START IN DIE SAISON Oytens Stephan Meiners droht langfristiger Ausfall

Youngster müssen es im Tor richten

Nach zwei Jahren zurück in Oyten: Rückraumspieler Noah Dreyer kommt von der SG Achim/Baden. 
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Nach zwei Jahren zurück in Oyten: Rückraumspieler Noah Dreyer kommt von der SG Achim/Baden. Archiv

Oyten – Langfristig hatten sich die Handballer des TV Oyten den Aufstieg in die Verbandsliga auf die Fahnen geschrieben. Durch den Corona bedingten Abbruch der zurückliegenden Spielzeit und dem daraus resultierenden Aufstieg wurde das TVO-Ziel lediglich beschleunigt. Nun kann es das Team des gleichberechtigten Trainerduos Lars Müller-Dormann und Marc Winter kaum erwarten, das es endlich loslegen darf.

„Als Aufsteiger können wir befreit aufspielen und es herrscht eine leichte Euphorie. Alle haben Bock, ziehen mit und es macht schon Spaß mit den Jungs zu arbeiten“, erklärt Müller-Dormann. Ein weiteres Plus könnte sein, dass alle Neuzugänge aus der eigenen Jugend kommen, beziehungsweise eine Oytener Vergangenheit haben. Dazu zählt auch Noah Dreyer, der nach zwei Spielzeiten vom Oberligisten SG Achim/Baden zum TVO heimkehrte. „Mir macht es totalen Spaß, dass ich wieder mit meinen alten Kumpels spielen kann. Aber ich bin sehr dankbar, dass ich bei der SG wertvolle Oberligaerfahrung sammeln durfte“, so der Cluvenhagener Dreyer, der in seinem letzten A-Jugendjahr als drittbester Torschütze der Bundesliga Nord mehr als positiv ins Rampenlicht gerückt war. Für den Rückkehrer findet sein Trainer lobende Worte: „Noah ist total entspannt und im Prinzip kein wirklicher Neuzugang. Er weiß, wie die anderen ticken. Schließlich hat er mit einigen gemeinsam in der A-Jugend Bundesliga gespielt.“ Dagegen steht der an der Schulter operierte Niklas Wallrabe seiner Mannschaft frühestens Ende Oktober wieder zur Verfügung. Er ist jedoch nicht der einzige Verletzte. Denn auch Torhüter Stephan Meiners wird definitiv mindestens die ersten beiden Partien verpassen. „Womöglich falle ich sogar bis zum Jahresende aus“, gab der 39-Jährige zu verstehen. „Ob eine Operation erforderlich ist, müssen die nächsten Untersuchungen ergeben“, will Meiners die endgültige Diagnose von Dr. Matthias Muschol abwarten. Somit lastet die Verantwortung zunächst auf den Schultern des jungen Torhütergespanns Jonas Lüdersen und Dennis Metz. „Die bekommen das schon hin“, ist Meiners überzeugt.

In der Aufstiegssaison blieb das Team des Trainerduos von Verletzungen weitestgehend verschont. „In der Hinsicht hatten wir natürlich etwas Glück. Doch zur neuen Saison sind wir noch etwas breiter und auch variabler aufgestellt“, freut sich der 46-jährige Müller-Dormann über eine permanente Weiterentwicklung seiner Mannschaft. Zumal er davon überzeugt ist, dass die zum Kader stoßenden A-Jugendlichen sicher die erhofften Verstärkungen werden. Der baumlange Leonard Fischer soll mit Abwehrchef Timo Blau den Oytener Deckungsbeton anrühren und der reaktionsschnelle Keeper Jonas Lüdersen hat seine Klasse schon nachgewiesen. Ein Doppelspielrecht genießt Maximilian Sell, der eine prächtige Entwicklung hinter sich hat. „Aber sein Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft“, ist das TVO-Trainerduo überzeugt.

Ein großer Vorteil für die Oytener könnte sein, dass der Aufsteiger mit zwei Heimspielen in die Saison, die bedingt durch die Corona-Pandemie nur schwer zu planen ist, startet. Im Anschluss stehen zwei Partien in der Fremde an, ehe es zum mit Spannung erwarteten Derby gegen Daverden kommt.

Von Björn Lakemann

Fiebern schon jetzt dem Auftakt entgegen: Die Oytener Neuzugänge Leonard Fischer, Trainer Lars Müller-Dormann, Dominik Lange, Max Sell, Trainer Marc Winter, Jonas Lüdersen (von links) freuen sich nach dem Aufstieg auf das Abenteuer Verbandsliga.

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