die Pause ging. Auch nach dem Wechsel blieb der TVO am Drücker und baute den Vorsprung weiter aus. Erfolgreichste Torschützin war dabei die agile Nina Schnaars mit neun Treffern. Vor allen Dingen glänzte sie als sichere Siebenmeterschützin, da sie alle ihre sechs Versuche verwandelte. Nach Ende der 40-minütigen Spielzeit hatte das Flathmann-Team durch das 25:14 (13:5) sein Ziel erreicht und kann gute Schlüsse für einen erfolgreichen Saisonstart am kommenden Wochenende in eigener Halle gegen den SV Altencelle ziehen.

Im Auftaktspiel war indes im Semifinale gegen den Favoriten und späteren Pokalsieger MTV VJ Peine einiges gehörig daneben gegangen. Lediglich bis zum 4:4 (Schnaars, 7.) lief es. Denn im Anschluss übernahm Peine das Kommando. Dennoch war zur Pause beim knappen 10:13-Rückstand noch alles drin. Flathmann: „Allerdings haben wir dann den Start in die zweite Halbzeit komplett verpennt und jeder unserer Fehler wurde von Peine konsequent bestraft. Das war der Knackpunkt.“ Nach dem 13:25-Zwischenstand gelangen Oytens fünffacher Torschützin Alena Böttjer noch die letzten beiden Treffer des Spiels. Zwischen den Oytener Pfosten hatten zunächst Cora Schumacher als auch Maike Hemmerich gute Szenen.

Im Finale hatte dann Peine knapp mit 26:24 gegen die HSG Neuenhaus/Uelsen die Oberhand behalten. Damit sind neben den TVO-Damen auch die beiden Finalisten im Lostopf des DHB-Pokals.  bjl

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