23-Jähriger zieht sich Schultereckgelenksprengung zu

Jan Wolters droht das Saisonaus

Der Kopf ging sofort nach unten: Während ihn Physiotherapeutin Alina Römhild massiert, hatte Jan Wolters das Ausmaß seiner Verletzung schon erahnt. Foto: Lakemann

Achim/Baden - Zehn Minuten lang war Handball-Oberligist SG Achim/Baden im vergangenen Heimspiel gegen die SG VTB/Altjührden (25:23) nach der Pause ohne Torerfolg geblieben. Erst Jan Wolters beendete die Durststrecke. Nach einem Ballgewinn zog er einen unwiderstehlichen Sprint an und erzielte per Gegenstoß das zwischenzeitliche 15:14. Das sollte jedoch sein einziger Treffer bleiben. Denn der 23-Jährige knallte dabei extrem unglücklich auf seine rechte Schulter. „Für mich hat sich die Saison wahrscheinlich erledigt“, zeigte sich Wolters in Anbetracht der diagnostizierten Schultereckgelenksprengung ziemlich niedergeschlagen.

Positiv ist für den Rückraumspieler lediglich die Tatsache, dass er nicht operiert wird. „Ich habe jetzt erst einmal drei Wochen Ruhe verordnet bekommen, ehe es dann mit Physiotherapie weitergeht. Wie die dann genau aussieht, wird sich zeigen“, erklärte Wolters. Gleichwohl machte er deutlich, dass ihn die Situation natürlich extrem nervt. „Nachdem ich zuletzt wegen Problemen an der Schulter schon drei Wochen pausieren musste, hatte ich vor dem Spiel gegen Varel erst eine Woche wieder voll trainiert. Daher war ich auch ziemlich motiviert. Dass es mich dann gleich wieder erwischt – es kann doch nicht sein!“ Dennoch will der 23-Jährige die Hoffnung, dass es in dieser Saison noch zu einem Einsatz reicht, nicht aufgeben. „Bis zum Saisonende sind es ja noch knapp zwei Monate. Vielleicht geht da ja noch was. Und wenn nicht, dann werden es die anderen schon richten“, ist Wolters vom Klassenerhalt der SG felsenfest überzeugt.

Was die eigene Zukunft angeht, lässt der 23-Jährige indes keine zwei Meinungen gelten. „Klar ist es ärgerlich, wenn man sich binnen kürzester Zeit gleich zweimal an der gleichen Schulter verletzt. Aber ich komme auf jeden Fall zurück, denn ich habe noch richtig Bock. Daher greife ich nächste Saison wieder an“, gab Wolters zu verstehen. Wenn auch mit einer kleinen Einschränkung. „Da ich im Sommer bauen werde, muss ich in der Vorbereitung etwas kürzertreten.“

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