1:2 – Uphusens Coach Andre Schmitz sieht verdiente Niederlage / „Akku alle“

„Wolfsburg war einfach gieriger auf den Sieg“

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Uphusens Marco Wahlers

Von Kai CaspersUPHUSEN · Nach der gestrigen 1:2 (1:0)-Pleite gegen Lupo Martini Wolfsburg wirkte Oktay Yildirim fast schon ein wenig ratlos. Denn auch der Kapitän des Fußball-Oberligisten TB Uphusen hatte im Grunde genommen keine Erklärung dafür, warum sich seine Mannschaft das Spiel nach dem guten Auftakt noch aus den Händen hat nehmen lassen.

Die lieferte dafür sein Trainer. „Nach 65 Minuten war bei einigen Spielern, die unter der Woche nur einmal trainieren konnten, definitiv der Akku alle. Das hat sich natürlich bemerkbar gemacht. Vor allem im Mittelfeld haben wir keinen Zugriff mehr bekommen“, sprach Andre Schmitz auch von einer verdienten Niederlage. „Lupo war in der Schlussphase einfach gieriger auf den Sieg. Doch wir müssen uns auch an die eigene Nase fassen. Denn vor dem Ausgleich hätten wir zwingend das 2:0 machen müssen. Das wäre für mich die Entscheidung gewesen“, verwies Uphusens Coach auf die 67. Minute. Nach Zuckerpass des eingewechselten Mario Gloger tauchte Samir Dikollari allein vor Lennart Gutsche auf. Doch anstatt den Ball am Wolfsburger Keeper ins lange Eck vorbei zu schlenzen, versuchte es der TBU-Goalgetter mit dem Außenrist und scheiterte. Schmitz: „Aktuell treffen wir gerade in den wichtigen Situation viel zu oft die falschen Entscheidungen.“ Die Strafe – sie ließ nicht lange auf sich warten. Vier Minuten später zappelte das Leder zum 1:1 (71.) im Netz. Nachdem die Uphuser zweimal nicht entscheidend klären konnten, landete der Ball bei Antonio Renelli und der ließ TBU-Keeper Oliver Blum aus der Nahdistanz keine Chance. In der Folge bewahrte Blum seine Farben in der 82. Minute mit einer tollen Parade gegen den freistehenden Leon Henze vor dem Rückstand. Danach kam es zum offenen Schlagabtausch, indem die Gastgeber zunächst die Führung auf dem Fuß hatten. Dabei konnten sich die Wolfsburger bei Buonocore bedanken, der nach einem Solo von Mateusz Peek (85.) in höchster Not klärte. Pech dann für den eingewechselten Thomas Celik, dessen Schuss aus 18 Metern (87.) am Außenpfosten landete. Aber es kam noch schlimmer. Nach Ballverlust in der Vorwärtsbewegung schalteten die Gäste blitzschnell und Pascal Thomsen sorgte per Konter für das 1:2 (89.). „Das darf uns einfach nicht passieren. Aber wir müssen das jetzt abhaken und nach vorne gucken. Schließlich geht es als nächstes gegen Rotenburg“, blickte Yildirim voraus.

Noch in der ersten Hälfte hatten die Uphuser bis zur 40. Minute alles im Griff gehabt und führten durch einen Treffer von Saimir Dikollari (29.) auch verdient mit 1:0. In den letzten fünf Minuten ging jedoch etwas die Ordnung verloren, wurden die Gäste unnötig aufgebaut.

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