Pokal-Knüller: Achim/Baden hält gestern Abend beim 20:36 gegen Bergischen HC eine Hälfte mit / Denker wirbelt

Winkelmann – für Malmon ein „Sonnenschein“

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Eric Gülzow nahm es mit drei Bundesliga-Cracks auf. Die SG überzeugte beim 20:36. ·

Von Björn Lakemannund Ulf von der Eltz

ACHIM ·Eine Halbzeit lang prima mitgehalten – am Ende wie erwartet chancenlos: Handball-Oberligist SG Achim/Baden kassierte gestern Abend in der 1. Runde des DHB-Pokals eine 20:36 (11:16)-Niederlage gegen Bundesliga-Aufsteiger Bergischer HC. Trotzdem sahen die rund 500 Zuschauer in der Gymnasiumhalle weitestgehend strahlende Gesichter bei den Gastgebern, für die es ein richtiger Knüller-Auftakt für die anstehende Saison war.

So fiel auch das Fazit von Trainer Tomasz Malmon positiv aus: „Wir haben vor der Pause eine gute Vorstellung geboten, darauf können wir aufbauen. Aber wir müssen weiter arbeiten bis zum ersten Punktspiel.“ Wenn der Favorit wie in der zweiten Hälfte Gas gegeben habe, „standen wir vor großen Problemen. Gut sahen wir aus, wenn wir den Ball laufen lassen konnten.“ Gästecoach Sebastian Hinze monierte: „Vor dem Wechsel standen wir zu weit auseinander, das haben wir in Durchgang zwei besser gemacht.“ Da allerdings häuften sich auch die Fehler bei Achim/Baden. Zu Beginn wirbelte Patrick Denker wie in besten Zweitliga-Zeiten, die ersten drei SG-Treffer bis zum 3:3 (7.) gingen auf sein Konto. Kevin Podiens 4:4 per Gegenstoß (9.) sollte der letzte Gleichstand sein. Der prima aufgelegte SG-Keeper Daniel Voß zeigte beim 8:12 seine dritte gelungene Parade, das Ergebnis hielt Fabian Balke mit seinem 10:13 (28.) noch im Rahmen. Bis zur Pause erhöhte der BHC auf 16:11.

Auch beim 12:17 durch Xhafolli (33.) durfte Achim von einem glimpflichen Resultat träumen, aber mit einem energischen Zwischenspurt gab der Bergische HC dem Klassenunterschied entsprechenden Ausdruck – 15:28. Malmon: „Da hat man das Potenzial gesehen.“ Der Pole sah auf seiner Seite aber auch einen „Sonnenschein“: Außenspieler Jakob Winkelmann verzückte zum Schluss mit dem 19:35 und dem 20:36. Da wollte Voß nicht nachstehen und wehrte den letzten Strafwurf von Oelze unter frenetischem Jubel ab.

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