Fußball-Oberligist TB Uphusen holt neuen Keeper und zwei weitere interessante Akteure

„Zecke“ hat seinen Nachfolger gefunden

Uphusens Neu-Coach Christian Ahlers-Ceglarek (hinten, links) freut sich über die drei Neuzugänge Tariq Olatunji (hinten, rechts), Bakary Bojang (unten, links) sowie den jungen Julian Stiehl. 
Foto: von Staden
+
Uphusens Neu-Coach Christian Ahlers-Ceglarek (hinten, links) freut sich über die drei Neuzugänge Tariq Olatunji (hinten, rechts), Bakary Bojang (unten, links) sowie den jungen Julian Stiehl. Foto: von Staden

Uphusen – Bittet Uphusens neuer Oberliga-Coach Christian Ahlers-Ceglarek derzeit sein Team zum eher lockeren Übungsprogramm aufgrund der Corona-Hygienebestimmungen auf die Sportanlage am Arenkamp, dann tauchen desöfteren neue Gesichter in der Trainingsgruppe auf. „Wir kaufen nicht die Katze im Sack. Wir wollen uns verstärken mit Spielern, die zu uns passen. Und die wollen wir in einem Probetraining sehen“, klärt da Uphusens sportlicher Leiter Florian Warmer auf, der fast immer auch akribischer Beobachter am Rande des Trainingsgeländes ist.

Das war auch in dieser Woche so. Diesmal hatten die Uphuser Verantwortlichen den jungen Mittelfeldspieler Julian Stiehl aus der U19 des JFV Verden/Brunsbrock, Torhüter Tariq Olatunji vom Bremenligisten TuS Schwachhausen) sowie Bakary Bojang (BV Essen, Landesliga Weser-Ems) geladen und unter die Lupe genommen. Und am Ende dann auch beschlossen, alle drei Spieler zu verpflichten. „Ich denke, sie passen wirklich gut zu uns und haben absolut die Qualität, sich in der Oberliga zu behaupten“, gibt sich Ahlers-Ceglarek nach der Trainingseinheit überzeugt.

Bei Olatunji schaute der TBU-Trainer dann schon sehr genau hin. Immerhin soll der 24-jährige Deutsch-Nigerianer, der die Jugendausbildung beim SV Werder Bremen genoss und knapp 1,90 Meter misst, in seine Fußstapfen treten, „die sicherlich recht groß sind. Am Ende hat er Zecke aber voll überzeugt und ist seine Wunschlösung. Tariq hat großes Potenzial“, sagt Warmer. Fügt aber dann im selben Atemzug an: „Wir haben zudem eine Zusage von unserem zweiten Keeper Julian Paul, sind also auf dieser Position jetzt ordentlich aufgestellt. Dennoch halten wir weiterhin die Augen offen!“ So sieht es auch Ahlers-Ceglarek: „Tariq hat ja schon vergangene Saison bei uns ein, zwei Male mittrainiert und mich schon da überzeugt. Wenn wir es am Ende schaffen, mit drei Keepern in die Saison zu gehen, wäre das schon optimal!“

Ebenfalls recht groß gewachsen ist der 22-jährige Innenverteidiger Bojang, der die Staatsbürgerschaft von Gambia inne hat. Der Rechtsfuß wohnt in Bremen und spielte auch dort vor seinem Engagement im oldenburgischen Essen bei der dritten Vertretung des SVW. „Er hat sich als sehr robust und spielstark erwiesen. Und sechs Tore in 15 Landesliga-Spielen sind auch nicht schlecht“, lautet da der Kommentar von Warmer.

Einer mit Stallgeruch ist der junge Julian Stiehl, der in der U13 des Turnerbundes spielte, eher er sich höheren Aufgaben widmete. In der U19-Niedersachsenliga agierte er im defensiven Mittelfeld. „Sein Engagement hier im Probetraining hat uns beeindruckt. Er hat in der Oberliga seine Chance verdient, wir wollen und werden sie ihm geben“, setzt der sportliche Leiter des Turnerbundes einige Hoffnungen in das Talent.

Nicht mehr im Training dabei war indes Mittelfeldspieler Ramien Safi, der erst vor einem Jahr vom TuS Sulingen kam, beim TBU aber scheinbar nicht so glücklich war. „Er hat uns nur mitgeteilt, dass er sich weiterentwickeln will. So wie ich gehört habe, will er sich dem Bremer SV anschließen. Wir wünschen ihm viel Erfolg“, so Warmer, der dann schnell hinterherschiebt: „Dafür haben wir aber nun feste Zusagen von Robert Littmann, Pedro Güthermann und Tom Gronewold. Da sind wir natürlich sehr glücklich drüber. Jetzt fehlen uns noch drei weitere aus unserem alten Kader. Sagen auch sie zu, besteht derneue Kader dann aus 19 Spielern.“ Und sein Coach fügt an: „Wir müssen abwarten, wieviele Spiele wir am Ende in der kommenden Saison bestreiten müssen und würden dann nochmals reagieren. Sollten es am Ende über 40 mit Pokal werden, hätten wir personell sicherlich noch Bedarf.“

Doch schon jetzt sickerte durch, dass die Oberliga (20 Teams) keine normale Runde mit Hin- und Rückspielen absolvieren dürfte. Der ausrichtende NFV plant eine Aufteilung des vergrößerten Teilnehmerfeldes in zwei Gruppen. Die Teilnehmer jeder Gruppe sollen in Hin- und Rückspielen gegeneinander spielen, im Anschluss sollen die punktbesten zehn Mannschaften in einer „Meistergruppe“ im Rahmen einer einfachen Punktrunde um den Titel konkurrieren. Die restlichen Teams würden in der „Abstiegsrunde“ hingegen um den Klassenerhalt kämpfen. Ahlers-Ceglarek und Warmer unisono: „Das ist eine gute Idee, der wir sofort zustimmen würden. Doch auch da sind sicherlich noch einige Fragen zu klären. Zum Beispiel, ob die Punkte in die Play-Offs mitgenommen würden, wie beim Handball, wieviele Absteiger soll es geben und, und, und. Aber der Gedanke, mehrere Derbys haben zu können, ist absolut reizvoll. Allerdings erst, wenn auch Zuschauer zugelassen werden. Ansonsten würde das alles wenig sinnvoll sein. Letztlich hängt ja sowieso alles davon ab, wann die neue Saison aus den Startlöchern kommen wird!“

Von Frank Von Staden

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Wie werde ich Softwareentwickler/in?

Wie werde ich Softwareentwickler/in?

Das ist die richtige Haarpflege für den Winter

Das ist die richtige Haarpflege für den Winter

Alte Möbel einfach selbst reparieren

Alte Möbel einfach selbst reparieren

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Meistgelesene Artikel

Kennet Heise kommt, sieht und trifft

Kennet Heise kommt, sieht und trifft

Kennet Heise kommt, sieht und trifft
Kahler macht den Unterschied

Kahler macht den Unterschied

Kahler macht den Unterschied
2:2 – für Neubarth „der Wahnsinn“

2:2 – für Neubarth „der Wahnsinn“

2:2 – für Neubarth „der Wahnsinn“
Kein Training in der Halle beim TSV Daverden

Kein Training in der Halle beim TSV Daverden

Kein Training in der Halle beim TSV Daverden

Kommentare