TV Oyten Vampires enttäuschen auf ganzer Linie beim 16:23

Winter: „Ein Offenbarungseid“

Auch Anna-Lena Meyer (am Ball) fand keine Mittel gegen die aggressive Deckung der Oldenburgerinnen.
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Auch Anna-Lena Meyer (am Ball) fand keine Mittel gegen die aggressive Deckung der Oldenburgerinnen.

In der zweiten Hälfte waren erst sieben Minuten gespielt, als Marc Winter wütend die Auszeitkarte auf den Zeitnehmertisch knallte. Aber auch die folgende lautstarke Ansage von Lars Müller-Dormann verpuffte wirkungslos. Im Kellerduell gegen den VfL Oldenburg II setzte es für Handball-Drittligist TV Oyten Vampires eine 16:23 (6:11)-Niederlage.

Oyten – Während Müller-Dormann nach dem Gegentreffer zum 11:18 (47.) seinem Ärger ordentlich Luft machte und die Brüstung der Tribüne einem Härtetest unterzog, wollte sein Trainerpendant angesichts der blamablen Vorstellung gar nicht mehr hingucken. „Wir hatten der Mannschaft in der Pause ein klares taktisches Konzept an die Hand gegeben. Aber an die Absprachen wurde sich nicht gehalten. 23 Gegentore sind ja noch ok. Aber in der Offensive war das ein Offenbarungseid. Da müssen wir einfach sagen, dass wir über kein Drittliga-Niveau verfügen“, übte Marc Winter schonungslos Kritik.

Torhüterin Romina Kahler kann es nicht alleine richten

Schon der Auftakt – er war mächtig in die Hose gegangen. Wurde der erste Wurf der Vampires von VfL-Torhüterin Mareen Rump gefangen, landeten die nächsten beiden Versuche neben dem Kasten. Die Gäste hingegen kamen in erster Linie über die Außenpositionen zu einfachen Toren. Bezeichnend für die Oytener Probleme im Abschluss der erste Treffer, als Rieke Lotta Heinrich bei einem Abpraller zur Stelle war – 1:3 (6.). Besser wurde es im Anschluss jedoch nicht. Im Gegenteil. Beim 1:5 (10.) folgerichtig die Auszeit der Gastgeberinnen. Aber auch die brachte nicht den gewünschten Effekt, denn Oldenburg legte sogar zum 7:1 nach. Für die bis dato glücklose Fenja Hassing rückte nun Romina Kahler zwischen die Pfosten und erwies sich sofort als der gewohnt sichere Rückhalt. Gleich zwölf Minuten blieb sie ohne Gegentor, sodass der Anschluss beim 5:7 (24.) durch Lena Janssens wieder geschafft war. Allerdings sorgte das nicht für die nötige Sicherheit im Spiel der Vampires, denn fortan reihte sich in der Offensive wieder Fehler an Fehler und es ging mit einem 6:11 in die Pause.

Oytens Rückraumspielerin Rieke Lotta Heinrich wollte gegen Oldenburg nichts gelingen.

Wir hatten der Mannschaft in der Pause ein klares taktisches Konzept an die Hand gegeben. Aber an die Absprachen wurde sich nicht gehalten. 23 Gegentore sind ja noch ok. Aber in der Offensive war das ein Offenbarungseid. Da müssen wir einfach sagen, dass wir über kein Drittliga-Niveau verfügen.

TVO-Trainer Marc Winter

In der Kabine dürften dann einige deutliche Worte gefallen sein. Doch gefruchtet haben sie nicht. Denn was sich die Offensive der Vampires an diesem Tag an Fehlern erlaubte, war auch von Romina Kahler nicht zu kompensieren. Daher sorgten die Gäste durch einen verwandelten Siebenmeter der treffsicheren Laura Kannegießer mit dem 18:11 (47.) auch frühzeitig für die Vorentscheidung. „Wir wollten in der zweiten Hälfte geduldig spielen. Aber nein, da wurde nach drei Pässen blind aufs Tor geworfen. Da mache ich mir schon meine Gedanken“, so Winter.

TV Oyten: Kahler, Hassing, Beet - Heinrich (2), Meyer (1), Franke, Woltemade, Stoffel, Reinefeld, Sposato (1), Schengalz, Winkler (4), Hertes (2), Janssens (1), Peek, Johannesmann (5/3).

Von Kai Caspers

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