3. Liga: Achim/Badens Irek Faciejew stapelt vor dem Duell gegen Altenholz tief

„Wir haben keine Chance, doch die wollen wir nutzen“

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Auch Florian „Kuba“ Doormann blieb zuletzt deutlich hinter den Erwartungen zurück.

ACHIM/BADEN · Unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen wohl kaum sein. Während Handball-Drittligist SG Achim/Baden seit drei Spielen auf ein Erfolgserlebnis wartet, schwimmt der TSV Altenholz aktuell auf einer Erfolgswelle und ist seit sechs Spielen unbesiegt. Schon allein deshalb schiebt SG-Coach Irek Faciejew den Gästen vor dem morgigen Duell (19 Uhr) ganz klar die Favoritenrolle zu.

„Wenn wir gegen Altenholz bestehen wollen, muss bei uns alles klappen. Das ist eine Mannschaft, die definitiv nicht unsere Kragenweite besitzt“, hat Faciejew großen Respekt vor dem letztjährigen Zweitligisten. Wie stark die „Wölfe“ wirklich sind, unterstrichen sie zuletzt mit dem Punktgewinn in Henstedt und dem Sieg in eigener Halle über Titelfavorit Springe. Die Stärken des TSV – sie liegen für den SG-Coach vornehmlich in der Deckung. „Da ist klar zu erkennen, dass die Mannschaft schon länger in der

„Das ist nicht unsere

Kragenweite“

gleichen Formation zusammen spielt. Darüber hinaus hat Altenholz verschiedene Systeme in petto, so dass es im Vorfeld schwer ist, sich darauf einzustellen“, erwartet Faciejew harte Gegenwehr auf seine zuletzt doch eher schwächelnde Offensive zukommen. Hinsichtlich der eigenen Deckung macht sich Faciejew indes keine großen Probleme. „Da haben wir eigentlich fast immer gut gestanden. Daher hoffe ich, dass es uns auch gegen Altenholz gelingt, damit wir unser Tempospiel aufziehen können.“

Personell gibt es auf Seiten der Gastgeber keine Probleme. „Bei uns sind bis auf die üblichen Verdächtigen alle fit. Von daher gibt es keine Ausreden“, nimmt Faciejew sein Team in die Pflicht und hofft auf eine volle Halle im letzten Heimspiel in diesem Jahr. „Wir haben zwar eigentlich keine Chance, doch genau die wollen wir nutzen“, verspricht der Pole unbändigen Kampf von der ersten Minute an. Und sollte dabei tatsächlich ein Erfolgserlebnis herausspringen – für die SG wäre es Gold wert. Denn bei einer weiteren Niederlage droht dem Aufsteiger erstmals in dieser Saison der Rutsch auf einen Abstiegsplatz. Eine Tatsache, die definitiv nicht zum Selbstvertrauen auf Seiten der SG vor dem richtungsweisenden Kellerduell in Flensborg beitragen würde. · kc

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