Beim 2:3 gegen SSV Jeddeloh gestern in 24. Minute Gelb-Rot gesehen und Strafstoß verursacht / Für Coach Schmitz gibt es Redebedarf

Yücels früher Platzverweis bringt TB Uphusen auf die Verliererstraße

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Hier scheitert Saimir Dikollari noch per Kopf, später traf er zum 2:3. ·

Von Frank von StadenUPHUSEN · Dem TB Uphusen will so recht nicht der Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga gelingen. Gestern setzte es gegen den SSV Jeddeloh trotz ansprechender Leistung ein 2:3 (0:1). Damit weisen die Schmitz-Schützlinge nun nur noch drei Punkte auf den ersten Abstiegsplatz auf.

Knackpunkt der Partie war dabei eine sehr frühe Gelb-Rote Karte gegen Uphusens Sedat Yücel, der erst nach einer Attacke an der Seitenlinie verwarnt wurde (16.), dann dem durchbrechenden Keven Oltmar im Strafraum in die Hacken lief und damit einen Strafstoß produzierte, den Malte Müller eiskalt zum zwischenzeitlichen 1:2 (24.) verwandelte. „Meine Mannschaft hat danach zwar Moral bewiesen und nie aufgesteckt, doch das erwarte ich auch im Abstiegskampf. Natürlich kann ich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein. Vor allem die Vorstellung einiger meiner Spieler hat mir nicht gefallen. Darüber wird zu reden sein. Zudem schmeckt es mir nicht, dass schon seit Tagen scheinbar nur noch die Pokal-Partie gegen Rehden in den Köpfen einiger Akteure herumspukt. Das Tagesgeschäft ist derzeit aber viel wichtiger“, haderte da TBU-Coach Andre Schmitz später.

Wieder einmal mussten die Hausherren gestern einem frühen Rückstand nachlaufen, nachdem Ansgar Schnabel eine Bertram-Hereingabe sträflich frei am langen Pfosten verwerten durfte (7.). Allerdings fingen sich die Platzherren recht schnell, kamen per Strafstoß ruckzuck zum Ausgleich. Zwar scheiterte Mateusz Peek mit dem von Ludwig an Yücel verwirkten Elfer noch an Keeper Rohlwing, doch schaltete Marco Wahlers im Nachsetzen am schnellsten (24.). Die beste Chance, noch vor der Pause das zwischenzeitliche 1:2 auszugleichen, ließ dann Saimir Dikollari per Kopf nach Yildirim-Freistoß aus.

Nach dem Wechsel schien es dann so, als sollte der SSV früh auf Siegkurs segeln. Denn bereits in der 47. Minute gelang Jakob Bertram mit feinem Heber das 3:1, nachdem Peek das Leder leichtfertig in der Vorwärtsbewegung verloren hatte. In der Folge entwickelte sich dann ein Spiel, „das wir am Ende viel deutlicher hätten gestalten müssen. Haarsträubend, wie wir mit unseren vielen Chancen umgegangen sind. Am Ende konnten wir froh sein, dass uns nur noch ein Ball durchgerutscht ist“, mussten Gästecoach Olaf Blancke nach dem 2:3 von Dikollari aus spitzem Winkel nach Azadzoy-Pass in die Nahtstelle doch noch etwas zittern. Als dann aber der eingewechselte David Airich mit erneuter Fußverletzung fünf Minuten vor dem Abpfiff vom Platz musste, der TB Uphusen sein Auswechselkontingent schon ausgeschöpft hatte, war die Partie gelaufen. Orakelte Airich später vielsagend: „Das war’s. Ich glaube, das ist es jetzt endgültig für mich gewesen!“

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