Langwedeler vergibt gegen Sottrum dicke Chance

Vittorio Zambrano der verhinderte Held – 0:1

Langwedel-Völkersens Fußballer Maxim Schaf, der sich durch zwei Sottrumer durchschlängelte.
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Sein Tor zählte nicht: Langwedels Maxim Schaf, der sich durch zwei Sottrumer durchschlängelte.

Langwedel – Es bleibt das große Problem des FSV Langwedel-Völkersen: Auch im Bezirksliga-Match gegen den TV Sottrum ging der Tavan-Elf am Sonntag die Torgefährlichkeit ab – das Ergebnis war eine 0:1 (0:0)-Niederlage. „Das Spiel mussten wir nicht verlieren“, zeigte sich Trainer Emrah Tavan daher richtig enttäuscht.

Auf der anderen Seite freute sich Sottrums Coach Dariusz Sztorc diebisch über den wichtigen Schritt in Richtung Meisterrunde: „Ich bin super-zufrieden mit der Mannschaft. Sie hat verdient die drei Punkte geholt, wenn das Spiel auch anders hätte ausgehen können. Aber man muss auch mal 1:0 gewinnen können.“

Tavans Ärger über aberkannten Treffer von Schaf

In einem von Taktik geprägten Duell mit wenigen spektakulären Torraumszenen hatte Tavan am Einsatzwillen und Biss seiner Truppe nicht viel zu mäkeln: „Das war schon in Ordnung. Aber mich ärgert die Art und Weise, wie wir das entscheidende Tor kassiert haben. Das darf so nicht fallen.“ Nach einer Ecke von Sinan Reiter durfte Patrick Brillowski die Kugel ungehindert per Kopf zurücklegen – Eike Buckenberger schob zum 0:1 über die Linie (70.). Und Tavan mokierte sich auch über eine Entscheidung von Schiri Tim Schlenker aus der ersten Halbzeit: Nachdem TV-Keeper Tobias Engel einen Niemann-Schuss nach vorne abgewehrt hatte, traf Maxim Schaf im Nachsetzen zur vermeintlichen Führung (40.) – die wurde jedoch wegen Abseits nicht anerkannt. „Maxim hatte extra gewartet und war dann von hinten gestartet. Das war niemals abseits“, so die Einschätzung des FSV-Trainers.

Bis dahin war nur Reiter einem Erfolg nahe gewesen, seinen Flachschuss wehrte Kai Sedlasek im Langwedeler Kasten mit dem Fuß ab (28.). Im zweiten Abschnitt bestimmten die Gäste eindeutig das Geschehen, während die Schwarz-Roten diszipliniert verteidigten. Eng wurde es, als Mosig nach schnellem Angriff den Torschrei schon auf den Lippen hatte, aber Jan-Ole Post auf der Linie rettete (67.). Nach dem 0:1 wagten sich die Platzherren mehr nach vorne und besaßen auch die dicke Ausgleichschance: Schaf spielte steil auf Vittorio Zambrano, der Mann von der linken Seite enteilte Rosebrock, scheiterte aber an Engel (82.). „Da kann er den Keeper fragen, wo der ihn hinhaben will“, haderte Tavan mit dem verhinderten Held. Denn Zambrano war in Hälfte eins aktivster und bester Langwedeler gewesen.

So blieb es beim Sottrumer Sieg, Dariusz Sztorc hatte sein Minimalziel von einem Punkt übertroffen und daher prima gelaunt: „Die Spielanlage war gut, wir hätten nur zielstrebiger agieren müssen.“ Am besten hatte ihm Torschütze Buckenberger gefallen, den er wegen arger Personalprobleme von der Sechs in die Innenverteidigung beordert hatte. Auch den eingewechselten Brillowski lobte der TVS-Coach.

Von Ulf Von Der Eltz

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