Youngster führen Intschede zum 25:22

Meisloh und Witzschke trumpfen groß auf

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Stolz auf sein Team: Daverdens Trainer Karsten Voigt.

Verden - Der TSV Intschede gewann in der Handball-Regionsoberliga der Frauen das Spitzenspiel gegen die HSG Mittelweser mit 25:22 und sorgte dafür, dass die Meisterschaft wieder völlig offen ist. Tabellenzweiter bleibt die HSG Cluvenhagen/Langwedel nach dem 27:21-Sieg beim TSV Bassen, zog aber nach Punkten mit Mittelweser gleich. Der TB Uphusen gewann das Kellerduell gegen BriSeck-Stuhr mit 22:10. Bereits seinen dritten Sieg in Folge feierte der TSV Daverden mit dem überraschend hohen 27:20-Erfolg gegen den TV Sottrum.

TSV Intschede - HSG Mittelweser 25:22 (11:10). „Kompliment an meine Truppe. Das war eine super Mannschaftsleistung“, freute sich Intschedes Trainer Axel Blume. Die Gastgeber spielten mit Anna Puckhaber aus der zweiten Mannschaft im Tor, die ihre Sache ausgezeichnet machte. In der Offensive sorgten die A-Jugendlichen Theres Meisloh und Marieke Witzschke für viel Furore und erzielten 15 der 25 Intscheder Treffer. Zur Pause lagen die Gastgeber knapp mit 11:10 vorn, bauten dann aber die Führung auf 15:11 aus. Die HSG versuchte alles, den Rückstand zu verringern, um den ersten Punktverlust doch noch zu verhindern, aber Intschede ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und gewann mit 25:22.

TSV Daverden - TV Sottrum 27:20 (12:11). Daverdens Trainer Karsten Voigt war nach dem dritten Sieg in Folge mächtig stolz auf sein Team: „Wir bekommen immer mehr Selbstvertrauen und das ist positiv.“ Überragende Spielerin beim Sieger war Torfrau Julia Schlenker, die nicht nur einige Siebenmeter parierte, sondern auch sonst noch viele erstklassige Paraden zeigte. „Das war großes Kino“, stellte Voigt fest. Die Partie blieb bis in die zweite Halbzeit hinein ausgeglichen. Dann nutzte Daverden die Sottrumer Fehler eiskalt aus und zog über ein 14:13 auf 18:14 und 25:16 davon. Damit war die Partie entschieden und es gab am Ende einen 27:20-Sieg.

TSV Bassen - HSG Cluvenhagen/Langwedel 21:27 (11:13). In einem sehr schnellen und attraktiven Spiel siegte die HSG aufgrund einer Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt. In den ersten 30 Minuten hielt Bassen ausgezeichnet mit und zeigte, dass die Formkurve weiter nach oben zeigt. Nach dem Wechsel bauten die Gäste ihre knappe Führung aber über ein 16:12 auf 20:15 aus und hatten am Ende verdient mit 27:21 die Nase vorn. „Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere Fehlerquote reduziert. Daher haben wir so deutlich gewonnen“, sagte Gästetrainerin Svenja Vast.

TB Uphusen - MSG BriSeck-Stuhr 22:10 (12:5). „Endlich haben wir wieder einmal zu unserem Spiel gefunden und viel Tempo gemacht“, freute sich Uphusens Spielerin Katja Graf. Der TBU hatte in diesem Kellerduell nur in den ersten Minuten mit der MSG einige Probleme, so dass die Gäste bis zum 5:6 mithalten konnten. Dann aber übernahm das Team von Trainer Peter Hatje immer mehr das Kommando und lag schon zur Pause mit 12:5 vorn. Besonders die achtfache Torschützin Malin Oltmann war gut aufgelegt und bei ihren Tempogegenstößen nie zu stoppen. Nach der Pause baute Uphusen die Führung kontinuierlich aus und gewann am Ende verdient mit 22:10. In der Tabelle verbesserte sich der TBU auf Platz neun.

jho

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