Linkshänderinnen stark trotz Oytens 30:39

Winters Lob für Webner und Schulz

Noch ist nicht alles zu greifen für Marc Winter. Aber vor allem im ersten Drittel des Tests gegen den VfL Stade zeigte sich der Coach des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires zufrieden. 
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Noch ist nicht alles zu greifen für Marc Winter. Aber vor allem im ersten Drittel des Tests gegen den VfL Stade zeigte sich der Coach des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires zufrieden. Archiv-

Oyten – Für das erste Testspiel zeigte Handball-Drittligist TV Oyten Vampires phasenweise eine zufriedenstellende Vorstellung – am Ende stand aber eine Niederlage: Gegen den Oberligisten VfL Stade musste sich das Team von Marc Winter nach 3 x 25 Minuten unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 30:39 (16:14, 23:25) geschlagen geben.

„Das kam nicht ganz überraschend, denn Stade hat eine äußerst starke Truppe, die auch in der 3. Liga gut mitspielen könnte. Außerdem hat die Mannschaft schon mehr Spielpraxis.“ Für die Oytenerinnen sei es nach vier Einheiten so etwas wie ein Kaltstart gewesen.

Besonders im ersten Drittel dominierten die Gastgeberinnen noch und lagen 16:14 in Front. Vor allem zwei Linkshänderinnen machten auf sich aufmerksam: Tabea Webner, die nach langer Verletzungspause ihre Rückkehr feierte, und Lena Schulz. „Beide haben stark gespielt und ein Sonderlob verdient“, meinte Marc Winter.

„Die Abwehr hat so noch nie zusammengespielt“

In den beiden weiteren Dritteln ließen die Vampires nach, schließlich mussten sie ohne Ashley Butler, Pia Franke, Franca Jakob und die Meinke-Schwestern auskommen. Ihr Coach: „Es war nun zu sehen, dass einige noch nie in dieser Zusammensetzung gespielt hatten. Wir haben in der Abwehr viel ausprobiert, da wir noch nicht wissen, in welcher Besetzung wir dort in den Punktspielen agieren werden.“ Am Ende des zweiten Drittels lagen die Gastgeberinnen bereits 23:25 hinten.

Der Schlussabschnitt ging dann nochmals mit 13:7 an die Gäste aus Stade, die somit verdient 39:30 gewannen. Der Trainer: „Es war bei uns aber auch einiges an Wurfpech dabei.“ Beim TVO zeigte sich Neuzugang Julia Reinefeld noch etwas nervös, bis zum Drittliga-Start gibt es deutliches Steigerungs-Potenzial. Zumindest konditionell hielten die Winter-Schützlinge mit: „Wir konnten das Tempo immer hochhalten. Das zeigt, dass wir in dieser Hinsicht gut gearbeitet haben.“ Jetzt werde es an die Schnelligkeits-Ausdauer gehen. Und die Abwehr bleibe sicherlich im Fokus, „wenn wir natürlich auch vorne alles noch verfeinern müssen. Aber zum jetzigen Zeitpunkt war das schon echt in Ordnung.“ Den nächsten Test bestreiten die Oytenerinnen am Mittwoch, 2. September, gegen den SV Werder Bremen II.

Drittliga-Start bei Henstedt-Ulzburg

Mittlerweile hat der Deutsche Handball-Bund (DHB) auch den Spielplan herausgebracht. Los geht es für die Vampires am Sonnabend, 17. Oktober, mit einem Auswärtsspiel beim SV Henstedt-Ulzburg (18 Uhr). Eine Woche später, am Sonntag, 25. Oktober, bestreitet der TV Oyten sein erstes Heimspiel, der SC Alstertal-Langehorn aus Hamburg stellt sich um 14.30 Uhr in der Pestalozzihalle vor.  vde

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