TTC Hutbergen feiert 9:5 über Ritterhude / TVO kassiert zum Auftakt ein 2:9

Wulfes: „Ein wichtiger Sieg“

Ließen gegen Ritterhude im Doppel nichts anbrennen: Hutbergens Bendix Bonk (links) und Niklas Kuhnt.
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Ließen gegen Ritterhude im Doppel nichts anbrennen: Hutbergens Bendix Bonk (links) und Niklas Kuhnt.

Hutbergen/Oyten – Spitzenreiter VfL Sittensen war eindeutig eine Nummer zu groß für die beiden Teams aus dem Kreis Verden in der Tischtennis-Bezirksoberliga. Sowohl der TTC Hutbergen (1:9) als auch der TV Oyten (2:9) mussten sich jeweils deutlich geschlagen geben. Dafür feierte der TTC im Kampf um den Klassenerhalt einen wichtigen 9:5-Erfolg über Ritterhude II.

TTC Hutbergen - TuSG Ritterhude II 9:5. Zunächst hatte es nach einem Schnelldurchgang für die Gastgeber ausgesehen. Denn nach drei klaren Siegen in den Doppeln sowie einem Erfolg von Frank Wulfes hieß es 4:0. Als dann auch noch Ritterhudes Holger Krückemeier gegen Nico Heinken verletzungsbedingt aufgeben musste, hieß es 5:0. Doch die mit Personalproblemen angereisten Gäste wollten sich dem ihrem Schicksal nicht kampflos fügen. Was folgte, waren Niederlagen im fünften Satz von Tobias Hesse und Niklas Kuhnt. Etwas überraschend fand Bendix Bonk keine Mittel gegen den mutig aufspielenden Youngster Weiland – 0:3. Als dann auch noch Andreas Otto in vier Sätzen gegen Routinier Fuhrmann verlor, war beim 5:4 wieder alles offen. Nach einem kampflosen Erfolg von Wulfes musste sich Heinken ordentlich strecken, um den gut aufgelegten Rogowski mit 3:1 zu besiegen. Dann der Schock: Tobias Hesse konnte verletzungsbedingt nicht zum zweiten Spiel antreten – 7:5. Nur gut, dass sich Kuhnt im Anschluss deutlich konzentrierter präsentierte und in vier Sätzen gegen Klug gewann. Für den 9:5-Endstand zeichnete Bonk durch ein ungefährdetes 3:0 über Fuhrmann verantwortlich. „Im oberen Paarkreuz sind wir aktuell schon auf einem guten Niveau. Der Rest der Truppe kann wegen Verletzung oder Trainingsrückstand das Potenzial noch nicht komplett abrufen. Aber das war natürlich ein wichtiger Sieg für uns, um nicht frühzeitig in den Abstiegskampf gezogen zu werden“, bilanzierte Frank Wulfes.

Hutbergens Nico Heinken glänzt gegen Primus Sittensen

TTC Hutbergen - VfL Sittensen 1:9. Dass der Favorit die Partie nicht als Selbstgänger betrachtete, wurde schon vor den ersten Ballwechseln deutlich. Denn erstmals trat der VfL in Bestbesetzung an. Alle drei Doppel recht klar an Sittensen. Packende Duelle dafür im oberen Paarkreuz. Während Frank Wulfes gegen Gerken am Ende im fünften Satz (4:11) etwas die Luft ausging, präsentierte sich Nico Heinken in überragender Form. Er behauptete sich mit 11:9 im fünften Satz gegen Sittensens Spitzenspieler Mieschendahl. „Das hat sich richtig gut angefühlt. Schon auf dem Weg in die Halle wusste ich, dass ich richtig Bock habe“, freute sich Heinken. Für Ergebniskosmetik hätten Bendix Bonk und Ersatzmann Tobias Metzing sorgen können. Doch beide verloren in fünf Sätzen. Wulfes: „Der Favorit hat klar und verdient gewonnen.“

Trotz der hohen Niederlage haben wir uns gut verkauft. Es gab kein einziges deutliches Dreisatzspiel und es herrschte eine gute Stimmung bei den Spielen. Darauf lässt sich aufbauen.

Oytens Kai Emigholz

VfL Sittensen - TV Oyten 9:2. Die Oytener waren personell arg gebeutelt zum Saisonauftakt nach Sittensen gereist. Denn mit Oliver Helming (krank) und Frank Müller (privat) fehlten gleich zwei Stammkräfte. Daher waren die Rollen bereits im Vorfeld klar verteilt. Doch zumindest die Doppel waren hart umkämpft. Während sich die beiden Ersatzspieler Thomas Gebbert und Nico Schwarz nur knapp in fünf Sätzen gegen Sittensen Spitzendoppel Voß/Slodczyk geschlagen geben mussten, behaupteten sich Franz König/Arne Fichtner im entscheidenden Satz mit 11:9. In den ersten vier Einzeln reichte es allerdings nicht für einen Sieg. Kai Emigholz spielte zwar stark gegen VfL-Spitzenspieler Gerken, gewann aber nur den ersten Satz. Auch die folgenden vier Duelle gingen jeweils in vier Sätzen an den Favoriten. Beim 1:7 war es Ersatzmann Schwarz, der dann so richtig aufdrehte. In seiner unnachahmlichen Art behauptete er sich nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 7:11, 11:13, 11:5, 14:12, 12:10. Doch zu mehr reichte es nicht, da sich danach sowohl König als auch Emigholz zum 2:9-Endstand geschlagen geben mussten. „Trotz der hohen Niederlage haben wir uns gut verkauft. Es gab kein einziges deutliches Dreisatzspiel und es herrschte eine gute Stimmung bei den Spielen. Darauf lässt sich aufbauen“, war Mannschaftsführer Kai Emigholz nicht unzufrieden.  kc/bdr

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