Trainer des abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten MTV Riede tritt zurück

Wurthmann macht den Weg frei

Marc Wurthmann (l.) geht nach nur einer Halbserie, Nils Krüger bleibt. Archivfoto: von Staden

Riede - Von Frank Von Staden. Marc Wurthmann ist nicht mehr Trainer des Fußball-Bezirksligisten MTV Riede. Der Übungsleiter stellte sein Amt am Dienstag aus dem Ski-Urlaub in Frankreich heraus mit sofortiger Wirkung zur Verfügung. Auch ein Versuch seines „Chefs“ Frank Lindenberg, ihn noch einmal umzustimmen, schlug fehl. Wurthmann wolle den Weg freimachen für einen, der im Abstiegskampf noch einmal die richtigen Stellschrauben finden könne, teilte der Fußball-Vorsitzende mit.

Was der 51-Jährige dann auch bestätigte: „Ich denke, so ist es am besten. Ich weiß, dass unsere Misere ganz stark an der langen Verletztenliste festgemacht werden kann. Doch es ist einfach besser, wenn jetzt noch einmal ein anderer Wind aufkommt. Als ich übernommen habe, lief die Vorbereitung top, was sich anfänglich ja auch in den Ergebnissen widergespiegelt hat. Und einen ähnlichen Effekt erhoffe ich mir jetzt für meinen Nachfolger. Und ich habe der Mannschaft nun jedes Alibi genommen. Letztlich trete ich nur zurück, um der Mannschaft zu helfen, den Klassenerhalt zu schaffen. Denn nichts Anderes zählt!“

Als der Übungsleiter am 8. Dezember nach dem 0:4 in Pennigbüttel die Tabelle betrachtete und für sich eine Bilanz seines halbjährigen Wirkens zog, dürften sich bei ihm die Nackenhaare hochgestellt haben: 19:50 Tore, nur 13 Zähler aus 17 Spielen, Liga-Schlusslicht und vier Punkte Rückstand aufs rettende Ufer. Nein, das hatte sich Wurthmann ganz anders vorgestellt. Und so teilte er schon zu diesem Zeitpunkt einem Teil der Mannschaft mit, dass er einen Rücktritt für die beste Option halten würde. Lindenberg aber bat ihn, noch einmal in Ruhe alles zu überdenken und seine Gedanken im Ski-Urlaub zu sortieren. „Das habe ich gemacht. Letztlich war ich dann nur noch fester überzeugt, dass dies der beste Schritt für den MTV Riede ist“, so der 51-Jährige, der sich telefonisch meldete und unbedingt Stellung beziehen wollte.

Wer sein Nachfolger wird, steht noch nicht fest. Lindenberg: „Es soll eine interne Lösung geben. Mit Nils Krüger, der als Co-Trainer bleiben wird und vielleicht wieder erst einmal kurz übernimmt. Der Klassenerhalt ist oberstes Ziel. Jetzt sind alle gefordert – aber vor allem die Mannschaft!“ Bleibt zu hoffen, dass der Neue dann mehr Glück hat als sein Vorgänger.

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