Hamburger Springreiter dominiert gestern den Großen Preis der Reiterstadt Verden

Wittenberg behält im Stechen kühlen Kopf

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Der Hamburger Thorsten Wittenberg auf seinem elfjährigen Holsteiner Hengst Connought.

Verden - Der Hamburger Thorsten Wittenberg (RFV Eichengrund-Lentföhrden) gewann zum Abschluss des Internationalen Verdener Dressur- und Springfestivals den „Großen Preis der Reiterstadt Verden“ auf seinem elfjährigen Holsteiner Hengst Connought.

Zweiter im Stechen wurde der lange führende Riesenbecker Philipp Weishaupt auf dem achtjährigen Hannoveraner Wallach Chico und Dritter der für Paul Schockemöhle reitenden Andreas Kreuzer auf der Stute Wilane. Vorjahrssieger Mario Stevens (Ladbergen) sah auf seinem Wallach Little Pezi bereits wie der Sieger aus, doch fiel am letzten Sprung im Stechen doch noch eine Stange, so dass es am Ende trotz einer Zeit von 34,49 Sekunden nur zu Platz neun reichte.

Hans-Werner Sattler hatte den Aktiven einen 530 Meter langen Parcours mit 16 schweren Sprüngen präsentiert. Von den 40 Reiterinnen und Reitern blieben im Normalparcours 13 fehlerfrei und sorgten danach für ein spannendes Stechen. Zunächst legte Tim Rieskamp-Goedeking (RFV Westerkappeln) auf der Stute Quapitola de Beaufour einen fehlerfreien Ritt in 38,89 Sekunden vor. Diese Zeit wurde dann jedoch von den beiden Angestellten bei Ludger Beerbaum, dem Japener Tadahiro Hayashi auf Loretto-Classic (0/38,73) und Philipp Weishaupt auf Chico (0/37,23) deutlich unterboten. Weishaupt blieb bis zum vorletzten Starter in Führung und sah nach dem Pech von Mario Stevens dann wie der Sieger aus. Doch gelang es Thorsten Wittenberg auf dem elfjährigen Holsteiner Hengst doch noch diese Zeit mit 37,10 Sekunden knapp zu unterbieten. Andreas Kreuzer, der nach seinem schweren Sturz in Aachen in Verden sein erstes Turnier ritt, kam als Letzter im Stechen auf seiner Stute (0/37,61) nicht ganz an die Zeit der beiden Erstplatzierten heran. Wittenberg durfte sich über eine Siegprämie von 6250 Euro freuen.

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