Stürmer führt Fischerhude-Quelkhorn zum 4:0 im Derby gegen Oyten

Wülbers-Mindermann in Galaform

Gemeinsam bejubeln Fischerhudes Dennis Mahler und Michel Wülbers-Mindermann (rechts) das 3:0.
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Gemeinsam bejubeln Fischerhudes Dennis Mahler und Michel Wülbers-Mindermann (rechts) das 3:0.

Fischerhude – Nach dem Abpfiff hallte es aus den Kehlen der Gastgeber immer wieder lautstark „Derbysieger, Derbysieger“ durch den Sportpark des Fußball-Bezirksligisten TSV Fischerhude-Quelkhorn. Dabei wussten die Protagonisten der Wümme-Elf ganz genau, bei wem sie sich nach dem deutlichen 4:0 (2:0)-Erfolg über den Nachbarn TV Oyten am meisten bedanken mussten: Beim dreifachen Torschützen Michel Wülbers-Mindermann.

Egal welcher Oytener Defensivspieler sich an ihm versuchte – Wülbers-Mindermann war einfach nicht zu halten. Bereits in der fünften Minute schlug er das erste Mal zu. Von Jan Schröder stark in Szene gesetzt, umkurvte Wülbers-Mindermann auch noch TVO-Keeper Christian Rathjen und schob eiskalt zum 1:0 ein. Auch in der Folge schienen die Gäste in diesem Derby noch nicht richtig angekommen. Zum Glück jagte Fischerhudes Publikumsliebling Kya Vakilzadeh das Leder in die Wolken. Pech für den TVO, als Marius Winkelmann mit einem starken Pass den einschussbereiten Elvedin Bibic bediente. Der ansonsten gute Schiedsrichter Tom Philips entschied fälschlicherweise auf Abseits. Quasi im direkten Gegenzug war Wülbers-Mindermann erneut auf und davon und der ließ Janis Enßle wie eine Fahnenstange stehen und vollendete stark ins lange Eck – 2:0 (20.).

Wir hätten heute noch ewig weiterspielen können und hätten nicht getroffen.

Oytens Trainer Axel Sammrey

Oyten war nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft. Vor allem nach der Pause drückte der TVO auf den Anschlusstreffer. Aber immer wieder wurden Freistöße in aussichtsreichen Positionen leichtfertig hergeschenkt. Wie es besser geht, demonstrierten die Gastgeber. Einen blitzsauber ausgespielten Konter schloss Dennis Mahler mithilfe des Innenpfostens zum 3:0 ab (69.). Spätestens als Wülbers-Mindermann seine Torgala mit einem Alleingang und dem 4:0 krönte (79.), war die Messe gelesen. „Wir hätten heute noch ewig weiterspielen können und hätten nicht getroffen“, war Oytens Trainer Axel Sammrey mehr als bedient. „Einige Spieler haben leider immer noch nicht verstanden, worauf es ankommt“, sparte er nicht an Kritik. „Auch wenn das 4:0 natürlich viel zu hoch ist.“

Plan von Fischerhudes Trainerduo Matthias Warnke und Yannick Becker geht auf

„Das Spiel lief genau, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir wollten tief stehen und eiskalt zuschlagen, da wir Schwachstellen in Oytens Hintermannschaft ausgemacht haben“, erklärte Fischerhudes Matthias Warnke. Yannick Becker ergänzte: „Der Plan ist aufgegangen und die Mannschaft hat es perfekt umgesetzt“.

Von Björn Drinkmann

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